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Dein Podcast über Videokommunikation 4.0

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00:00:07: Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation.

00:00:11: vier Punkt Null.

00:00:12: Hier bekommst du spannende Insights Know-how und Impulse für Videokommenikation in und von Unternehmen.

00:00:19: Ich bin ein Podcast-House Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören!

00:00:30: Warum muss ich mich bei einem Videostudio überhaupt mit Akustik beschäftigen?

00:00:35: Brauchen wir das?

00:00:36: Können wir das nicht weglassen?

00:00:37: Ähm klappt doch garantiert auch so oder... Heute gibt's doch so viele KI-Lösungen.

00:00:42: Warum sollen wir jetzt da noch irgendwas an der Raumakustik machen?

00:00:45: Das sind Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme gerade wenn es natürlich auch darum geht was könnte man vielleicht im Budget eines Studios noch reduzieren?

00:00:54: oder warum wird das eingeplant und ist ja nichts was so sichtbar ist und was so einen direkten Vorteil bringt.

00:01:00: Ja darüber möchte ich heute mal in dieser Podcastfolge sprechen Und auch erstmal so ein paar Begrifflichkeiten auseinanderdrösen.

00:01:08: Ich glaube, ich habe vor drei Jahren oder vier Jahren schon mal eine ganz kleine Folge noch in einem etwas anderen Kontext damals gemacht wo es auch ein bisschen um die Akustik ging.

00:01:16: aber jetzt möchte ich das nochmal ein bisschen detaillierter und vor allen Dingen jetzt wirklich auf des Corporate Studio Umfeld sprich also ein Studie im Unternehmenskontext mit den entsprechenden Anforderungen beziehen.

00:01:28: Also, warum ist die Raumakustik entscheidend und was ist Akustik?

00:01:35: Warum ist sie entscheidende und warum sollte man es auf jeden Fall nicht vernachlässigen.

00:01:40: Ganz zu Anfang möchte ich da eine kleine Erklärung zwischen den Unterschieden zwischen Bau- und Raumakoustik machen.

00:01:51: Sprich, das sind zwei völlig verschiedene Sachen die gerne aber missverstanden oder in einen Topf geschmissen werden.

00:01:58: Also Raumakustik betrifft alles das, was klanglich im Raum passiert.

00:02:05: So typisch technisch Hochschul-Deutsch würde man sagen.

00:02:08: Raumakoustik betrifts die Klangausbreitung oder die Schallausbreitung und Reflektion im Raum.

00:02:16: Was wiederum... den direkten Klang der Stimme auf dem Mikrofon bei der Aufnahme beeinflusst oder auch wie ich jetzt zum Beispiel in einem Videocall meine Gesprächsparten über Lautsprecher höre, da hat die Raumakustik einen sehr großen Einfluss drauf.

00:02:31: Und auf der anderen Seite haben wir die Bauakustika und die Bau-Akustik.

00:02:36: das ist eine Disziplin, die dafür zuständig ist Schallemissionen oder Emissionen also Schallgeräusche aller Art Sprache was auch immer die aus dem Raum hinausgeht in andere Räume oder Schall, der von draußen, von anderen Räumen und auch von der Straße in den Studierraum reingeht zu beeinflussen.

00:02:55: Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe und es wird auch immer gerne behauptet zum Beispiel wenn ich so gucke bei Amazon- oder anderen großen Verkaufsplattformen da gibt's irgendwelche Schaumstoffdinger.

00:03:07: ja denn in Beschreibung steht auch gerne mal drin Ja damit können sie Geräusche vom Draußen verhindern ist natürlich Humbruck weil alles was irgendwie Schaumsstoffplatten oder andere Absorberelemente betrifft Das ist ausschließlich für die Raumakustik zuständig.

00:03:20: Damit kann ich keinen, keinen Krach der von draußen reinkommt in irgendeiner Art und Weise davon abhalten, Innenraum zu kommen.

00:03:29: Warum isst denn die Akustik bei einem Corporate Studio überhaupt so wichtig?

00:03:35: Ich könnte einfach irgendein Raum nehmen, stelle ein bisschen Technik rein, Mikrofonen reicht da.

00:03:39: Warum soll ich dir jetzt noch irgendwie paar tausend Euro für Akustikaßnahmen ausgeben?

00:03:43: Ganz wichtig dass sie in der Regel Raum-Akustiken Maßnahmen.

00:03:47: Ja, stellen wir uns mal vor.

00:03:48: Man hat jetzt gerade ein wichtiges Webinar oder eine wichtige Videokassaufnahme mit einem wichtigen Kunden und dann plötzlich wird nebenan im Lager in der Anlieferung irgendwas angeliefert.

00:04:04: Da fährt ein Lkw rückwärts an die Laderampe ran und man hört laut das Piepen, das Warnpiepen was ja die Lkws in anderen Fahrzeuge mittlerweile haben.

00:04:12: Dann hört man wie Kisten geschmissen werden.

00:04:14: uns soweit dann sofort.

00:04:15: also ich sage mal im Betrieb einem Herstellenbetrieb gerade ist es eine typische Situation und wenn das Studio irgendwo in der Nähe einer Lagerhalle oder der Anlieferung ist dann kann das ganz schnell immer die Aufnahme versauen.

00:04:28: Also wäre das schonmal einen Fall worauf Man schauen sollte bei der Raumauswahl oder wenn man nur den einen Raum hat, ob man da bauakustisch nicht was optimiert.

00:04:37: Dass diese Geräusche halt die Aufnahme nicht stören weil man kann sich immer aufnahmen so teimen dass gerade nichts anderes passiert.

00:04:45: Das ist der eine Grund warum es wichtig ist auf Bauakustik zu achten.

00:04:51: Der andere Grund kann natürlich sein das in Räumen rund um das Studium auch noch Aktivitäten stattfinden.

00:04:57: Der Klassiker ist jemand knallt ne Tür zu und hat den Studienraum direkt neben dem Aufzug schacht.

00:05:02: Aufzugtür geht auf und zu, knallt.

00:05:04: Läuft jemand über den Flur?

