Dein Podcast über Videokommunikation 4.0
Florian Gypser: In meiner heutigen Podcast-Folge haben wir wieder ein Thema vor der Brust, wo der eine und die andere sich vielleicht fragt, was hat das mit Videokommunikation und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu tun. ja, soweit ich es überblicken kann, ich bin in diesem Thema jetzt kein Profi, aber habe schon mit einigen Experten darüber gesprochen und erlebe es hier und da auch selber wieder, wenn dieses Thema nicht berücksichtigt wird, sind eigentlich alle Maßnahmen hinsichtlich Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens ziemlich wirkungslos. Denn Heute spreche ich mit Lars Uisa. ist CEO-Experte bei der Kölner Agentur Morefire, Freelancer für Start-ups und Betreiber eigener Website-Projekte. Seit 2019 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, KI-Suche und auch digitale Marketing. Sein Motto ist, wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Ja, und wir sprechen heute darüber, wie KI-Suche die SEO-Welt verändert und welche Rollen Videos und Plattformen wie YouTube dabei spielen. Grüß dich Lars, schön, dass du heute bei mir im Podcast bist.
Lars Ouissa: Hi Florian, vielen Dank für die Einladung.
Florian Gypser: Ja, gerne. Wir hatten gerade eben im Vorfeld schon mal drüber gesprochen, Thema, ja, worüber sprechen wir, machen wir uns eine kleine Agenda, ein paar Fragen. Du hast dich sehr gut vorbereitet, wie ich merke, und deshalb lasse ich dich jetzt mal einfach komplett gegen die Wand laufen.
Lars Ouissa: Ja, gerne, kannst du gerne machen. Aber ich denke, die eine oder andere Frage hast du bestimmt mitgebracht.
Florian Gypser: Das auch, aber ich stelle jetzt erst mal drei Fragen, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben, sondern eher philosophisch-persönlicher Natur sind. Bist du bereit dazu?
Lars Ouissa: Okay.
Lars Ouissa: Ja klar, gerne.
Florian Gypser: Gut, dann stell dir mal vor ... ähm ... eine Situation, die hab ich witzigerweise, ich frag das meistens oder leite das meistens so ein, aber zur Erklärung für die, es schon öfters gehört haben. Ich habe diese Situation vor vielen Jahren im allerersten Seminar, wo es ums Thema persönliche Weiterentwicklung und Lebensplanung im Sinne von, was möchte ich aus meinem Leben noch machen. Ganz am Anfang hat derjenige, das Seminar geleitet hat, uns diese Frage ... in ähnlicher Form gestellt. Und das hat wirklich, muss ich sagen, mein Leben verändert. Deshalb stelle ich diese Frage auch ganz gerne in abgeschwächter oder in reduzierter Form, weil das war schon bisschen umfangreicher. zwar eines Tages schauen wir ja dann doch, wenn das Leben zu Ende geht, zurück, was haben wir in unserem Leben erreicht. Die Frage, die ursprüngliche war riesengroß, was will ich noch alles machen, welche Ziele, aber wir reduzieren uns mal ein bisschen auf nur ein einziges Thema heute. Wenn du zurückblicken würdest eines Tages bis zum heutigen Tage. Welche eine Fähigkeit, die du bis heute noch nicht kannst oder nicht gut genug kannst, möchtest du unbedingt bis zu deinem Lebensende noch erwerben können oder verbessern?
Lars Ouissa: Ja, wahrscheinlich ist es ein Musikinstrument, würde ich sagen. Genau, ich habe nämlich vor ca. Jahren, drei Jahren, von meiner Frau eine Mutamunika geschenkt bekommen, weil ich finde es super spannend, wie fuchst zu einer Mutamunika. Ich mag auch Musik, wo Mutamunika im Einsatz ist und habe mir dann irgendwann mal gedacht, das möchtest eigentlich gerne mal selber lernen.
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: Tatsächlich habe ich es bisher noch nicht geschafft, so viel damit zu üben. Also habe ich mir fest vorgenommen, dass ich das noch mache und das will ich auf jeden Fall auch noch gemacht haben. Ich spiele gar kein Musikinstrument sonst und das ist definitiv das, was ich gerne lernen möchte.
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Klasse. Hatte ich letztens auch die Antwort. selten, aber hatte ich letztens auch. Das Spannende bei Instrumenten, ich hab mich früher als Teenager immer gefragt, also ich spiele Gitarre und Bass und Leitlichtklavier. Und ich hab mich als Teenager immer gefragt, wie so Leute wie zum Beispiel Helge Schneider, der irgendwie 24, 22 Instrumente spielen kann, wie der das hingekriegt hat. Und irgendwann, es klingt total doof, ich kann keine Noten mehr lesen, ich konnte das mal eine Zeit lang halbwegs mehr schlecht als recht. Und meine Musiktheorie-Skills, obwohl ich ja ...
Lars Ouissa: Okay.
Lars Ouissa: Na cool.
Florian Gypser: und wir das damals auch alles im Studium hatten, sind auch nicht die Deulsten. Aber irgendwann hat es Klick gemacht, ich mit vielen Musikern gearbeitet habe. Das Verrückte ist nämlich, die meisten, die noch kein Instrument spielen, struggeln eigentlich gar nicht so sehr mit dem Handwerklichen. Das sieht man gerade bei Kindern auch, die ganz schnell motorische Abläufe lernen. Sondern das ist das musikalische Verständnis. Deshalb habe ich festgestellt, habe das auch von Profimusikern, die 10, 15 Instrumente spielen können.
Lars Ouissa: Er stimmt.
Florian Gypser: Also, ein, zwei perfekt. Die anderen sind halt so, ne, reicht, damit man Leute beeindrucken kann oder mitbegleiten kann. Weil die haben halt alle die Musikalität schon drauf. Die hören, wenn was im Takt ist, welche Töne müssen gespielt werden. Sie müssen einfach nur noch die Spielart des Instruments und die Fingerfertigkeit lernen. Und da hab ich verstanden, warum es vielen Leuten erst mal so schwerfällt, Instrument zu lernen, wenn sie nicht schon von Haus aus irgendwie eine Musikalität gelernt haben.
Lars Ouissa: Ja, kann ich absolut verstehen. wenn du irgendwie das kannst, dass du dann halt wirklich auch andere Dinge oder andere Instrumenten dann lernen kannst, relativ schnell. Du musst nachvollziehen, auch wenn ich selber kein spiele, ist es bei anderen Dingen auch so, wenn man sich bestimmt Thema sehr gut auskennt, dann fällt es einem viel, einfacher, das Thema dann auch noch mal darüber hinaus, sag ich mal, besser zu erfassen oder schneller zu erfassen. ja, mega spannend auf jeden Fall. Das werde ich nicht mehr schaffen, auf jeden Fall.
Florian Gypser: Dafür kannst du andere Sachen, die ich nicht kann. Ist alles gut. Ja, dann eine Frage, die ist rein hypothetischer Natur, also Wunschvorstellung. ist spannend, dass immer, dass wenn ich mit Leuten, selbstständig, freiberuflich oder unternehmerisch tätig sind, dass die Antworten in einem ganz anderen Rahmen ausfallen als bei Menschen, die angestellt sind. Ich hab immer so bisschen das Gefühl, die Angestellten sind bisschen gehemmt, ihre Waren. Begehrlichkeiten und Wünschen zu äußern, könnte ja der Arbeitgeber hören. Aber es ist eine rein hypothetische Frage. Und zwar geht es darum, wenn eine gute Fee zu dir käme und sagen würde, Lars, was kostet die Welt? Geld spielt keine Rolle. Du kannst jetzt entscheiden, wo du arbeitest, was du tust und wie du es tust. Also der Ort und die Tätigkeit und alles außenrum. Wie würdest du deinen Arbeitsplatz inhaltlich und auch von der Location gestalten, wenn Geld gar keine Rolle spielen würde.
