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Dein Podcast über Videokommunikation 4.0

Transkript

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Florian Gypser: Bianca Schiffkins ist Expertin für Corporate Influencer Programme, digitale Sichtbarkeit und CEO Kommunikation. Als Gründerin von DeinBiz begleitet sie seit 2016 Unternehmen und Führungskräfte dabei, ihre Markenbotschaft über authentische Persönlichkeiten sichtbar zu machen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Kommunikationsbranche, einem Netzwerk von über 22.000 LinkedIn-Followern und als zertifizierte LinkedIn-Marketing-Insiderin gehört sie zu den Top-Stimmen in Deutschland, wenn es um Personal Branding im Business-Kontext geht. 2025 wurde sie von FAF-Icon unter die Top 10 Communication Experts Germany gewählt. Ein klarer Beleg für ihre Wirkungskraft. Und wir sprechen heute darüber, warum nicht jeder Mensch für Social Media gemacht ist und warum es völlig okay ist. Was es dafür braucht, damit Corporate Influencer wirklich strahlen und warum ein Video mehr Mut erfordert als jeder noch so gut formulierte Textpost. Grüß dich, Bianca. Schön, dass du bei mir Podcast bist.

Bianca Schiffgens: Vielen Dank für diesen Wahnsinns-Einstieg! Schön, ich da sein darf!

Florian Gypser: Ja, gerne. Du denkst dir jetzt wahrscheinlich, so, jetzt sitzt du schon in Startlöchern und freust dich darauf, Fragen zur Corporate Influencing und Sichtbarkeit zu beantworten. Genau das stelle ich dir jetzt aber nicht. Gemein, wie ich bin. Kommen nämlich jetzt erst mal meine drei Einstiegsfragen. Vielleicht kennst sie ja schon. Bist du bereit?

Bianca Schiffgens: Immer.

Florian Gypser: Immer. Ja gut, dann legen wir los. Frage Nummer eins. Es ist ein bisschen philosophisch. alles. Frage Nummer eins. Ab jetzt, irgendwann geben wir ja mal alle den Löffel ab, haben die letzte Runde. ist die eine Fähigkeit, du sagst, da bist du jetzt noch nicht gut drin oder das beherrschst du noch gar nicht? Also ganz breit gefächert. Jetzt nicht irgendwie nur persönlich Dinge. auch, was weiß ich, ich hatte mal Bogenschießen, andere Sachen Sprache lernen.

Bianca Schiffgens: Mhm.

Florian Gypser: Was ist diese eine Fähigkeit, du sagst, das möchte ich unbedingt bis zum Lebensende noch lernen?

Bianca Schiffgens: Da gibt es nur eins, da gibt es es gäbe mehrere. Muss ich mich auf eins beschränken?

Florian Gypser: Ja, das eine, was das Wichtigste ist.

Bianca Schiffgens: Es ist tatsächlich die Geduld. Ich bin doch so ein Umsetzkind und mit viel Machergehen und da kommt mir die Geduld manchmal doch in die Quere und diesen Skill hätte ich gerne noch bisschen trainiert.

Florian Gypser: Alles gut. Bist du nicht alleine mit? Ich glaube, die häufigste Antwort ist eine Sprache oder Geduld gepaart mit Selbstfürsorge. Von daher, alles gut. Dann, Frage Nummer zwei. Kopf ganz weit auf, stell dir vor, wobei du bist selbstständig, fällt es erfahrungsgemäß wahrscheinlich einfacher, diese Frage zu beantworten, als jemand, angestellt ist. Du wirst es gleich sehen, warum. Stell dir vor ... Kopf ganz weit auf, eine gute Fee käme zu dir und würde sagen, Geld spielt keine Rolle, Zeit und Ort spielt keine Rolle. Wie würdest du deinen Arbeitsplatz gestalten wollen?

Florian Gypser: Sowohl physisch, wo du bist, hätte ich vielleicht ergänzen sollen, und was du da auch machst.