00:05:06: Vielleicht mit Stöckelschuhen... Also die haben ja so einen sehr prägnanten lauten Klang dieses Click-Click oder auch Schuhe mit einer Ledersuhle auf Paketten ähnlichen also alles schall der von draußen in den Raum reinkommt und den Raum, den ich besonders gut gedämmt ist nach draußen wo vielleicht auch unter der Tür noch ein Schlitz ist weil schall ist ja nichts anderes als Luftbewegung.

00:05:30: Das sorgt natürlich dafür, dass ich diese ganzen Nebengeräusche bei mir auf der Aufnahme habe.

00:05:33: Das lenkt nicht nur ab, sondern es versaut so eine Aufnahme auch schnell.

00:05:38: Deswegen ist jetzt total simpel das eigentlich jedem klar weil das kennen wir ja alle irgendwie schon.

00:05:42: Das Störgeräusch von nebenan oder von draußen bei einer Aufnahme oder einem Videocall einfach ablenken und nerven.

00:05:50: So ein bisschen weniger Verständnis ist meistens vorhanden für die Raumakustik.

00:05:55: Warum soll ich was in einer Raumakoustik machen?

00:05:57: Geht doch!

00:05:58: Wenn ich ein Teams-Call habe, dann ziehe ich mir mein Headset an und dann höre ich die anderen.

00:06:01: Die anderen hören mich.

00:06:03: Gut also wenn das das Qualitätskriterium ist, dann brauchen wir ja gar nicht über ein Studie zu reden, wenn es nur um man kann sich erhören geht.

00:06:10: aber wenn man sich gut hören möchte in guter Qualität dass es für die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht anstrengend wird, die jetzt meinen Video schauen.

00:06:17: Mein Webinar, mein Live Call Dann muss die Tonqualität schon ein bisschen besser sein, denn angestrengt zuhören das strengt uns körperlich an.

00:06:25: Das sorgt dafür dass wir unterbewusst relativ schnell abschalten und nicht mehr richtig zuhörn und damit anderen Dingen beschäftigen.

00:06:32: also das ist vielen Leuten erst im Nachgang wenn man sie darauf aufmerksam macht bewusst dass schlechte Sprachqualität dafür sorgt dass man nicht mal aufmerksam ist.

00:06:40: so Und was hat den größten Einfluss auf die Qualität der Sprachübertragung bei einer Videoaufnahme, bei einem Videocall oder bei einem Livestream?

00:06:48: Das ist die Raumakustik.

00:06:49: Das ist nicht das Mikrofon!

00:06:51: Man denkt immer ja okay, das Mikrophon, das nimmt ja den Schal auf und das nimmt die Stimme auf – das ist am wichtigsten.

00:06:58: Ist es

00:06:58: nicht?!

00:06:59: Denn es gibt die sogenannte Signalflusskette... ...und die Priorität, die Wichtigkeit der Komponenten singt immer bei jedem weiteren Glied in der Kette.

00:07:09: Das erste Glied an der Kete ist die eigene Stimme.

00:07:12: Das heißt, wenn ich undeutlich spreche zu leise spreche und nuschel dann kann alles hinterher das nicht mehr verbessern.

00:07:18: Setz mal voraus, jemand spricht laut und deutlich.

00:07:21: Dann ist die zweite Komponente.

00:07:23: das zweite Glied in der Signalkette Ist der Raum und nicht das Mikrofon weil Wenn wir sprechen spreitet sich der Schall aus unserem Mund im ganzen Raum aus.

00:07:33: Da ist zum Beispiel auch entscheidend ob ich nahe am Mikrofone dran bin oder weit weg.

00:07:36: Ich kann jetzt mal weiter weggehen mein Mikrophone Hier, das ist nicht so empfindlich gegen Nebengeräusche.

00:07:43: Da muss ich nah dran sein damit man gut versteht was ich spreche.

00:07:46: aber wenn ich zur Seite gehe und von der Seite reinspreche oder weit nach hinten hier dann hört man mich nicht mehr gut.

00:07:53: also der nächste Punkt ist die Einflussnahme des Raums.

00:07:58: zum einen der Abstand zum Mikrofon.

00:08:00: bin ich weiter weg desto mehr habe ich vom Raum die Reflexion und desto weniger als der direkte Schall meiner Stimme aus dem Mund der ins Mikrofone kommt Und die Reflektionen aus dem Raum.

00:08:12: Ich habe hier sehr viele absorbierende Elemente, ich hab Akustikvorhänge, Akustikkabsorber und wirklich sehr viel in diesem Raum.

00:08:20: Deshalb versteht man mich auch noch halbwegs wenn ich weiter weggehe.

00:08:22: es wird leiser das klingt nicht mehr so gut.

00:08:24: aber hätte ich jetzt hier glatte Wände dann würden wir wie In einem Badezimmer wie in einer Waschküche, wie in eine leeren Garage hier den Hallen noch hören und dass dieses Flattern, dieses Echo, dieses Hallen das überlagert dann meine Stimme.

00:08:38: Und dann macht es das irgendwann echt unerträglich mir noch zuzuhören weil's so anstrengend ist.

00:08:44: Also ist direkt das zweite Glied in unserer Signalkette nach der Stimme ist der Raum, die Raumakustik.

00:08:52: Und erst dann kommt das Mikrofon und auch erst dann ist es wichtig was für ein Mikrophone ich habe.

00:08:57: Im Gegenteil, je besser und hochwertiger das Mikrofon ist, desto empfindlicher ist es auch gegenüber der Raumakustik.

00:09:03: Wenn die schlecht ist dann ist die Übertragung noch schlechter weil gute Mikrofone zeichnen sich dadurch aus dass sie sehr empfindlich sind und kleinste Klangliche nur außen gut abbilden.

00:09:13: Ja und deswegen ist um nochmal zu der Frage zurückzukommen, Raumakoustik bei einem Corporate Study super wichtig denn der überwiegende Teil der Information man mag es nicht glauben wird immer noch über den Ton über die Sprache übertragen.

00:09:27: Ein Beispiel, ich schaue uns mal einen Spielfilm an zum Beispiel.

00:09:33: Wenn du den Ton ausschaltest dann kriegst du gar nicht mehr mit worum es geht.