Lars Ouissa: Da muss ich zum ersten schon mal sagen, es beim Raufeier also bei uns überhaupt kein Problem ist. Wir können von überall arbeiten. Das ist schon mal halt wirklich super. muss ich auch keinen Blatt vorm Mund nehmen, sag ich mal. Und das ist nur das, was mir auch Spaß macht. Ich würde, wenn ich könnte, tatsächlich, also ich kann es ja auch, ne?
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: Ich fühle mich am wohlsten im Homeoffice tatsächlich, wo ich jetzt gerade auch bin, weil ich da halt einfach ganz tief arbeiten kann. Da kann ich mich halt komplett in mein Setup, was ich hier aufgebaut habe, kann ich komplett reintauchen in meine Arbeitswelt, sage ich mal. Ich mag es aber auch, sage ich mal, wenn ich dann unterwegs bin, wenn ich zu einem Event unterwegs bin beispielsweise oder mal ins Büro fahre, kann ich auch aus dem Zug rausarbeiten. Das ist dann vielleicht nicht unbedingt immer ganz optimal, kennst vielleicht auch, wenn man da am Laptop sitzt, ein paar Störgeräusche rumherum ist vielleicht jetzt nicht immer so das Beste. Aber wenn ich wirklich aus
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: könnte, dann würde ich halt das Setup, ich hier zu Hause habe, wenn ich dann irgendwie, keine Ahnung, eine Kapsel oder irgendwie was hätte, was ich einfach werfen könnte und dann würde das einfach so da sein. Das wäre natürlich optimal, dass ich das dann irgendwo hätte, ich ja vielleicht auch dann Workhaisen können, zum Beispiel bei uns auch machen. Ich könnte im dritten Raum irgendwo auf dem Malediven oder sowas arbeiten für eine Zeit lang. Aber ja genau, wenn ich einfach irgendwo im Urlaub dann auch arbeiten würde und könnte, das kann ich ja auch, das würde ich auf jeden Fall auch dann Anspruch nehmen.
Florian Gypser: Hm?
Florian Gypser: Mhm. Ja, sehr gut. Wie gesagt, ist ja auch völlig legitim. Ihr habt ja das große Glück, dass ihr das auch machen könnt. Das ist auch so mein Ziel oder mein, ja, Lebensziel oder eins der Lebensziele. Wenn unsere Kinder, die sind jetzt erwachsen, so langsam, meine Tochter zieht übernächste Woche aus. Die zwei Jungs folgen auch in nächsten zwei Jahren mit Sicherheit. Ja, wenn die so bisschen pflügeln, komplett selbstständig sind auf eigenen Beinen, dass meine Frau und ich dann auch mal länger als nur zwei, drei Wochen irgendwo
Lars Ouissa: Genau.
Lars Ouissa: Okay.
Florian Gypser: im Süden, ja Südfrankreich natürlich, oder auch mal Spanien oder im Winter irgendwo in den Alpen, dann einfach da unseren Lebensmittelpunkt haben, da arbeiten. Von da kann ich sehr gut nachvollziehen.
Lars Ouissa: Ja, Dann kann man auch einfach reisen, allen Dingen. Könnt ihr dann wahrscheinlich von unterwegs überall arbeiten. Dann nur für die Termine zurück nach Deutschland.
Florian Gypser: Genau. Leider sind es ... Ich freue mich total. Wir haben gerade einen totalen Boom. haben im ersten Quartal des Jahres schon so viele Aufträge und Auftragsvoraussichten wie früher in zwei Jahren. Es geht ab wie Schmitzkatz. Termine ist das Problem, warum wir es nicht machen können, weil ich überall nach vor Ort dabei sein muss. Aber da bin ich auch dran, dass ich mich ... ja, entbehrlich mache bei manchen Dingen. Aber erst in weiter Zukunft.
Lars Ouissa: Mmh.
Lars Ouissa: Ja, aber auch völlig zu Recht, dass viele Aufträge da sind, weil Video, da reden wir später sicherlich drüber, ist einfach gerade das Ding, hab ich das Gefühl zumindestens, was ich so auch mitbekomme.
Florian Gypser: Ja, ich erlebe es total bei Unternehmen. war jetzt die ganze Woche von Montag bis Donnerstagabend bei mehreren Unternehmen, auch Workshops gegeben. Ich habe im Prinzip jeden Tag Aufträge abgeholt, weil die Unternehmen einfach gemerkt haben, wir müssen ganz viel machen und es ergibt überhaupt keinen Sinn, dafür Agenturen zu beauftragen. Ja, last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst du gerne begegnet oder würdest du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen?
Lars Ouissa: Ja.
Lars Ouissa: Okay, die Frage kriegt man tatsächlich öfter ja mal gestellt, oder zumindest auch so, vielleicht auch mal in so einem Denkmodell einfach, welche Berühmtheit man treffen würde. Ich habe versucht, mich schon immer mal zu beantworten, aber ich habe es nie geschafft, weil ich wüsste aktuell gar nicht, wen ich treffen wollen würde, von berühmten Personen, sag ich mal, oder von Prominenten. Aber wenn ich die ... die Wahl hätte vielleicht doch jemanden aus dem Bekanntenkreis nochmal wieder sehen zu dürfen, dann wäre es tatsächlich meine Oma. Die ist ja schon vor einiger Zeit verstorben, aber die hatte diese ganze Entwicklung, sag ich mal, Internet und Google und sowas, gar nicht mitbekommen. Die wusste gar nicht, dass ich jetzt logischerweise in diesem Bereich arbeite, im SEO-Bereich. Und ich würde einfach mal mich gerne mit ihr austauschen, so wie sie das sieht, weil sie ein extrem offener Mensch ist. Sie hat einen Krieg mitgemacht und ist halt trotzdem für diese Zeit von früher, sag ich mal, sehr, sehr offen gewesen. würde ich mich einfach mal gerne mit ihr austauschen, so wie sie das heute sieht, wie sie damit zurechtkommen würde und ja, das wäre halt mega spannend, mit ihr dann mal darüber zu sprechen. Genau.
Florian Gypser: Ja, das ist eine coole Antwort. Irgendjemand hat auch gesagt, meine Oma, weil die so eine starke Frau war. Und ich hab grad überlegt, hab das gleiche Problem wie du. Es gibt so, ja ... Also, ich hab jetzt keinen Hipper irgendwie, so ein Elon Musk oder Steve Jobs oder Barack Obama interessiert mich irgendwie relativ die Bohnen, weil ich da absolut überzeugt bin, dass die Menschen so, wie sie sich nach außen geben, außer Steve Jobs, weiß man mittlerweile, dass der ein ziemliches Arschloch war.
Lars Ouissa: Ja.
Florian Gypser: Aber bei den anderen, gerade so politische Größen oder aus dem Showbiz, ich war lang genug in der Musikmedienbranche, zu wissen, dass es da immer zwei Menschen gibt. Aber jetzt, wo du das gerade sagst, verrückt, auch gerade mit dem Bezug auf die heutige Welt, gab's ja vor 20 Jahren noch überhaupt nicht, da würde ich echt sagen, meine eigene Mutter, die ist Anfang der 90er verstorben und weiß weder, was ich beruflich mache, noch hat die irgendwie eine Ahnung gehabt, es so was ... Also damals, mein Vater hat ...
Lars Ouissa: Mh.
Florian Gypser: Ich glaub, ein 286er mit Bernstein-schwarzem Bildschirm. Das war damals der Technikstand, Computer betrifft, den meine Mutter erlebt hat. Von daher, ja, das wär ein hypothetisch spannendes Gespräch. Das stimmt.