Bianca Schiffgens: Ich würde, jetzt muss ich mich strukturieren. Also ich bin ja gerne hier, wo ich lebe, im Speckgürtel Kölns im Bergischen Land. Hier bin ich gerne vorwiegend im Sommer. Also wenn ich den Winter woanders verbringen dürfte. Indonesien gefällt mir gut, Thailand gefällt mir gut. alle da, es schön warm ist, das kann ich mir vorstellen. Wintermonate zu verbringen. Ansonsten bin ich dann doch hier gerne bei Familie und Freunden. Und wenn das Geld auch keine Rolle spielen würde, würde ich das machen, was ich heute tue, weil ich das ja mir lange erarbeitet habe und lange gebraucht habe, das zu finden, was erfüllt am Ende des Tages. Aber dann hätte ich wahrscheinlich mehr Zeit auch Ehrenamt, in einem Ehrenamt nachzugehen oder Sachen, wo ich heute viel, viel mehr Marketing und auch Sales machen muss. Das gestreckt natürlich einen in der Zeit, das umzusetzen, was man liebt. Aber dann könnte ich mir vorstellen, mehr noch im Ehrenamt zu verbringen. Also Tierschutz zum Beispiel. Ja, das würde mich noch mehr erlöhnen.

Florian Gypser: Sehr schön. Spannende Antwort. Dann last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst du gerne begegnet oder würdest du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen?

Bianca Schiffgens: Also ich bin ja hier, also wir sind ja so eine Generation. Ich finde ja Tom Cruise nach wie vor toll. Also Top Gun 1 oder 2, also Maverick ist halt einfach. Und wenn du den heute in so Interviews siehst, wie sehr der sich aufs Gegenüber einlässt und wie nett der ist.

Florian Gypser: Hui!

Bianca Schiffgens: Da könnte ich mir sehr gut vorstellen, mich mit dem an eine Ticket zu setzen, auch für ganzen Abend.

Florian Gypser: Okay. Alles gut.

Bianca Schiffgens: Ja, und ich bin ja auch NLP-ler zum Beispiel und dem würde ich dann so bisschen hier auch mal zu Scientology und so auf den Zahn füllen. Also das würde einen Deep Dive geben, auf jeden Fall.

Florian Gypser: ja. ja. Ich wollte es gerade sagen. Das ist so bisschen der Strangeness-Faktor bei ihm, finde ich. Ich erinnere mich an ein Interview, das ist bestimmt schon 20 Jahre her, wo er mit, ich habe meinen Namen vergessen, frisch liiert war und wo völlig durchgedreht ist. Weißt du das noch, wo er auf dem Sessel rumgetanzt hat, weil er so, er wäre so verliebt? Wo ich dachte, ach du je, irgendwie ist da bei ihm gerade eine Sicherung durch. Er erinnert es gut. Ich will jetzt nicht das Bild von ihm... Also danach war die Presse ziemlich verstört. Das ist...

Bianca Schiffgens: Ja, total.

Bianca Schiffgens: Ich das Med-Gun.

Florian Gypser: guck kein Fernseher und nix. hab das aber trotzdem durch Social Media mal mitbekommen. Das war total strange. Als wäre der unter Drogen und sonst wie ganz komisch. War irgendwie so ...

Bianca Schiffgens: Da hatten ja viele aus der Generation auch mal so gute 10, 20 Jahre, wo sie wahrscheinlich auch irgendwie irgendwo mitgemacht haben. Das kann ich mir gut vorstellen.

Florian Gypser: Ich hab jetzt die zweite Musikerbiografie gelesen. Die erste, die ich schon dreimal gelesen hab, ist mein Jugendheld, Slash. Der Untertitel der Biografie ist, auch wenn es unglaublich klingt, ist doch genauso geschehen, oder so ungefähr, weiß nicht mehr genau. Slash ist neben Lenni von Mörtherhead der einzige bekannte Mensch und Musiker, der mit Mitte 30 schon Herzschrittmacher hatte. Nur so zum Thema, was manche Leute schon machen. Und im Prinzip, zwei Drittel der Biografie geht über Drogenkonsum. Er beschreibt es nicht wortwörtlich und wertet es auch nicht, sondern er erwähnt, dass er die ganze Zeit auf Smack war und sonst was. Ich find's unfassbar, dass der trotzdem ... Man muss es ja nicht mögen, aber musikalisch Dinge geschaffen hat, ich denke, leck mich. Ist echt nicht schlecht. Und dann hab ich jetzt zu Weihnachten von unserem Ältesten auf meinen Wunsch hin ... The Gospel According to Luke. Also die Autobiografie von Steve Lukather von Toto. Ein unfassbarer Typ, also wirklich unfassbar. Die Credits-List am Ende sind an die 30 Seiten kleingeschrieben, wo er überall mitgespielt hat. Also, du kennst 90 Prozent, das sind mega Hits. Und das war früher ja so, dass sie nicht nur einfach abgespielt haben von Bloody Studio-Musiker. Er hat das mit seiner Band Toto ganz viel gemacht, die haben einfach nur Akkorde bekommen. Dann haben die die ganzen Riffs und Melodien im Studio entwickelt und nie Credits dafür bekommen, zumindest in 80ern. Der beschreibt auch so ab Mitte der 80er bis, ich glaube 2010, 2008 rum, ist er dann trocken gewesen. Hat er sich alles reingepfiffen, was nur geht. Also unfassbar, wie die Leute das durchgestanden haben. Also krass. Von daher kann ich das nachvollziehen, was du sagtest.