00:09:37: also die Informationen die nur siehst gerade wenn's nicht ein reiner Actionfilme ist sind ziemlich wertlos.

00:09:43: Wenn bei einem Spielfilm jedoch die Augen mal zu machst dann kannst du der Handlung immer noch zum großen Teil folgen weil so viele Informationen über die Tonspur kommen und je besser die Tonqualität ist desto besser ist der Eindruck den du hinterlässt desto eher hören dir die anderen Menschen auch zu oder schauen sich dein Video an.

00:10:01: Ja, jetzt ist natürlich die Frage woran erkenne ich als Laie?

00:10:05: ob jetzt der Raum den wir uns davor stellen für ein Stuhl den wir einrichten wollen akustisch geeignet ist.

00:10:10: Auch da müssen wir wieder die zwei Komponenten angucken.

00:10:12: gehen wir von Bau- oder Raumakustik?

00:10:14: Bei der Raumakoustik ist es eigentlich ziemlich einfach.

00:10:18: Stell dich in Raum klatschen die Hände und wenn du so einen Hallen hörst und Schäppern hörst sogenanntes flatter Eche dann weißt du ohne was zu machen ist der Raum nicht besonders gut geeignete.

00:10:27: Schönes Beispiel ist auch sucht jemanden, mit dem du in dem Raum dich unterhalten kannst.

00:10:31: Ich stelle euch ganz nahe beieinander und spreche dann geht hier maximal auseinander und dann werdet ihr feststellen das wird immer schwieriger sich zu verständigen anderen zu verstehen.

00:10:40: gerade bei etwas größeren Räumen merkt man es ganz schnell.

00:10:43: also ich habe so viele Konferenzräume beispielsweise schon erlebt die eine ganz ganz furchtbare Raumakustik haben.

00:10:49: wo ich mir denke da hat der Architekt Ja, setzten sechs.

00:10:53: Mittlerweile achten man schon öfters auf die Raumakustik aber viel jahrelang war eher die Optik wichtig.

00:11:00: ne so schöne Glas und Stahlpaläste irgendwie noch Holz verteffelte Wände oder noch schöner modernes jetzt Betonwände also am besten links und rechts Betonwand vorne und hinten dann ein Glasfront oder andersrum.

00:11:12: Traumhaft für die Verständigung in so einem Konferenzraum und noch viel besser ist es dann, wenn man da ein Videokonferenzsystem in diesem Raum hat wo einfach nur ein einzelnes Mikrofon im Mitte auf dem Tisch liegt.

00:11:22: Das ist traumhaft für jeden der an so einer Konferensteil nehmen darf also akustisch absolut grausam.

00:11:28: von daher.

00:11:28: du kennst garantierte Räume die akustische ungeeignet sind zumindest wenn sie noch nicht behandelt wurden.

00:11:36: bei der Bauakustik ist das auch nicht wahnsinnig schwer.

00:11:39: stelle dich in den Raum, der als Studie genutzt werden soll und hör mal ob du Außengeräusche hörst wenn alle Fenster und Türen zu sind.

00:11:46: Wenn draußen einer lang geht, wenn draußen zwei Leute lang gehen und sich unterhalten, hörst du das?

00:11:51: Kannst du die genau verstehen?

00:11:52: Mein letzten Endes ist die Mikrofone bei den Aufnahmen sind ja sehr nah am Mund.

00:11:56: Das heißt, wenn du mit deinen Ohren gerade so hören kannst dass draußen einer steht und sich Unterhält dann wird das Mikrofon das vermutlich nicht ganz so laut übertragen.

00:12:05: Aber der Klassiker sind z.B.

00:12:07: Türen, die nicht richtig schließen, Türdichtungen, Schlitze unter den Tüern, wo dann einfach noch ein Luftzug und damit natürlich auch Schall durchkommt.

00:12:17: Pi mal Daumen!

00:12:18: Ein paar Regeln zur Auswahl des richtigen Raums nach Möglichkeit nicht irgendwo bei einem Lager oder einer Produktionshalle neben einer Kaffeeküche, nicht neben irgendwelchen Aufzugschächten auf einem stark frequentierten Flur.

00:12:35: Weil das sind alles Geräusche, die kriegst du nachher nicht mehr raus.

00:12:38: Also nicht mit einem vertretbaren Aufwand!

00:12:40: Selbst in professionellen Tools und KI kriegt man diese in dem Geräusch nur noch ganz ganz schwer teilweise überhaupt nicht raus Und es nervt einfach bei der Aufnahme und lenkt total ab weil jeder der vor der Kamera steht ist hier natürlich ein bisschen aufgeregt und ein bisschen gestresst.

00:12:55: und wenn dann irgendwie noch Geräusches sind, das stresse einen und lenken ab.

00:12:58: also das ist nicht gut.

00:13:01: Insofern kann man eigentlich relativ schnell selber beurteilen Ist der Raum geeignet.

00:13:05: Wenn es bauerkustisch problematisch ist, also wenn man wirklich jedes kleine Fitzelchen von draußen aus dem Flur oder aus dem Nachbarbüro hört dann wird schon schwierig.

00:13:15: Das zu verändern, da komme ich leicht drauf.

00:13:17: Wenn's aber nur im Raum selber total scheppert weil man halt zwei Glasfronten hat oder eine große Glasfrontung, große Scheibe und Betonwände, dann ist das überhaupt kein Problem.

00:13:25: Das kann man alles mit akustischen, raumakustischen Optimierungsmaßnahmen in den Griff bekommen.

00:13:33: Ja, die Frage, die als nächstes dann häufig kommt.

00:13:35: Kann ich überhaupt aus jedem Raum ein Videostudio machen?

00:13:40: Prinzipiell ja, kommt drauf an und zwar kommt es einfach auf die Größe des Raums an und den Schnitt.

00:13:50: Ein schönes Beispiel Die besten Räume sind eigentlich so klassische Büroräume vier mal fünf Meters, sechzehn bis dreißig Quadratmeter groß je nach dem Obst ein Studio als reines Selbstfahrerstudio sein sollen wo also die Person Die präsentiert vor der Kammer auch gleichzeitig Technik bedient.