Lars Ouissa: Ja, auf jeden Fall. habe auch viel Zeit damals bei meiner Oma verbracht, weil meine Eltern beide arbeiten waren und ist man da halt einfach, hat man dann ganz andere Kontakte auch dann da und ja genau.
Florian Gypser: Ja, definitiv. Ja, See-O und Sichtbarkeit, das bedingt sich gegenseitig, brauch ich dir gar nicht erzählen und allen, zuhören, auch nicht. Spannend ist für mich halt, oder auch für die Zuhörer und Zuhörer natürlich, was tut sich jetzt mit Chechipitti und Co.? Da hab ich schon in anderen Gesprächen einiges zugehört, aber ich weiß, wir haben uns ja auf der Evalon-Schwiesen im letzten Jahr kennengelernt. Da warst du ja im Podcast auch. bei Ivalanche, SC Networks. Da hat es schon was gesagt, sich da auf der einen Seite, das Einzige, ich noch ziemlich genau im Kopf habe, ist, wenn ich erzähl's Blödsinn, dann korrigier mich, dass es gesagt hat, ja, es verändert sich viel durch KI, aber es verändert sich dann doch nicht so viel, weil man muss trotzdem seine Hausaufgaben machen, was SEO betrifft. Und eine zweite Info, die ich hatte, ist, dass ... letztendlich aber die Sichtbarkeit mit Video wichtiger wird. Gerade YouTube und dann mit der Verlinkung auf die eigene Webseite. Lass uns da mal einsteigen. Was wäre jetzt, wenn einer sagt, okay, zum Beispiel wir, kleines, mittelständisches Unternehmen, wir haben Videocontent, wir produzieren auch, also mein Plan für dieses Jahr ist auch endlich mal mehr reine YouTube-Videos, jetzt nicht nur Podcast-Videos zu haben. Was würdest du sagen, ist in der heutigen Zeit, vor allen Dingen auch mit Bezug, weil das ist für viele die große Angst-Vision, Unsere Sichtbarkeit geht kaputt wegen KI-Suchmaschinen. Was würdest du entgegnen?
Lars Ouissa: Ja, also jetzt gerade mal aus dem Video-Sicht, die du jetzt gerade angesprochen hattest, auf jeden Fall sehe ich es halt so, dass es immer wichtiger wird, Videocontent zu machen, weil gerade durch KI natürlich auch Bildcontent, sag ich mal, man weiß nicht mal mehr genau, das jetzt ein echtes Bild, ist es mit KI nachbearbeitet, was da vollkommen legitim ist, dass es so ist. Nur es gibt halt bestimmte Bereiche, sag ich mal, wo man sich einfach darauf verlassen können möchte, dass das halt jetzt auch ein Bild ist, dass sich wenn ich ein Produkt bestelle, dass es nach auch so aussehen wie ich es nachher nach Hause bekomme beispielsweise oder wenn ich halt wissen möchte ob die Person wirklich echt ist, ob sie sich auf dem Bild so gibt wie sie wirklich ist dann
Florian Gypser: Hm.
Lars Ouissa: möchte ich das halt irgendwo auch mir anschauen können und deswegen glaube ich auch einfach das Video da jetzt so wichtig werden wird in der Zukunft, auch da Sichtbarkeit zu bekommen, weil das ist ehrlich. Klar, es gibt sicherlich auch die Möglichkeit, dass man Videos nachbearbeiten kann, auch mit KI irgendwann, aber ich glaube da sind wir einfach noch nicht so weit, dass das schon komplett was anderes oder was Neues da machen kannst. Ich sehe manchmal da auf Instagram oder natürlich solche Videos, Katzenvideos oder so was. natürlich schon ganz gut aussehen, aber das ist jetzt nicht der Content, den man haben will, beispielsweise jetzt Unternehmen anzusprechen oder Kunden und Nutzer anzusprechen und da sehe ich halt, klar schon.
Florian Gypser: Es gibt ja auch virtuelle Influencer. Da muss ich sagen, war ich in letzten Tagen ein paarmal erschrocken, weil mir jemand gezeigt hat, auf welchem Qualitätsniveau mittlerweile KI-generierte Influencer sind. Aber ich finde, sieht trotzdem noch, dass es keine echten Menschen sind, weil es ist alles zu shiny. Auf Instagram würde es nicht auffallen, das sehe ich alles, ein einziger Show-Fake. Aber in der Unternehmenskommunikation, die bewegen sich auch immer bisschen, ne? Hölzern.
Lars Ouissa: Hmm.
Lars Ouissa: Ja. Ja.
Florian Gypser: bin ich absolut bei dir. Also gerade die Fehler, wenn du im Video auch mal ein paar mal äh sagst oder hier irgendwo hinguckst und sonst wie, diese Fehler, das kriegen die ganzen Plattformen noch nicht hin.
Lars Ouissa: Ganz genau, dieses ehrliche, man wirklich, wir erkennen das ja dann schon irgendwo, irgendwo im Unterbewusstsein. Das muss nicht unbedingt im Bewusstsein sein, sondern irgendwann nachher, wenn Video zu Ende geguckt hast, vielleicht auch 10 Minuten später denkst du dir dann, stimmt, wo waren diese ganzen Ems oder so, die du gerade angesprochen hast. Das wird dann glaube ich danach dann auch nochmal bewusst und...
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: Wenn du das dann verlierst als Unternehmen und wenn dann im Nachhinein nochmal jemand drüber nachdenkt, ich glaube das ist halt ganz schwierig, weil dann denkst du dir dann so, okay dann verlierst du irgendwo dieses Vertrauen vielleicht sogar in eine Marke, im schlimmsten Falle. Und da nochmal zurückzukommen, auch was bei mir privat auch sehr häufig ist, wenn ich mir ein Produkt anschaue, auch bei Amazon oder so beispielsweise, ich schaue ganz oft mir das Video auch an. Da gibt es ja oft mal so Videos, wie funktioniert das denn eigentlich und ich glaube das wird auch immer wichtiger werden. Diese Videos, werden teilweise auch in der Suche natürlich mit ausgespielt. ich jetzt sehr viel mehr Informationen mir ranholen möchte. Sowohl bei Google werden schon immer häufiger Videos auch ausgespielt. Beispielsweise auch in dieser Übersicht mit KI, die sicherlich ja auch viele kennen, die oben jetzt immer ausgespielt wird. Aber auch bei ChatsyPT oder bei Gemini oder im AI-Mode. Ja genau, da werden auch immer häufiger Videos einfach ausgespielt, weil auch da natürlich die Suchmaschinen zum einen, wie Google oder auch Bing, aber auch die KI-Systeme die Nutzer das sehen wollen.
Florian Gypser: Mhm. Muss ich irgendwas, wo du gerade sagst, sie werden ausgespielt, das heißt, sie müssen den Content erfasst haben, macht's einen Unterschied, fällt mir nicht gerade bei mir selber ein, wenn ich das Video bei YouTube einfach hochlade oder wenn ich einen Untertitel direkt mit hochlade? Ist es einfacher, das auszulesen, wenn ich einen Untertitel bereitstelle oder ist das YouTube egal, die machen sowieso im Hintergrund eine Transkription?
Lars Ouissa: Genau, also es ist natürlich immer gut, wenn Transkript gibt. Wenn du es selber jetzt machst, umso besser. Wenn du es halt direkt von dir aus machst. Klar, alles was halt ausgelesen werden kann. Maschinen sind ja einfach immer noch so, dass sie halt lieber Text irgendwo oder einen Quelltext beispielsweise auslesen wollen. Aber ich denke, wir kommen auch irgendwann dahin, dass sie halt komplette Videos selbst dann ja auslesen können. Nicht nur das, ja das Gesprochene dann da drin, sondern auch wirklich dann genau wissen, was passiert in diesem Video. in einer Zwischenzeit, wo teilweise ist das schon möglich, teilweise noch nicht. Aber so Transkript ist super wichtig oder auch so mit Untertiteln, dass das halt noch mal schneller verarbeitet werden kann.