Bianca Schiffgens: Also ich bin ja auch bekennende ganzen Roses-Fan. Das war mein erstes Konzert damals in Müngersdorf, die Youthful Illusion Tour. Da war ich glaube ich 16, Gott, das so lange her. Und deshalb finde ich das ja so geil, dass sie auch wieder onstage sind heute und so weiter. Und nachdem Axel ja auch wirklich ein ganz, ganz großes Tief hatte. Ich habe ihn nochmal gesehen, als er für AC DC da unterwegs war. Das ging halt dann nicht, aber da hat er sich ja ganz gut berappelt. Also das Hochzeitskleid von November Rain war meins auf meiner Hochzeit. Die Dings, ja. Ich zeige dir mal Fotos, wenn wir uns sehen.

Florian Gypser: okay. Ja, witzig. Ja, macht das mal. Ja, also, kann ich mich hier auch outen, ich kein Problem mit. Bin großer Guns N' Roses. Ich hör sie nicht den ganzen Tag. Ich sag mal, im fortgeschrittenen Alter, ich hör nicht so wahnsinnig viel Musik mehr. Ich mag doch Toto sehr, weil's einfach noch ne ganze Ecke musikalisch anspruchsvoller und ja, auch bisschen vielfältiger ist. Aber ey, Guns N' Roses, Pearl Jam, Rage Against the Machine, Metallica, geht immer. Also, hallo.

Bianca Schiffgens: Sweet child of mine und vergessen. Ganz laut im Auto, auf der Autobahn.

Florian Gypser: Genau, ganz mit Hoses haben wir in letzten Jahren, habe ich die drei oder vier Mal live gesehen. Einmal war so, na ja, aber zweimal war richtig, also richtig, richtig gut. Also das Beste. Ne, wir waren in Hannover, das erste Deutschlandkonzert nach der Reunion. Das war so, na ja, weil wir standen ganz hinten, das war ja so ein Riesengelände, das Expo-Gelände. Und damals war ich ...

Bianca Schiffgens: Warst du in Düsseldorf letztes Jahr?

Bianca Schiffgens: Hm?

Florian Gypser: Ich noch voll in der Musikbranche, aber zu geizig, mir Tickets für Formen zu kaufen, obwohl wir Begründungen hatten, das über die Firmen laufen zu lassen. Mit Absprache der Stäuberin, seit Musikproduzenten, können auch Konzerte buchen. Und danach hab ich mir gedacht, das mach ich nie wieder. Nie wieder Holzklasse. Und dann haben wir Front Row beim zweiten Mal gehabt. Das war in Mannheim im Sommer, das war der absolute Hammer. Ich geh nicht gern auf Konzerte, muss ich sagen. Ich mag keine Menschenmassen und ich war ja jahrelang mit Bands auf Tour und das hab ich immer genossen, dass ich nicht in der Menschenmenge drin stehe, sondern ich kann mal raus und an der Seite, weil ich ja Backstage war. Und ich wollte nie wieder in Menschenmassen, deshalb hat meine Frau immer gesagt, du musst mal auf Konzerte, nein ich will nicht auf Konzerte. Aber Front Row, geht, weil das ist ja mittlerweile alles so unterteilt und du kannst dann von der Seite rein und wieder raus. Das war genial. Und das dritte Mal war in München nach Corona. Im Olympiastadion, das war auch sehr geil. Das hatten wir auch die Steigerung gesehen.

Bianca Schiffgens: Ja, das glaube ich. Der hat immer so einen, da musst du wieder reinkommen quasi.

Florian Gypser: Ja, so stimmlich und ... Na klar, ist jetzt wie alt als der 64. Natürlich kann er nicht mehr so hochsingen wie früher. Da muss viel mit der Kopfstimme machen. Logisch, da hast du nicht so viel Kraft. Aber ich will mal die ganzen natürlich in Deutschland unheimlich weit verbreiteten ... ja, Kritiker und Journalisten, die sich einen Maul darüber zerrissen haben, erleben, wie die in dem Alter noch performen. Also bitte. Drei Stunden haben die gespielt. Ich hätte das nicht mal eine halbe Stunde ausgehalten.

Bianca Schiffgens: Ja.