00:14:06: oder ob es noch einen separaten Regieplatz geben soll, dann ist eher so zwanzig bis fünfundzwanzig Quadratmeter sinnvoll.

00:14:14: Wenn natürlich mehrere Settings in dem Raum stattfinden sollen also ein Videocast Setting, ein Webinar Setting und ein Selbstfahrer Setting Dann braucht man natürlich auch noch bisschen mehr Platz.

00:14:25: Und je größer der Raum ist, desto mehr muss man halt auch von der Menge mehr an der Akustik machen.

00:14:30: Also nicht im Verhältnis.

00:14:32: Das ist nämlich letzten Endes eine ganz einfache Rechnung.

00:14:35: Pi mal Daumen, je mehr Fläche Oberfläche im Raum ich mit absorbierenden Materialen also Akustik-Elementen ausstatte desto besser wird die Raumakustik.

00:14:47: Also wir haben Boden und Decken sind zwei.

00:14:49: dann haben wir nochmal vier Wände außen oben das heißt ja sechs Begrenzungsflächen wie man so schön sagt.

00:14:55: Boden kann man Teppich hinlegen muss aber auch nicht Deck.

00:14:58: jetzt immer ein bisschen schwierig.

00:14:59: Absorber an der Decke hängen ist meistens sehr aufwendig deshalb werden die eher an die Wände aufgehangen.

00:15:05: Also wenn ich jetzt nur an einer Wand ein paar Absorber auffänge, ist der Wirkungsgrad nahe null da höchst du keinen großen Unterschied.

00:15:11: Aber wenn du jetzt an zwei Wänden Absorben auffängst und dann vielleicht noch einen Akustik vorhangt davor, dann höhste schon deutlich den Unterschied.

00:15:19: Nur es ist so je größer der Raum ist, je höher die Decke ist desto mehr Material brauche ich halt in Summe.

00:15:25: Und wenn Du die Wahl hast zwischen einem sechs mal zehn Meter großen Raum mit vier Metern Deckenhöhe das hatten wir letztens nämlich Was natürlich toll ist, weil man große Settings aufbauen kann und so weiter und sofort oder einem Raum der halt drei Meter fünfzig Deckenhöhe hat und einfach nur vier mal fünf Meter groß ist.

00:15:42: Dann würde ich immer den kleineren Raum bevorzugen, weil es viel einfacher ist da die Rauma kostig in den Griff zu kriegen.

00:15:48: auch damals ein praktisches Beispiel was du kennst wie klingt's wenn einem leeren Büro in die Hände klatscht?

00:15:53: Wie klingts wenn nun einer leeren Lagerhalle in die hände klutscht?

00:15:57: In dem Büro das in den griff zu kriegen mittleren vierstelligen Bereich machbar mit entsprechend nur Hau und Material, die Lagerhalle.

00:16:08: Das ist eher was im mittler- und fünftstelligen Bereich um diese akustisch brauchbar zu machen.

00:16:14: Geht auch!

00:16:14: Groß FTV Studios ganz große Tonstudios wo auch Orchester aufgenommen werden da hat man das auch gemacht aber es ist echt wahnsinnig aufwendig insbesondere auch wenn's dann neben der Raumakustik noch an die Bauakustika geht dass es bei großen Räumen irgendwann einfach preislich nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis.

00:16:34: Ja, wie bekomme ich jetzt störenden Lärm von draußen im Griff?

00:16:37: Also Straßenverkehr, Nachbarräume von Fluren, Produktionshallen und so weiter und sofort Absorber, Raumakustikabsorber Schaumstoffpaneele sowas vorhin bringen nichts.

00:16:50: Es gibt zwar spezielle Akustik Stoppervorhänge, so werden die teilweise genannt.

00:16:55: Das ist also nicht nur ein dicker Akustikstoff sondern es sind mehrschichtiger Vorhanden wo in der Mitte noch Vinyl oder ich glaube sogar Blei behandelte Bahnen drin sind, die sehr dicht sind.

00:17:06: das hilft aber nur zum Beispiel um Sprache fern zu halten.

00:17:10: Aber tieferfrequente Geräusche wie irgendwelche Produktionsgeräte oder das typische Brummen von einem Dieselmotor vom Lkw das halten die auch nicht auf bei Bauakustik.

00:17:21: Es ist ganz einfach so, je tiefer das Geräusch ist, also je tiefe die Frequenz des Geräusches ist.

00:17:28: Auch wie das Beispiel ein Ecker-Wee-Motor der Brumm hat, der er ganz schön tief.

00:17:33: Desto aufwendiger ist es das Geräuch diesen Schall aus dem Raum fernzuhalten.

00:17:38: und die einfachste Pi mal Daumenformel ist Masse schlägt alles.

00:17:43: Das heißt man kann's auch berechnen.

00:17:45: damit will ich aber jetzt nicht langweilen.

00:17:47: Je dicker und massiver die Wand ist desto weniger kommt durch.

00:17:51: Also wenn ich absolut Ruhe haben möchte, dann brauche ich entweder eine drei oder zwei Meter fünfzig dicke Betonwand.

00:17:57: Oder ich baue einen Raum und Raum also außen eine dicke Wand und dann baue ich in den Raum rein.

00:18:03: nochmal einen Raum wie ein Käfig der auf Gummipuffern steht, der keine direkte Verbindung zum äußeren Raum hat.

00:18:10: Dann habe ich einen absolut getrennten Innenraum.

00:18:12: ist wahnsinnig aufwendig irre teuer.

00:18:14: so hat man früher auch Tonschlüsse gebaut manchmal bauten sie heute auch noch immer so.

00:18:19: Also Lärm von draußen richtig in den Griff kriegen ist echt schwer.

00:18:23: Wenn es nur hier ein bisschen störend ist, dann kann man mal schauen okay wir sehen die Türdichtung aus unter der Tür vielleicht einen Kältefeind installieren.

00:18:31: Vielleicht zieht man vor die Trockenbauwand ins Nachbarbüro einfach noch eine zweite Wand mit ein bisschen Abstand.

00:18:38: also bloß nicht einfach nur drauf sondern Luft dazwischen lassen damit sich da drin vereinfacht gesagt er schallen nachher tot laufen kann und so weiter und sofort.