Florian Gypser: Hm?
Florian Gypser: Und das Thema hatte ich ja eben schon gesagt, ist so, ich ein bisschen Richtung Suchmaschinenoptimierung SEO, GEO gehört habe oder schon in einem anderen Podcast mitbekommen habe, dass das alleinige Veröffentlichen von Videos auf YouTube alleine oder vielleicht auch in anderen Zusammenhang noch lange nicht so wirkungsvoll ist, wie jetzt, wenn man diese Videos auch auf der eigenen Webseite einbindet. Ist das für SEO und für ...
Lars Ouissa: Mmh.
Florian Gypser: Ist GEO eigentlich jetzt ein fester Begriff? Das wollte ich dich auch mal gefragt haben. Ich hab's öfters gehört, aber ist das ein fester Begriff jetzt?
Lars Ouissa: Also für mich... noch nicht ganz, würde ich sagen. Also klar, ist der Begriff, der sich jetzt durchsetzt und es werden noch sehr viele Seos da schon zustimmen, dass das ein fester Begriff ist. Für mich ist es halt ein Begriff, mit dem ich auch arbeite. Wenn der Kunde jetzt sagt, wir wollen das Geo machen, ist vollkommen okay für mich, weil das ist ja immer ein Brust, irgendwie benennen auf jeden Fall. Ich will als Suchmaschinen, in KI-Suchmaschinen oder Suchsysteme besser gesagt, auftauchen. Dann ist das auch vollkommen legitim. Aber an sich, würde ich sagen. nach wie vor sind wir da noch eigentlich in Richtung SEO. Eigentlich ist es auch SEO der falsche Begriff, eigentlich sind wir da beim Nutzer. Also eigentlich ist es die Optimierung für Nutzer, ich eigentlich sagen. Ist egal, wo wir da optimieren. Da gibt es jetzt auch, sorry, das ist mittlerweile halt wirklich sehr...
Florian Gypser: Okay.
Lars Ouissa: Ja, sehr wichtig, dass wir halt einfach den Nutzer im Vordergrund haben. das war jetzt schon immer schon immer wichtig. Nur das wird jetzt noch mal viel, mehr wichtiger oder uns bewusster durch diese KI-Suchsysteme, weil wir jetzt ja viel Traffic verloren haben. Viele.
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: Viele Unternehmen verlehnen ja gerade Traffic, weil sie halt einfach diese einfachen Suchanfragen, die sie vorher beantwortet haben, wo Traffic zustande gekommen ist, das fällt jetzt weg, weil das die KI beantwortet. jetzt sind die Nutzer eigentlich noch mehr im Vordergrund oder sollten sie im Vordergrund sein. Genau.
Florian Gypser: Hm?
Florian Gypser: Was heißt das dann für mich als Unternehmen? Jetzt gehe ich mal von mir aus, kleiner Mittelständler. Ich hab garantiert auch Traffic verloren. Ich weiß es nicht, weil hab niemanden, der mein SEO macht oder irgendwelche Google-Rankings guckt. Wobei ich sagen muss, mir kommen die meisten Aufträge mittlerweile durch Events, persönliche Kontakte. Aber die Vorarbeit ist ja schon irgendwo da. Sprich, bei mir ist es hauptsächlich LinkedIn. Aber das ist ja jetzt nicht typisch. Was ...
Lars Ouissa: Mhm.
Lars Ouissa: Genau.
Florian Gypser: Was hieße das konkret? Also jetzt nicht Shit für Shit, sondern so von der Struktur für mich, wenn ich jetzt dafür sorgen möchte, dass mein Traffic wieder besser wird nach den Verlusten durch diese KI-Ergebnisse für kleine Suchanfragen. Was sind so ganz konkrete strukturelle Tipps, die du geben könntest?
Lars Ouissa: Genau, also Traffic wird so nicht wiederkommen. Der Traffic, leider muss ich halt viele enttäuschen. wissen viele, aber sicherlich auch schon. Vielleicht haben sie das auch schon mal irgendwo anders aufgegriffen. Aber der Traffic wird so nicht nochmal wiederkommen, der jetzt für diese informationalen Suchanfragen verloren gegangen ist. Weil das schafft einfach eine KI entweder mit ihren Trainingsdaten schon alleine. Trainingsdaten erkläre ich mal ganz kurz. Das sind halt die Daten, mit der die KI schon trainiert wurde von vornherein. Das heißt, da muss die gar nicht mehr auf Webseiten oder sowas gehen. dann die Information abzurufen. Sie wurde mit ganz vielen, ja so ein LLM, so Large Language Model, mit ganz vielen Texten und mit ganz viel Information aus der Vergangenheit trainiert, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie trainiert wird. Und manchmal kann sie schon darauf zurückgreifen und kann beispielsweise ganz simple Dinge, wie, was ist eine Zahnbürste, keine Ahnung, beispielsweise, das kann sie ja schon direkt beantworten, ohne da irgendwie auf irgendwelche Webseiten drauf zugreifen zu müssen.
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: Da ist es jetzt so, dass dieser Traffic wie gesagt dann nicht mehr wieder kommt, aber der war auch nicht wirklich immer so wichtig. Wenn man jetzt mal denkt, dass jemand nur eine Information gesucht hat, wichtig sind vor allen Dingen die Dinge gewesen, wo ich dann den Traffic hatte, wo ich den Nutzer beispielsweise in meinen Strecke reinbekommen habe, wo ich irgendwie was zum Downloaden angeboten habe, wo ich ja White Paper beispielsweise hatte und das ist natürlich super schade jetzt für die Unternehmen, dass das halt größtenteils wegfällt. Ja, aber das einzige, was man da aktuell machen kann, ist halt wirklich, den trotzdem den KI's solche Informationen weiter zur Verfügung zu stellen, halt mindestens die Chance zu haben, beispielsweise bei Google oben in dieser Übersicht mit KI aufzutauchen oder halt auch in den Suchsystem, wenn halt
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: quasi die nicht auf die Trainingsdaten zurückgreifen können, sondern weil es eine aktuelle Information ist, die sie abrufen wollen, dass sie dann halt ja quasi auf die Webseiten zugreifen. Und wie macht man das am besten ist halt oftmals ja den Content Strukturieren, was wir im SEO vorher ja auch schon so gemacht haben. Also wenn man jetzt mal SEO versus Geo so ein bisschen sagen möchte, dann habe ich ganz normal meine Überschriften Struktur, dass ein Dokument so aufgebaut ist, dass die KI das auch vernünftig auslesen kann und dass ich
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: was man ganz häufig macht bei diesen informationalen Suchanfragen, die am häufigsten betroffen sind aktuell, dass man da direkt oben so eine kleine Zusammenfassung gibt. Was erwartet mich jetzt in Dokument, was sind die Kernpunkte tatsächlich, halt schon direkt Nutzerfragen beantworten zu können. genau.
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Wenn ich das rausgehört habe, diese informellen Anfragen sind ja eher allgemeine Themen, wo ich, was man jetzt aus der vertrieblichen Sicht zu betrachten, eher im Haifischbecken unterwegs bin, weil 5.000 Webseiten alleine in Deutschland wahrscheinlich erklären, was eine Zahnbürste ist. Jetzt ist es, mal wieder bei meinem Beispiel mit mir auch zu bleiben, interessiere mich ja persönlich auch, was wir anbieten, was ich anbiete, ist hoch speziell, dafür gibt es noch nicht mal, das ist manchmal auch echt das Problem, irgendwie eine allgemeine Bezeichnung.