Bianca Schiffgens: Ja, und auch körperlich. Das muss einfach fit sein.

Florian Gypser: Ich hab auf Bühnen gestanden und gespielt. Ja, also von daher. Ja! Jetzt ist die Stunde schon Schön, dass du da warst und bist im nächsten Mal. Toll, ne?

Bianca Schiffgens: Schön! Ein schöner Brausch! Jawohl!

Florian Gypser: Ja, unser Thema heute, wie soll es anders sein? Corporate Influencing Sichtbarkeit, LinkedIn, natürlich auch verbunden mit Video. Was würdest du sagen, fangen wir mal an mit 2026, was würdest du einem Unternehmen im Jahre 2026 empfehlen, wenn es langsamer so erkannt hat, weil das ist, was ich im letzten Jahr häufig erlebt habe. Wir waren ja auch vielen Veranstaltungen, gemeinsam. Ich war auch einigen Industrie-Events auch. Und dann kommen dann Vertreter von ... Maschinen bei Unternehmen und, ach ja, Video, was sie da machen, ist ja nett und so, aber brauchen wir das überhaupt? Was würdest du denen sagen, wenn die langsam auf die Idee kommen, Hilfe mit den Aufträgen, das klappt nicht mehr so, wie das bisher war und Mitarbeitersuche ist auch schwierig, wir sollten mal auf mehr Sichtbarkeit setzen? Was würdest du ihnen empfehlen?

Bianca Schiffgens: Also ich applaudiere laut, wenn diese Erkenntnis da ist, weil ich stelle nach wie vor fest, es ist immer noch nicht überall durchgedrungen, dass das ein Hebel sein könnte, wenn man denn da sichtbar wird. Also ich sage ganz klar tatsächlich, faceless Marketing funktioniert nicht mehr. Das hat die letzten 10, 15 Jahren funktioniert mit Kampagnen und schönen Stockbildern vielleicht und so weiter. Aber 2026 ist das Jahr, wo man Persönlichkeiten unbedingt nach vorne stellen sollte im Unternehmen. Ganz, ganz, ganz wichtig. In welchen Formaten sei man dahingestellt. Ob das jetzt direkt ein Videoeinstieg sein muss, werden wir uns jetzt im Laufe des Podcasts drüber unterhalten. Aber Menschen nach vorne in die Sichtbarkeit zu bringen, ist ein Must-have.

Florian Gypser: Natürlich ist ja ganz wichtig, das hatte ich jetzt auch schon öfters in letzten Tagen in anderen Podcasts aufgenommen. Du kannst natürlich niemanden dazu zwingen, vor die Kamera zu gehen, sowohl für Foto als auch für Video. Aber du hast es ja sicherlich auch schon bei deinen Kunden erlebt, da wird ein Corporate Influencer Programm gestartet und man wünscht, sich in die Sichtbarkeit zu kommen. Und dann kommt wahrscheinlich auch auf die Frage, naja, wer von uns soll das denn machen? Was würdest du sagen, woran kannst du vielleicht schon relativ ... sicher festmachen, ob jemand dafür geeignet ist für so ein Corporal Influencer Programm, das Unternehmen die Sichtbarkeit zu bringen oder eher weniger.

Bianca Schiffgens: Also unsere Prämisse ist ja, dass wir nur solche Programme installieren, mindestens ein C-Level dabei ist und sonst auch die Führungskräfte dabei sind. Also es geht nicht, dass Sichtbarkeit delegiert wird. Weil wir, also wir machen das ja nicht erst seit gestern, aus Erfahrung sprechen und sagen, dann funktioniert es nicht. Es schläft dann ein.

Florian Gypser: Hm.

Bianca Schiffgens: Es ist nicht der Hebel da, wenn die Führungskräfte sich hinter ihm, ich habe keine Zeit, verstecken.

Florian Gypser: Aber wenn da jetzt, sag ich mal, in Unternehmen nur fünf Führungskräfte wären und alle fünf... Ich bin jetzt noch böse. Sind von ihrer Ausstrahlung so spannend wie Hausstaub? Was machst du dann? Du kannst die Menschen ja nicht verbiegen. Oder hast du erlebt, dass jemand total spröde und wenig, sag ich mal, expressiv rüberkam und sich entwickelt hat? Ich krieg die Frage immer auch gestellt, deshalb zum Thema Video. Wir haben keinen, vor die Kamera will. Wie bringen wir die Leute dazu?