00:18:45: das alles überschaubar.

00:18:47: aber wenn's um wirklich tieffrequente Geräusche wie aus einer Produktionshalle oder von LKWs, die was anliefern geht.

00:18:54: Dann würde ich eher nach einem anderen Raum suchen.

00:18:57: Geräuschen aus dem Gebäude selber, Lüftung Klimaanlage Server und so weiter und sofort sind ähnlich problematisch.

00:19:05: wenn es um technische Anlagen geht haben wir ja auch ganz häufig gerade Produktionsanlagen.

00:19:10: Ich erinnere mich dann Kunden von uns, die ihr Studio in der Produktions-Halle, die zum Glück nicht mehr ganz oft oder ganz so stark frequentiert wird haben.

00:19:19: Und dann hört man manchmal von oben stanzen, also ziemlich tieffrequentes Woman.

00:19:24: aber das ist glücklicherweise nur ganz selten am Tag und die Timen lassen auch immer.

00:19:29: die meiste Zeit wird eher in anderen Produktionsmaschinen gearbeitet, nicht so laut sind, die hört man noch nicht.

00:19:34: was so Server- und Klimaanlagen betrifft.

00:19:37: Das haben wir auch schon öfters gehabt zum Beispiel letztens beim Kunden.

00:19:40: da war im Studierraum selber ein kleiner Serverschrank mit Switches und dem Router.

00:19:47: Die haben halt ziemlich einen Krach gemacht.

00:19:49: Und da haben die letzten Endes so ein kleinen Kasten drum gebaut, der vorne quasi und an den Seiten diesen Server-Schrank zugemacht hat mit Akustikschaum rein.

00:19:59: Der war dann hinten noch auf.

00:20:00: Dann haben sie in den Nachbarwand einen Lüfter gebaut das die Luft natürlich daraus entweichen muss nach hinten rausgezogen wurde weil hohe Frequenzen so hoch spiepen und zirpen.

00:20:09: Das wird immer ziemlich gezielt abgestrahlt.

00:20:13: also je höher das Geräusch ist desto einfacher kann ich's auch fernhalten durch ein Hindernis, weil es immer mit wenig Energie und sehr gerichtet abgestrahlt wird.

00:20:24: Tiefe Frequenzen, tiefe Geräusche so brummeln... Es hat eher eine kugelförmige Abstrahlung und ganz viel Energie.

00:20:30: da brauche ich viel Masse.

00:20:32: Also einen hohes Fiepen von einem Kühlschrank oder so.

00:20:34: das krieg' ich ganz gut im Griff Auch mit nem dicken Vorhang.

00:20:42: Die Raumakustik selber hatte ich eben schon gesagt Akustikmodule sind da ganz wichtig.

00:20:48: Da muss man auch nicht die ganze Wand zupflastern.

00:20:50: Es ist wichtig, dass man weiß was man tut.

00:20:53: Ich habe schon oft erlebt das Kunden dann wenn sie ihr Studie selber schon mal angefangen haben zu bauen Das ist ja häufig der Fall.

00:20:57: so die ersten ein zwei Jahre probiert man sich mal selber aus Dass Sie da in einem zwanzig Quadratmeterraum vier kleine Schaumstoffplatten kleben und dann sich sagen Ja gut es hat nichts gebracht!

00:21:06: Es ist vom Verhältnis einfach viel zu wenig.

00:21:08: Eine deutliche Veränderung hört man dann Wenn man in Richtung Fünfzigfünfzig geht also wenn fünfzig Prozent der Raumfläche mit Vorhängen oder Absorbern bestückt ist, dann hört man wirklich schon einen deutlichen Unterschied.

00:21:25: Beim Boden und bei der Decke, Boden ist immer einfach ein Teppich zu nehmen.

00:21:29: Bei der Decche wird es halt meistens etwas schwierig sein.

00:21:31: Man hat diese Rasterdecken und da sind schon Akustikplatten drin.

00:21:36: das ist natürlich auch ganz hilfreich.

00:21:40: Eine Frage, die mir auch mal wiedergestellt wird.

00:21:41: Ja ist ja gut und schön!

00:21:42: Wir wollen aber auf die Optik achten weil der Raum soll vielleicht noch als Konferenzraum weiter genutzt werden.

00:21:49: da können wir doch einfach ein bisschen Teppich rein machen.

00:21:51: also kein Teppigboden sondern legen wir einfach einen Teppisch rein und dann stellen wir den Sofa in die Ecke und dann machen wir noch so zwei drei schöne Akustikbilder und dann reicht das.

00:22:01: haben wir das gleiche Problem des Verhältnis von glatten harten und damit reflektierenden Flächen und weichen, porösen und damit absorbierenden Flächen.

00:22:11: Noch mal die Pimal-Daumenregel, das ist jetzt in jeder Raumakustika würde mich jetzt wahrscheinlich steiningen aber für Leine sind es einfacher zu verstehen.

00:22:17: Fünfzigfünfzig ab dann fängt's an deutlich hörbar zu werden.

00:22:21: also wenn fünfzig Prozent der Raumoberflächen absorbieren sind, dann fängts an eine gute Raumakustik zu werden.

00:22:27: und das schafft nicht ein einfacher Teppich.

00:22:29: und hier ein Sofa und da ein paar schöne Akustikbilder.

00:22:33: Und ich kann nur sagen den Unterschied zwischen einer schlechten Raumakustik, gerade über Mikrofone aufgenommen in einem Video und einer guten.

00:22:42: Das ist so brutal!

00:22:44: Also ich finde es immer wieder klasse wenn wir bei Unternehmen Studios die schon vorhanden sind in einer Leitvariante neu oder verbessert ausstatten und dann auch die Raumakoustik optimieren und unsere Kunden an ihre Videos von vorher nachher vergleichen oder alleine wenn sie in den Raum reinkommen wenn die Akustikmodule und die Vorhänge hängen.

00:23:03: Da gibt es immer ganz große Augen, weil das hört man einfach sofort.

00:23:06: Das ist so ein brachialer Unterschied!

00:23:09: Wie viel man letzten Endes machen muss hängt immer vom Raum ab.