Lars Ouissa: Ja.
Lars Ouissa: Ja.
Florian Gypser: nicht mehr ein Berufsbezeichen oder sonst was, weil es sich aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzt. Das heißt, ich frag auch immer, ich hatte gerade letzte Woche wieder Neugundenanfrage, der über einen völlig schrägen Terminlink, und zwar noch aus der Corona-Zeit stammt, wo ich so Online-Mentoring-Programme gemacht habe, bei mir gelandet ist. Und er konnte mir nicht sagen, wie er da gelandet Er sagte, ich habe einfach gegoogelt. Und er wusste auch nicht mehr, wonach er gegoogelt hat. Aber er sagte, es war konkret, ich brauchte jemanden...
Lars Ouissa: Mhm.
Florian Gypser: der uns darin coacht, wie wir unsere Webinare innertlich und technisch besser machen und auch ein technisches Setup. So, das ist ja keine allgemeine Frage wie, was ist eine Kamera, sondern schon sehr speziell. Das heißt, da wird die KI wahrscheinlich nichts liefern und wahrscheinlich auch zukünftig eher weniger liefern. Oder wie siehst du das?
Lars Ouissa: Mmh.
Lars Ouissa: Es liegt immer ganz dran, wo deren Informationen stehen. Die können auf deiner eigenen Webseite stehen. Vielleicht noch mal ganz kurz zu den Beispiels, die du gerade nicht beantwortest. Mit dem Video, wenn du ein eigenes Video einbindest auf deiner Webseite, beispielsweise über YouTube, das ist natürlich super wichtig, dass es dann irgendwo die Verbindung besteht zwischen YouTube und deiner Webseite. Erst mal sind die Kanäle ja getrennt voneinander, Webseite und YouTube, aber sobald du die YouTube-Video einbindest auf deiner Webseite...
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: gibt es bei den Bots auch diese Verlinkung. Die Sie vielleicht auch so hin, aber diese Verlinkung ist einfach nochmal viel stärker, dass Sie dann wissen, dieses Video, das ich bei YouTube hochgeladen habe, das gehört zu Florian beispielsweise und auf seiner Webseite. Das gehört auch zu Florian. Und jetzt weiß ich genau, das gehört zusammen und kriege noch einmal diese Verbindung viel stärker. Die Systeme kriegen viel mehr Informationen über dich beispielsweise. jetzt nochmal die Frage zu beantworten, wie der potentielle
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: dann auf dich zukommen konnte. Es kann ja auch sein, dass diese Information, beispielsweise noch ein veralteter Link oder eine veraltete Information irgendwo auf einer anderen Webseite steht und dass die dann abgerufen werden konnte beispielsweise und auch da ist es halt super wichtig, dass ich auch gucke, nicht nur auf meine eigenen Webseite natürlich, wie bin ich da jetzt gerade aufgestellt vom Content her, sondern wo kann ich natürlich auch außerhalb meiner Webseite auf anderen Webseiten mich so platzieren, dass das sowohl die Suchmaschine vielleicht irgendwie mal entdeckt und du dann quasi da ausgespielt wirst in der
Florian Gypser: Aha, ja.
Lars Ouissa: KI-Antwort oder auch in den Top 10 ganz normal, dass dann eine andere Webseite ausgespielt wird und dich dann der Content durchgelesen wird, wo du stehst, also quasi eine Erwähnung. Aber auch bei KI-Suchsystemen ist es halt auch super wichtig, dass die dann quasi von diesen anderen Webseiten die ganzen Inhalte extrahieren und dann auch dir quasi diese Erwähnung geben oder eventuell sogar auch den Link finden, wie man dich kontaktieren kann. Kann halt einfach sein, dass der dann auch irgendwo ein Überbleibsel war oder so. Und deswegen muss man auch immer außerhalb der Webseite gucken, okay, sind alle Informationen über mich da eigentlich aktuell oder?
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: muss ich da vielleicht nochmal nachschärfen und Dinge auch löschen aus dem Netz. Das findet man natürlich nicht immer alles selbst. Da können wir dann beispielsweise auch als CEOs mit einem Toolselven gucken, wo eventuell noch irgendwas über das Unternehmen geschrieben ist oder über eine Einzelperson, was man vielleicht gar nicht haben möchte.
Florian Gypser: Mhm. Mhm. Das heißt, solche Branchenverzeichnisse oder ähnliche Sachen sind da hilfreich. Bis hin zu mir fiel gerade ein Wikipedia. Oder ist das? Ich könnte mir gerade ein über das Thema ... Der Begriff Videokommunikation 4.0 ist ja kein gesetzter Begriff in diesem Sinne. Also könnte ich den ja theoretisch, und ich werde es auch machen, ich grad beschlossen, Wikipedia besetzen.
Lars Ouissa: Ja, ganz klarsch ist es, klar.
Lars Ouissa: Ja, klar.
Florian Gypser: Und mit am Ende, Quellenverzeichnis, Link zu mir. Oder was ist ein Webinarstudio, Inhouse-Studio, Corporate-Studio? kann ich alles bei mir jetzt, bei Wikipedia, was völlig legitim ist, noch ein, zwei andere Mitbewerber reinbringen. Aber da hab ich die Verknüpfung ja auch. Das ist mir grad bewusst geworden. ist spannend.
Lars Ouissa: Klar, du bei Wikipedia das bearbeiten kannst, wenn du das auch beibehalten wirst, dann liest dich da manchmal noch jemand drüber, dass das dann auch drin bleibt oder quasi verifiziert wird. Ich habe ganz früher mal das Survival-Kakenseeho gemacht, habe ich auch mal was bei Wikipedia geändert, einfach einen Änderungsvorschlag gemacht und der wurde dann aber nachher abgelehnt, beziehungsweise wurde das nachher nicht übernommen. Aber klar, wenn du die Chance hast, dass das dann halt da drin steht und das macht super Sinn, da auch über deine Person beispielsweise dann ihr da was ändern zu lassen.
Florian Gypser: Ja, spannend. Aber noch mal zurück zur zweiten Frage, die ich dann viel zu schnell gestellt habe. Rein informeller Content ist klar. Ich sage jetzt mal böse, belanglose Themen, wo du in der Konkurrenz mit Tausenden anderen bist. berühmte Highfish-Becken, das fördert die KI ab. Aber je spezieller das Thema ist, wonach gesucht wird, desto
Lars Ouissa: Hm?
Lars Ouissa: Ja.
Florian Gypser: Behaupte, denke ich mir jetzt mal, dass so mehr muss die KI ja doch auf die Website und die Information zurückgreifen.
Lars Ouissa: Genau. Ja, und da kann man auch nochmal, da hole ich auch nochmal ganz kurz ein bisschen aus, wenn das okay ist. Früher war es ja so, also es ist früher, es ist ja nach wie vor, Google ist ja eigentlich immer noch nach wie vor die mächtigste Suchmaschine und viele Nutzer und Nutzerinnen wissen ja noch gar nicht, gerade die ältere Generation, sag ich jetzt mal, die vielleicht noch nicht so mit KI so häufig in Berührung kommt. Das sieht man ja einfach auch im statistischen Beleg, dass da die ältere Generation vielleicht sich eher nochmal, gehen wir weg mit KI vielleicht, ist auf dem Stand und sich dann wirklich noch
Florian Gypser: Gerne.