00:23:12: aber falls du schon mal in einem Tonstuhl oder in einer Sprecherkabine warst.

00:23:18: da ist es ja meistens extrem trocken.

00:23:21: also man spricht von dem Raum der Stark mit Akustikmodulen bedämpft ist ausgestattet sprich mir von einer sehr trockenen Akustika und dass ist in einem Korbhördstuhli nicht zwingend notwendig.

00:23:33: Also übertreiben sollte man das auch nicht, weil es dann irgendwann auch einfach preislich sehr aufwendig wird.

00:23:39: Aber dass man wirklich seine eigene Stimme nachheilen hört ein bisschen, das sollte auf jeden Fall auch nichts sein.

00:23:44: Deshalb ist es schwierig zu sagen wie viel müssen wir jetzt eigentlich machen?

00:23:47: Ich finde auch da wieder diese Fünfzig-Fünfzig Regel ganz praktisch.

00:23:51: manchmal ist es auch schwierig aufgrund der räumlichen Gegebenheiten das zu erfüllen.

00:23:56: Deshalb arbeite ich am liebsten immer mit einer Kombination aus Akustikabsorbern, die dann auch in den tieferen Frequenzbereich gehen.

00:24:03: Weil unsere Stimme ist ja nicht nur im hohen Frequenzenbereich – also ich habe halt eine etwas dunklere und tiefere Stimme.

00:24:09: Es gibt Menschen, die haben durchaus noch tievere Stimmen.

00:24:13: Und diese Reflexion können sich im Raum durch Dröhnen-und Wummern bemerkbar machen.

00:24:18: Deshalb reicht ein Vorhang alleine nicht, weil er kann diese Frequences Nicht bedämpfender, brauche ich dickere spezielle Akustikabsorber.

00:24:26: Da bin ich nicht nachher so ein Dröhnen im Raum ab.

00:24:28: Sogenannte Raumresonanz und wo diese Absorber dann hinkommen auch das kann man nicht pauschal immer von vornherein sagen.

00:24:37: natürlich ist es eine Frage wo haben wir den Platz?

00:24:40: Und es ist ne Frage in welche Richtung sprechen die Personen vor der Kamera denn also zum Beispiel auf der Rückseite?

00:24:49: Er bringt solche Absorber nicht so viel wie auf Richtung der Kameras, weil ich spreche in Richtung der Kamera.

00:24:55: Das heißt er schallbereitet sich aus meinem Mund Richtung Kamera aus und trifft dann auf die Rückwand hinter der Kamera, auf die Decke über der Kamera und auf die Wände links und rechts von mir.

00:25:05: also diesen Bereich soll ich mir zuerst angucken.

00:25:08: Und meistens möchte man im Hintergrund ja auch ein Set haben wo jetzt nicht absorber zu sehen sind und deshalb startet man meistens eher die Bereiche die nicht im sichtbaren sind mit Absorbern und Vorhängen aus.

00:25:22: Natürlich, also auch eine Frage die dabei immer auftaucht, naja jetzt kaufen wir uns ja richtig gute Mikrofone einfach, die kosten halt mal drei, vierhundert Euro mehr, die blenden doch ein schlechter Raumakustik aus!

00:25:33: Ich hatte es eben schonmal gesagt... Es ist leider genau das Gegenteil der Fall.

00:25:39: Vielleicht mal etwas was verständlicheres?

00:25:45: Früher bei einer Aufnahme auf einer VHS Videokassette hat man Details in Bildern nicht so genau gesehen.

00:25:53: Also da waren früher die Filme auch ein bisschen grobkörniger, das ist aber solange es nur VHS-Krassetten gab und nicht so wahnsinnig aufgefallen.

00:26:01: Dann gab's DVDs also das bessere Medium und da wurden hier alten Filme dann drauf übertragen und teilweise dafür nicht extra restauriert.

00:26:10: und plötzlich sah man dann diese grobköntigen Aufnahmen und die wenigen Details.

00:26:17: Und heute haben wir VK, das ist noch viel höhere Auflösung.

00:26:20: Also würde man unbearbeitet alte Aufnahmen ohne jetzt da zu restaurieren, Kratzer und Rauscher rausnehmend auf Vk hochskalieren dann würde einem erst auffallen wie schlechten Anfünsstrichen die Aufnahme zum Teil waren.

00:26:37: Das ist im Prinzip das Gleiche bei dem Mikrofon.

00:26:40: wenn hier ein schlechtes Mikrophone haben billiges was sehr viele Eigenrauschen vielleicht auch noch hat Den Hals auch ein bisschen maskiert.

00:26:49: Was gar nicht so doll klingt, was auch nicht so frisch ist und so brillant ist, wo meine Stimme so nassalmuffig klingt... Da fällt jetzt, ich mein es klingt insgesamt schon grausam, da fällt die schlechte Raumakustik der Nachhalt nicht so deutlich auf.

00:27:02: Ein besseres Mikrofon hat weniger Nebengeräusche, ist viel feiner in der Darstellung, viel brillanter im oberen Frequenzbereich und dadurch fallen alle nur außen aller Detailzeit viel stärker auf.

00:27:12: Es ist wie ein viel viel schärferes Videobild Und wenn dann die Raumakustik nicht gut ist, fällt die noch mehr auf.

00:27:20: Also heißt jetzt nicht schlecht die Mikrofone nehmen weil das wirkt sich natürlich oft die Sprachverständlichkeit aus.

00:27:24: Es ist einfach nur so.

00:27:25: kein Mikrofon der Welt kann von selber eine schlechte Raumakuste kompensieren.

00:27:30: Solche Podcast-Mikrofonen hier, so dynamische Mikroforene Die sind nicht ganz so empfindlich.

00:27:34: aber ich hatte eben schon gezeigt man muss deswegen auch sehr nah dran sein.

00:27:39: Ja und der Klassiker beziehungsweise der neue Klassika ist halt mittlerweile.

00:27:44: Früher hat man gesagt, we'll fix it in the mix.

00:27:47: Also komm, schmeiß rein.

00:27:48: und nachher beim Mischen.

00:27:50: Biegen war das schon irgendwie gerade bei Musikproduktionen Und bei Video sagte man immer We'll Fix It On The Post Production.