Lars Ouissa: orientiert an den organischen Ergebnissen. jetzt war es früher halt dann so, wie gesagt, dass ich ein Keyword eingegeben habe, also zwei, drei Keywords bei Google, also ein super Begriff halt, der bestand dann aus zwei, drei Keywords. Beispielsweise sowas wie für dich jetzt, irgendwie du ja auffallen, weil du ein Videostudio einrichten willst, also sowas wie Videostudio einrichten vielleicht oder Videostudio einrichten lassen, sind halt
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: drei Begriffe bei Video Studio einrichten lassen, da habe ich schon diese Suchintention, die dahinter steckt. Ich möchte mir das einrichten lassen. und der Nutzer war sehr begrenzt früher in dem was er eingeben konnte. Er konnte halt nur diese Keywords eingeben, weil hätte er da jetzt ganze Sätze eingegeben bei Google, dann wäre er meistens nur irgendwie in Müll rumgekommen und Google hätte gar nicht verstanden, okay was ist jetzt die richtige Suchintention. Und jetzt ist es ja bei KI-Systemen sowas wie halt ChatGPT, Gemini oder auch der AI-Mode, da ist es ja möglich, dass ich jetzt ganz genau sagen möchte,
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: was möchte ich möchte nicht nur in den Video Studio einrichten lassen, sondern das soll auch noch so und so groß sein, beispielsweise ich habe die und die Möglichkeiten, das heißt ich kann da jetzt einfach so viel mehr Informationen geben, also ich habe eigentlich unbegrenzte Möglichkeiten als Nutzer oder Nutzerin und das ist jetzt tatsächlich das, wo wir gerade ja hinkommen und wo man auch verstehen muss, dass ich viel mehr Informationen auch auf meiner Webseite geben muss. Es reicht jetzt nicht mehr einfach nur zu schreiben, ich kann Videos, Video Studio beispielsweise einrichten und sondern ich auch
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: Nutzer möchte ich ansprechen und welche möchte ich vielleicht nicht ansprechen. Du hast ja auch bestimmte Kunden wahrscheinlich dann, du oder potenzielle Kunden, die du eher ansprechen möchtest, als die vielleicht irgendwelche Privatpersonen, die dann vielleicht nicht jetzt auch das nötige Setup von dir bekommen können, weil es einfach nicht passend ist.
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: So kann ich jetzt auf meiner Webseite wirklich klar kommunizieren, okay, das möchte ich, das möchte ich nicht. gleichzeitig dann mit den SEO, mit Suchmaschinenoptimierung, dann für beide Systeme vorbereiten, sowohl für Google oder Bing als auch dann für TGPT oder Gemini und so weiter. Genau.
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Spannend. Ich hab gerade, ich hab dir zugehört, auch das genau ausprobiert, was du gesagt hast. Und das ist spannend, je nachdem, wie die Zusammensetzung ist. Ich hab angefangen, Videostudio einrichten lassen, kommen 20 Anbieter, da bin ich gar nicht runter, weil das auch nicht mein Kernangebot ist. Technik ist Mittel zum Zweck, mir geht's darum, dass die Leute in die Umsetzung kommen und vor allen Dingen Prozesse haben. wenn man den Begriffen spielt, zum Beispiel Videostudio-Schulung-Unternehmen ...
Lars Ouissa: Mhm.
Lars Ouissa: Mhm.
Lars Ouissa: Ja, klar.
Lars Ouissa: Mhm.
Florian Gypser: Da schmeißt die KI plötzlich was aus. Also da kommt was raus, komischerweise, weil das doch schon sehr speziell ist. Bei den anderen Themen, wo ich gedacht hätte, okay, Videostudio einrichten lassen ist ja schon ein sehr bekanntes Thema, zumindest für jemanden, interessiert. Da hat die KI-Übersicht oben nichts gebracht. Also es ist auch spannend, glaube ich, nicht vorhersehbar.
Lars Ouissa: Ja.
Lars Ouissa: Mmh.
Lars Ouissa: Genau, da sind wir wieder bei der Thema Suchintention, was ich gerade angesprochen habe. Wenn Google denkt, ist eher, was der Nutzer eine Information haben oder es ist auch manchmal eine gemischte Suchintention, entweder eine Information oder der Nutzer möchte doch vielleicht etwas kaufen, dann gibt es auch manchmal diese gemischten...
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: Ergebnisseiten, wo man dann halt sowohl informationale Webseiten oder Seiten hat, als auch dann die, wo du was verkaufen willst. Und in diesem Falle ist es jetzt so bei dir, wo du es gerade eingegeben hast, wurde die Übersicht mit KI deshalb ausgespielt, weil Google dachte, okay, wenn Information hauptsächlich, die Hauptsuchintention ist quasi eine... Informationen abzugreifen und bei dem anderen wurde das nicht ausgespürt, da denkt Google dann eher, entweder kann es die Daten nicht liefern oder sie denken halt die Sucheintention ist halt vielleicht doch eher transaktional, also dass da jemand was kaufen möchte.
Florian Gypser: Mhm.
Lars Ouissa: Genau, deswegen ist das super spannend. Deswegen muss man auch immer so Keyboard-Recherche machen, wozu will ich überhaupt gefunden werden. Wird dazu dann beispielsweise auch so eine Übersicht mit KI ausgespielt, wird sie nicht ausgespielt. Wie stehen dann meine Chancen, weil auch wenn die Übersicht mit KI ausgespielt wird, habe ich ja trotzdem noch die Möglichkeit, dass da geklickt wird. Es ist dann nicht so, dass jetzt komplett dann meine Klicks weg sind, sondern auch das sehen wir ja bei unseren Kunden, dass dann weniger geklickt wird, aber nach wie vor kommen da super wichtige Klicks rüber.
Florian Gypser: Hm.
Lars Ouissa: über diese KI Übersicht, weil halt dann ist der Nutz da schon so weit, dass er sagt, okay, ich habe jetzt schon gar nicht meine ganze Information bekommen. Wenn ich jetzt noch klicke, dann ist die Chance viel höher, dass ich dann auch kaufe. Genau.
Florian Gypser: Also, wenn ich mal kurz zusammenfassen darf, Nummer eins ist, man sollte schauen, dass man Videokontent hat, der bei YouTube ist, möglichst mit einer Transkription schon dabei oder Untertitel. Punkt zwei, unbedingt auf der Webseite verlinken. Wahrscheinlich am besten irgendwo innerhalb von Informationen über das eigene Angebot oder Das hatte der Robin mir auch gesagt, am besten so Fokusseiten machen zu den wichtigsten Themen, man anbietet, zu vier, fünf Unterseiten. Und da dann sowohl den Text als auch das Video reinpacken. Dann schreien die Datenschützer wieder, YouTube auf der Webseite einbinden. Da sage ich jetzt nichts zu. Es ist ein interessantes Thema. Die meisten Datenschützer sagen so 100 %ig legal. Ja, muss man so gucken. Aber versaut.
Lars Ouissa: Ja, genau, also bei...
Florian Gypser: Versaut einem trotz, aber halt auf der anderen Seite, wenn man es nicht macht, mal einfach die Sichtbarkeit. Also das ist ja jetzt nicht irgendeine Kleinigkeit,
Lars Ouissa: Genau, liegt natürlich auch da wieder an der Suchintention. Möchte der Nutzer oder die Nutzerin natürlich auch da wirklich ein Video sehen. Also meistens ist ein Video hilfreich, nicht immer. Manchmal sind vielleicht dann doch eher eine Infografik oder sowas. Vielleicht doch irgendwo bringt einen die Nutzer und Nutzerin dann mehr. Das muss man so bisschen rausfinden. Aber gerade bei dir jetzt wäre es natürlich super interessant, wenn du halt ein Video zeigst, wie du vielleicht sogar irgendwie, keine Ahnung, wie minutelang, du gerade die Schulung hältst. Einfach mal so einen Ausschnitt aus dieser Schulung. So, dann weiß man direkt, okay, so funktioniert das, wenn der Florian eine Schulung hält. Und das ist dann super hilfreich natürlich, weil zusätzlicher Content ist auf der Seite, der einfach zeigt, wie man dir auch vertrauen kann als Marke.
Florian Gypser: Spannend. der nächste Punkt ist, das ja das Drehen-Ange-Punkt, natürlich Text auf der Webseite, auch auf der Seite, wo man sein Video hat. Und da stellt sich jetzt die Frage, wir sind ja im Zeitalter der selbst genannten Experten. Jeder, ChatchityPT als Domain angeben kann, ist ja heutzutage schon KI-Experte und im nächsten Schritt auch ein Copywriting oder auch mit Sicherheit ein SEO-Experte. Deshalb stellt sich mir natürlich die Frage, wie ist das denn so? Wenn ich jetzt ...
Lars Ouissa: Genau.
Florian Gypser: Wenn ich jetzt selber, der ich behaupte mal so ziemlich, außer jetzt so der Überblick, die Dinge, ich verstanden habe, aber im Detail überhaupt keine Ahnung von SEO hat. Wenn ich mir jetzt sage, ach Mensch, ich hol mir jetzt einen fertigen Custom GPT, den irgendjener gebaut hat, wo drin steht, damit machst du die perfekten SEO Texte und und und und ich schreibe damit SEO Texte. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich von der KI und von Google abgestraft werde dafür?
Lars Ouissa: Abgestraft ist ja immer so Wort auch, wollen Sie sagen, Branche, was immer ein bisschen einzuordnen ist. Manche stellen sich abgestraft vor, dass ich eigentlich eine Google Penalty bekomme, dass ich dann auch in der Google Search Konsole, in der Tool, in dem Tool kann man dann sehen, ich wurde abgestraft. Das passiert eigentlich nicht mehr bei solchen KI-Inhalten. Aber in Form von Abstrafung, wenn es keine Penalty ist, es sein, dass generell meine komplette Website darunter leidet. Wenn das wirklich KI-Kontent ist, der jetzt überhaupt gar nicht mehr drüber gelesen wurde, wo ich Fehlinformationen, die die KI vielleicht selber halluciniert hat. Wenn ich die einfach auf meiner Webseite veröffentliche, dann wird das rauskommen irgendwann, weil die Suchsysteme ja auch auf anderen Webseiten zugreifen und dann sehen, okay, diese eine Webseite hat da irgendwie kompletten Müll geschrieben und dann wird das nicht mehr gar nicht überarbeitet. Das sieht halt aus wie ein KI-Text. Das wird natürlich auch immer schwieriger für Suchmaschinen oder das auch zu erkennen, ob das das ist, weil es ist definitiv machbar. Also man kann halt wirklich Texte mit KI schreiben.
Florian Gypser: Hm?
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: wenn die halt noch mal drüber gelesen wurden und so, dann kannst du dann mal richtig coole Texte auch schreiben und die können dann tatsächlich aber auch von einem zitiert werden. Also die werden von KI-Suchen zitiert, aber die werden auch von Google ausgespielt. Also das funktioniert auch. Da haben wir selber natürlich schon Tests gemacht und so. Meistens ist es natürlich trotzdem besser, wenn du irgendwie noch einen Texte hast, der sich da mit dem Thema auskennt, der super tief in diesem Thema auch drin ist. Da gibt es auch so viele Texte, ich mal, in Deutschland, die da verschiedene Stärken in verschiedenen Bereichen haben. Ich würde, wenn ich das Geld hätte,
Florian Gypser: Logisch.
Lars Ouissa: immer mit dem Text zusammenarbeiten. Aber manchmal sind es halt so Glossarbegriffen oder sowas, wo wir gerade gesagt haben, was ein Samplestor oder sowas. Das ist natürlich einfacher Content, die kann ich auch, wenn ich dafür ranken möchte, irgendwie, auch wenn ich da nicht mehr viele Licks drüber bekomme, kann ich mir so einen Glossarbeitrag natürlich super easy darüber erstellen lassen. Aber wie gesagt, alle die sich jetzt vorstellen, das ist super einfach, ich haue das mal in kurzem Sonnenkasten, GPD und dann kommt da ein Text raus, Da kann ich sagen, du einfach willst das nicht sein. Du musst dir da schon ein bisschen Mühe geben. Vielleicht auch ein bisschen mit Fettdruck, eine paar Fettungen hervorheben. Was ist dir wichtig in dem Text? Weil das erkennt die KI ja auch alles oder die Suchmaschine, ob du dir wirklich Mühe gegeben hast bei diesem Text oder ob du einfach irgendwas eins zu eins so übernommen hast.
Florian Gypser: Hm.
Florian Gypser: Mmh. Glossar ist ein guter Punkt, hab ich auch schon öfters gehört. Merke ich auch gerade, wahrscheinlich auch für mich ein superwichtiges Thema, weil es ja gewisse Fachbegriffe, wobei ich die echten, tiefen Fachbegriffe, also die meine Kunden nicht wissen müssen, auch nicht benutze. Aber ein Beispiel, was keiner aus Anhieb hier verstehen würde, ist, was ist ein Selbstfahrerstudio? Also, erlebe ich jedes Mal in Gesprächen, in Workshops und Seminaren ...
Lars Ouissa: Mmh.
Florian Gypser: Du kennst es ja ab bei Morefire, selbstfahrer Studio heißt, ist ein Studio, du als derjenige, präsentiert, moderiert oder auch Podcast, Videocast aufnimmt, die Technik selber bedient. Das könnte ich mir gut vorstellen, wenn ich ein Glossar auf meiner Webseite einbaue. Das hat mir mal ein Freund erzählt, der Webdesigner ist, wenn ich den Begriff Text nutze und dann eine Verlinkung zum Glossar habe, dass es auch für SEO gut ist. Stimmt das oder hab ich das falsche in Erinnerung?
Lars Ouissa: Absolut, also erstmal hilft jeder Content auf der Webseite. Also erstmal müssen wir generell anfangen überhaupt Content zu erstellen. du jetzt, wenn man sich jetzt Gedanken auch macht, ich möchte in der KI ein Besuchsystem wie Chetche Bitti oder Gemini beispielsweise aufwendbar sein, dann sollte ich generell erstmal überhaupt anfangen Content zu erstellen. Wie gesagt, nicht unbedingt dann einfach eins zu eins zu übernehmen mit der KI, aber ich sollte halt zusehen, dass ich den Content, mir auch weiterhilft und den meinen Nutzern, die nachher ein Produkt von mir kaufen sollen, der denen weiterhilft, so viel Content zur Verfügung stellen, wie es irgendwie geht. Das wäre erstmal schon das Nummer eins, was ich machen würde. Und dann hilft es natürlich klar auf der Webseite, wenn ich jetzt einen Glossarbereich habe, da erkläre ich die wichtigsten Begriffe. Dann kann ich aus dem Glossarbereich wieder in meine Produkte verlinken beispielsweise oder auch umgekehrt, wenn ich in ein Produkt bin und jemand weiß nicht, was das ist, dann kann ich wieder quasi ins Glossar verlinken und so. Und dann kann ich meine ganze Webseite vernünftig in der Struktur halt so aufbauen, dass ich den Nutzer und die Nutzerin immer weiter schicke, aber auch, dass die Suchmaschinen dann beispielsweise das auslesen können und auch wissen, für welches Thema möchte ich dann eigentlich stehen.
Florian Gypser: Hm?