00:27:57: also guck mal wir schneiden das irgendwie alles zusammen.

00:27:59: am Ende heute heißt es will fix with AI also irgendwie mit KI werden wir's schon hin biegen.

00:28:05: Ja ein!

00:28:06: Also wenn man eine völlig kaputte Aufnahme hat die irgendwo unterwegs entstanden ist und man hat nur die eine dann kann man mit KI schon ziemlich viel machen.

00:28:13: Aber man hört halt immer den Eingriff.

00:28:16: Man hört wirklich, gerade wenn es ein richtig schlechter Raumakussik ist in der Raumhalt und scheppert dann klingt die Stimme wie ein schlechtes mp-III.

00:28:23: das will wir ja auch nicht haben.

00:28:24: da leidet die Sprachverständlichkeit auch drunter und das ist auch definitiv kein Zeichen von Qualität und damit macht man sich jetzt auch nicht unbedingt seriös und Freunde Und es ist einfach auch noch ein unnötiger Schritt im Nachgang, den man vornehmen muss.

00:28:37: Und je schlechter die Raumakustik ist, desto schlechter wird auch das Endergebnis weil die KI einfach viel viel stärker eingreifen muss.

00:28:44: Deshalb nein KI rettet das nicht!

00:28:46: Wenn man eine Aufnahme hat, die nicht anders machbar war kann KI schon viel machen.

00:28:50: aber wenn dein Ziel ist zu sagen wollen jetzt eine vernünftige Produktionsumgebung haben dann ist Raumakoustik einfach etwas was... existenziell wichtig ist.

00:28:58: Das kriegst du niemals richtigen Griff und richtig ätzend wirds, das haben wir nämlich gerade bei einem Kundenprojekt.

00:29:04: die Situationen, die hatten teilweise sechs Personen in ihrem alten Studio in der Gesprächsrunde, d.h.

00:29:10: sechs Ansteck-Mikrofone alle offen also alle waren am Aufnehmen gleichzeitig im Raum wo einer Raumakustik nahezu nichts gemacht wurde.

00:29:19: Und es hat dazu geführt dass wir ganz viele sogenannte Interferenzen haben.

00:29:23: Person A spricht und ist auf Person B, C D E und F noch zu hören in unterschiedlichen Lautstärken.

00:29:30: Und das verschlechtert den Klang diese sogenannten Interferenzen über Lagerruhen.

00:29:35: so und verstärkt wird das Ganze natürlich noch bei einer schlechten Raumakustik weil neben dem direkten Schall aus der Stimme von Personen A an die ganzen anderen Mikrofonen haben wir die ganzen Reflexion aus dem Raum auch noch und sie sind daran schier verzweifelt.

00:29:47: und deshalb bis ein unser Hauptaufgaben jetzt bei diesem Projekt das Studie auch akustisch soweit zu optimieren, dass das Ganze eine viel bessere Sprachverständlichkeit und Klarheit auch bei mehreren Mikrofonen bringt.

00:30:03: Und es muss auch nicht hässlich aussehen.

00:30:05: also ich sage mal viele kennen natürlich diese furchtbar hässlichen grauen Knoppenschaumplatten die man sich früher gerne ins Studio gekloppt hat.

00:30:13: Die bringen nicht wirklich viel sie sind einfach nur hässlig Vielleicht ein bisschen mehr als Eierkartons, die gar nichts bringen außer Schimmelspuren im Raum.

00:30:24: Aber es muss auch gar nicht hässlich sein.

00:30:26: wie gesagt im nicht sichtbaren Bereich arbeiten wir am liebsten mit Vorhängen, mit dicken Vorhängen, dick noch gar nicht mal besonders dicke Stoff.

00:30:35: das ist so dreihundert ich glaube dreihundert Gramm pro Quadratzentimeter Aber halt sehr, sehr stark gefaltet.

00:30:46: Das heißt zum Beispiel bei einer Länge von drei Meter ist der eigentliche Vorhang zwischen drei und vier Meter lang so dass er halt sehr stark gefaltet fällt und das sorgt wieder für eine stärkere Abzeption des Schalts als wenn jetzt einfach nur ein strammgespannter Vorhang wäre.

00:31:01: Und im sichtbaren Bereich Akustikabsorber da gibt es diverse Hersteller Da gibt's mittlerweile so viele die auch wirklich schön aussehen die gar nicht auffallen.

00:31:10: Ein bisschen negativ Beispiel sind diese Holzribchenelemente mit dem Filz dahinter.

00:31:15: Die sind ja total on-walk in Videocast und Podcaststudies mittlerweile, ich finde es ganz nett wobei man sich mittlerweile daran auch schon tot gesehen hat aber das sind keine echten Absorber.

00:31:25: also in den Schlitzen zwischen den Holzribchen da hat mal so ein bisschen Filz der absorbiert ein bisschen ansonsten die Holzribchien selber die reflektieren.

00:31:32: Also ist eigentlich eher ein Diffusor also der den Schall reflektiert Aber auch das noch nicht mal richtig macht, also so richtig wirkungsvoll sind die nicht.

00:31:42: Bevor ich sowas an die Wand packe höchstens als optisches Element würde ich eher es gibt mittlerweile so Filzplatten neun Millimeter bis fünfzehn Millimeter Dicke würde ich ja das nehmen oder einfach gezielt Akustik absauber dies mittlerweile auch mit einer Hintergrundbeleuchtung gibt.

00:31:58: sehr schick habe ich kürzlich wieder installiert beim Boris Thomas vielleicht hast du das auf meinen Social Media Kanälen gesehen.

00:32:07: demnächst werde ich dazu auch bei LinkedIn einen Beitrag schreiben und ein Blogartikel.

00:32:11: Da ist es total schick, das sind so eine Meter mal fünfzig Zentimeter und zehn Zentimeter dicke Absorber und dahinter ist ne Beleuchtung dass sie nochmal hinterrund beleuchtet sind.

00:32:21: Das sieht ganz schick aus.

00:32:21: also es gibt verschiedene Möglichkeiten dass man Absorbers auch als Gestaltungselemente im Studio einsetzen kann Und ich habe mir so ein paar Punkte aufgeschrieben an die ich unbedingt denken wollte.