Lars Ouissa: was möchte ich dann wirklich auch verkaufen. ja klar, wir haben gerade gesagt, Glossar wird natürlich weniger geklickt werden, weil halt einfach diese Klicks noch bisschen verloren gegangen sind in der letzten Zeit, weil die KI schon vieles beantwortet. Und trotzdem ist es ja für mich sinnvoll zu diesen Themen, wenn halt doch dann die Informationen von der Website abgerufen werden sollen, dann ist es ja für mich wichtig, dazu zu erscheinen. Weil wenn du das jetzt, soll ich mal diesen Glossarbegriff erklärst? dann kannst du ja auch oben in der Übersicht mit KI als erste Quelle angezeigt werden. Und wenn sich dann nochmal jemand wirklich genau darüber informieren möchte, was ist das jetzt eigentlich, klickt dann bei dir drauf. Du erklärst es super. Verlinke es dann wiederum in dein Produktbereich, dann hast du vielleicht schon direkt wieder den nächsten Kunden gewonnen.
Florian Gypser: Mhm. Eine Sache ist mir grad noch eingefallen, weil wir eben das Thema KI-Texte hatten. Aber es ist doch sicher ein völlig anderes Thema, wenn ich einen Text selber geschrieben hab. Ich hab sehr viel, also wenn ich alleine überlegte, ich hab anfangs in meinem Podcast ja sehr viele Solo-Folgen gemacht. Wo ich halt die grundlegenden Dinge erklärt habe. Da kommen jetzt auch noch ein paar, wo ich wirklich Prinzip eine Art Glossar im weitesten Sinne als Podcast-Folge gemacht habe. Wenn ich da die Transkription von nehme ...
Lars Ouissa: Mhm.
Florian Gypser: Da mal Chat-GPT drüber laufen lassen mit einem custom GPT, der auch meinen Schreibstil kennt. Also das hab ich. Ich hab da tonnenweise Material. Ich hab früher ja Fachartikel geschrieben und so was alles hochgeladen. Und sag ihm am Ende, pass auf, du bist jetzt nicht nur ein Copywriter, sondern du bist SEO-Spezialist. Optimiere den Text noch mal. Also der Content an sich ist von mir, ob ich jetzt aus dem Podcast hab oder selber geschrieben hab. Ich hol mir einfach nur Hilfe, dass es besser lesbar ist. Ist das ...
Lars Ouissa: Hm?
Florian Gypser: Machbar, natürlich nicht wie ein Profi, ist mir schon klar. Aber gerade für KMUs, die jetzt auch nicht in der Lage sind, da Seoprofis sofort zu holen, ist das mittlerweile machbar oder ist das Augenwischerei?
Lars Ouissa: Das ist durchaus machbar, weil auch so eine KI ja auch weiß so viel Informationen. Die weiß zum Beispiel, wie so ein Text strukturiert sein soll. müssen wir auch gar nicht groß lügen oder das irgendwie verwässern, sondern es ist logisch. So eine KI hat sehr viel Informationen, die kann halt Texte und ja so was aufbauen. Die Krux dabei ist ja dann später oder das, man später damit machen möchte, der SEO ist ja viel mehr als nur diese Texte zu erstellen, weil die erstelle ich teilweise auch mit KI.
Florian Gypser: Mmh.
Lars Ouissa: Auch die Struktur, weil das hilft halt einfach. Ich lese dann nachher nochmal drüber, was möchte ich verlinken auch in dem Text, was möchte ich fett hervorheben, wie möchte ich den User dann wirklich steuern auch über die Seite, weil eigentlich wollen wir das ja für User machen. wollen es nicht nur für die oder eigentlich hauptsächlich für User machen und nicht für die Suchmaschine, weil der User muss dann nachher, er draufklickt, ich will ihn ja so ansprechen, dass der nachher dann auch wirklich kauft oder was auch immer mein Ziel natürlich dahinter ist. Und klar kann ich mir den Text dann wie gesagt so erstellen lassen, aber das kommt ja dann nachher hinten raus, wo möchte ich
Florian Gypser: Hm.
Lars Ouissa: wie gesagt auch meine ganze Webseite, wie möchte ich sie intern verlinken, wie möchte ich ja auch nach außen quasi dann weiter auftreten, wie möchte ich von außen wieder Links auf meiner Webseite haben, das ist ja auch alles SEO, weil nur weil du jetzt einen Text geschrieben hast, der dann den hochgeladen hast, dann wird er nicht unbedingt sofort ranken, wenn du nicht noch ein andere Signale setzt und kann natürlich trotzdem funktionieren, dass er halt dann da ist, das kann durchaus klappen, aber SEO oder auch dann Geo ist halt viel mehr als einfach nur Content hochladen und trotzdem ist das der erste Schritt. Also wenn Unternehmen wirklich gar kein Geld dafür haben, das von einem Experten machen zu lassen, definitiv mein Rat. Setzt euch hin, ist zeitaufwendig. Natürlich lasst Texte auch schreiben, ruhig auch mit KI. Lest aber nochmal drüber, ob das auch alles die Informationen sind, die ihr geben wollt. Ist das euer Ton? Wollt ihr nachher auch so quasi mit diesem Ton gefunden werden? Soll der Nutzer bei euch dann auch so drüber nachdenken, dass die Marke dann auch so diese Assoziation zur Marke haben? Und genau das ist halt super wichtig und wertvoll und dann bringt erstmal Content auf eure Webseite und natürlich auch fragt doch gerne die KI wie SEO funktioniert und macht das nach bestem Wissen und Gewissen ist erstmal besser, würde ich sagen, als gar nicht anzufangen mit Content.
Florian Gypser: Prima, Lars, du wirst lachen. Wir haben jetzt knapp fast 45 Minuten gesprochen. Das ist so mein Break-even. Und du hast ein wunderschönes Schlusswort gegeben. Weil du genau das gemacht hast, was ich noch fragen wollte. Wie würdest du zusammenfassen, was ein Unternehmen, was dich jetzt vielleicht damit noch nicht beschäftigt hat, weil alle anderen engagieren dich oder Morphire, was es im ersten Schritt selber machen kann. Ich danke dir vielmals für deine Einblicke, für die vielen Tipps, die du hier auch gegeben hast heute. Vielen, Dank.
Lars Ouissa: Krass, ja. Super.
Florian Gypser: Vielleicht sehen wir uns ja nochmal beim Event. Diesen Jahr mal gucken. Ja, auf jeden Fall. Ich weiß noch nicht genau, wo ich dieses Jahr sein würde, weil letztes Jahr war echt extrem viel. Wir wollen uns dieses Jahr ein bisschen runterschrauben oder eher selektieren, sage ich mal so. Weil es da doch echt an die Substanz ging letztes Jahr. Ja, vielen, Dank, wie gesagt. Auch allen, die heute zugehört haben, wenn du Fragen zu dem Thema hast, vielleicht auch Lars, du bist ja auch für Kleinunternehmen als Freelancer tätig, engagieren magst, Kontaktdaten.
Lars Ouissa: Er wird mich super freuen!
Lars Ouissa: Ja.
Florian Gypser: sind alle in der Beschreibung vom Podcast in Show Notes. Ja, und in diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Du magst noch was sagen zum Abschluss.
Lars Ouissa: Ja, gerne. Vielen Dank auch nochmal für die Einladung in den Podcast. Ich möchte jetzt auch viel mehr natürlich auch so bisschen nach außen treten, ich mal. Ich bin auch häufiger jetzt auf Events zu sehen. Wenn ihr mich gerne auch ansprechen möchtet, wenn ihr mich auf dem Event seht, meldet euch gerne bei mir. Vielen Dank wie gesagt nochmal für die Podcast-Folge auch. Gerne bis irgendwann zum nächsten Mal, wenn wir uns sehen, Florian.
Florian Gypser: Genau, bis dann, mach's gut, tschüss!
Lars Ouissa: Alles gut, ciao!