00:32:32: deshalb bin ich jetzt schon beim letzten Punkt den ich unbedingt erwähnen wollte Nämlich eine Frage, die ich auch schon aufgestellt bekomme natürlich von denjenigen, die die Budgets verwalten oder den Controller in Unternehmen.

00:32:43: Na ja wir können hier erstmal das Studie so jetzt bauen und dann wenn man später feststellt mit der Akustik, dass funktioniert nicht, da machen wir es nachher.

00:32:52: Wenn du unbedingt noch sehr viel mehr Geld ausgeben möchtest, können wir das so machen.

00:32:57: Es ist totaler Humbug weil es wird immer deutlich teurer, wenn man im Nachgang die Akustikaoptimieren möchte.

00:33:04: Also bei der Bauakustik ist es fast unmöglich, weil Bau-Akustik, der Name sagt schon muss man immer irgendwas bauen.

00:33:10: Also wenn einem einfällt so die Einlage Griegeswand ins Nachbarbüro, die war doch ein bisschen zu dünn dann wird's richtig aufwendig und teuer dann im nachgang in ein fertiges Studium noch mal eine zweite Wand da vorzusetzen.

00:33:22: Und was die Raumakustika betrifft nochmal Man sollte irgendwo in Richtung fünfzig Prozent der Raumoberfläche am besten fünfzig prozent auf die Wände verteilt mit absorbierenden Materialienvorhängen und Akustikabsorbern bestücken.

00:33:38: Das im Nachgang in ein fertig eingerichtetes Studio reinzubauen, ist auch wieder sehr aufwändig, weil man das Studio zum Teil wieder demontieren muss.

00:33:46: Und ich kann nur... Ich habe in meinem Leben an die hundert oder überhundert Videostudios gebaut oder betreut und mitgeplant und drei bis vierfaches an Tonstudios mitgeplant und mitgebaut in allen möglichen Größenordnungen.

00:34:02: Also ich habe das schon sehr viel in der Richtung gemacht, jeder Raum brauchte bis jetzt eine akustische Optimierung es sei denn er war vorher schon im Studio und war schon optimiert.

00:34:12: von daher ist es ein Sachzwang dass wenn man einen normalen Raum zu einem studio zum corporate studio umfunktionieren möchte, dass man da auch etwas an der Raumakustik machen muss.

00:34:22: Und großer Vorteil wenn man mit Vorhängen arbeitet, deshalb mache ich es auch ganz gerne.

00:34:26: selbst Wenn ein Fenster da ist was zum Beispiel so Jalousien davor hat kommt immer noch so ein bisschen Tageslicht durch und man muss ja schauen das man im raum möglichst keinen Tageslicht hat für eine gleichbleibende Videoqualität.

00:34:37: und wenn man da nochmal ein paar Vorhänge vor die Glasscheiben macht dann hat man nicht nur akustische Optimierung sondern gleichzeitig auch noch eine weitere Verdunkelung.

00:34:47: Ja, ich hoffe das war verständlich und hat so ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht.

00:34:54: Wenn du sagst Mensch spannendes Thema jetzt habe ich mal verstanden worauf man achten muss und wir wollten ja bei uns im Studio auch mal das ganze Thema angehen oder wir haben noch gar kein Studio und jetzt ist mir klar wie wir das in Griff kriegen könnten?

00:35:07: Wir können ja eigentlich ein normales Büro was wir haben um funktionieren dann wird das Ganze vielleicht doch realistischer.

00:35:13: Meld dich gerne bei mir, geh einfach auf meine Webseite www.corporate-studio.de.

00:35:18: Oben rechts gibt's den Kontaktbutton wo du ein Beratungszusprech mit mir buchen kannst.

00:35:25: Da gucken wir uns auch gerne mal anhand von Fotos oder Videos.

00:35:27: das Raum ist der bei dir im Unternehmen zur Verfügung steht Mal an was man daraus machen kann.

00:35:32: Ich zeig dir live hier aus meinem Studio.

00:35:34: ich habe noch ein paar behind the scenes Kameras wie ich das hier realisiert habe Und gleichzeitig hast du einen Vorteil.

00:35:39: Du erlebst nämlich in unserem Video Call live aus der Perspektive deiner Kunden, wie du zukünftig aus dem eigenen Corporate Studio dich und dein Unternehmen präsentierst.

00:35:50: In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören!

00:35:53: Und bis zum nächsten Mal.

00:36:08: Tschüss!

Über diesen Podcast

Willkommen zu VIDEO RELOADED, dem Podcast rund um Audio- und Videokommunikation für Unternehmen und Unternehmer. Hier dreht sich alles um die Kunst, eigene Audio- und Videoinhalte zu erschaffen, die deinem Unternehmen einen echten Mehrwert bieten. Entdecke, wie Webinare, Videocalls, Hybrid-Selling, Employer Branding, digitale Trainings, Podcasts, Live-Streaming und Corporate Influencing die Kommunikation deines Unternehmens revolutionieren können.

Die Qualität von Bild und Ton ist entscheidend, doch ebenso wichtig sind die Auswahl der richtigen Formate und Prozesse. Viele scheuen sich vor der Technik und sind sich der vielfältigen Möglichkeiten, die Videokommunikation bietet, nicht bewusst. Genau hier setzt unser Podcast an: Wir bieten Inspiration und ermutigen dich, neue Wege zu gehen.

Florian Gypser, mit über 20 Jahren Erfahrung als Tonmeister, Fachdozent, Lehrbeauftragter und Coach in der Audio- und Videoproduktion, hat bereits Tausenden in Seminaren, Workshops und Coachings weitergeholfen und namhafte Unternehmen beraten. Mit mehr als 200 eigenen Tutorial-Videos und unzähligen Webinaren sowie Live-Workshops ist Florian ein Meister seines Fachs.

Gemeinsam mit seiner Frau Joanna führte er jahrelang ein Unternehmen, das auf Lern- und Trainingsvideos spezialisiert war und renommierte Kunden wie die Deutsche Telekom, Kaspersky, Vodafone und viele mehr betreut.

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