Bianca Schiffgens: Die Frage ist ja, warum wollen sie nicht? Also ich bin ja auch Coach tatsächlich, das ist ja vielleicht auch das, was bei uns da noch bisschen mehr reinschwappt als vielleicht bei anderen Anbietern. Die Frage ist, warum wollen sie nicht vor die Kamera? Und das ist eine Auffragsklärung am Anfang. Meistens, also Leute, zögern, sind mir manchmal lieber als die, denen alles scheißegal ist. Ja, ja, ja, ja, ich mache. Und hinterher kommt das große Erwachen, weil sie merken, was passiert, wenn man sichtbar ist. Dann sind mir die lieber, die da mit Bedacht rangehen und viele Fragen stellen und wo man viel Aufklärung...

Florian Gypser: Mmh.

Bianca Schiffgens: machen muss im Vorfeld, damit sie dann gewappnet sind für das, was dann passiert. Du kannst halt nicht genau feststellen am Anfang, wer ist geeignet und wer nicht, aber so bisschen intrinsisch motiviert sollten sie sein, also dass sie auch wissen oder erkannt haben, wofür das gut ist für sie selber im Personal Branding, aber auch fürs Unternehmen, Marketing, HR, Sales, you name it, aus welchen Abteilungen sie auch immer kommen oder ob es wie gesagt Führungsspitze ist.

Bianca Schiffgens: Die, die nicht wollen, darfst du nicht zwingen, weil das bringt nichts. Das wird nicht gut.

Florian Gypser: Mmh.

Bianca Schiffgens: Tatsächlich wenn die, die sich das gut überlegt haben, eine gewisse Klarheit hinterher haben. wofür sie stehen, also wenn es Personal Branding gut gemacht ist, damit sie klar sind in ihren Aussagen und klar sind, worüber sie sprechen wollen, wenn die Content sollen stehen, merkst du, wie eine Entspannung reinkommt. Nicht direkt am Anfang. Das Ganze muss man einfach üben. nimm mal 30 Videos auf, veröffentliche keins davon, veröffentliche dann das erste, dann 31. Dass man ein bisschen Übung und Erfahrung hat. Aber das in der Klarheit... worüber will ich sprechen, wofür stehe ich mit meinem Namen, dann funktioniert das auch. Und dann machen wir den Einstieg ja seicht, indem wir sagen, ihr müsst nicht direkt mit dem Video rausgehen. Das ist wirklich was ganz anderes, wenn du hier in das schwarze Loch guckst und da antwortet dir vielleicht auch keiner, sondern mach's erstmal mit Foto. Und ich sehe das auch immer in den Programmen tatsächlich, wenn das zehn, zwölf Leute sind, dass du dann auch als Unternehmen irgendwann überlegen musst, weil es scheitert manchmal auch nicht mehr am Text. Da können wir wirklich gut reingehen. Es scheitert oft auch an welches Foto nehme ich, welches Foto ist geeignet und so weiter, dass wir da auch Events machen, wo es auch wirklich nur erstmal Fotos geht. Wie mache ich auch selber Fotos mit meinem Handy?

Bianca Schiffgens: Ich stelle auch mal einen Fotografen bereit. Wir gehen mal irgendwie an coole Locations, wo man echt mal ein bisschen Stockfoto machen kann von mir als Persönlichkeit, die dann fürs Unternehmen sichtbar ist und so weiter. Also da kann es ja so ein Coupled Influencer Programm auch immer wieder, ja, sagen wir mal, ein bisschen attraktiv machen, indem man nicht sagt, okay, jetzt ist der nächste Monat und jetzt brauchen wir wieder acht Posts, sondern jetzt machen wir mal was anderes, wir gehen mal Outdoor oder sowas. Also das finde ich wichtig und...

Florian Gypser: Hm.

Bianca Schiffgens: Am Ende die große Kunst und das müssen dann auch nicht alle zwölf sein, sondern vielleicht ein, zwei Leute, die da wirklich Bock haben, die man dann noch mal extra schult, weil es was anderes ist, einfach in dieses Schwarze Loch zu gucken. Dann darf da auch Video kommen mit erfahrenen Videografen, finde ich. Das ist wichtig, dass da gute Leute auch drum rum sind, die die dann die Leute begleiten. Jetzt habe ich ein Monolog gehalten.

Florian Gypser: Hm. Du bist ja alles gut. Ich kieke staune Wunder an mir. Ähm ... Jetzt hab ich nur meinen roten Faden verloren, ich sagen wollte. Genau, bei der Klarheit. Da ist mir was eingefallen, das hab ich erlebt beim Thema Video. Wir haben ja jahrelang Trainingsvideos produziert. Anfangs mit Trainern von der Trainingsfirma, mit denen wir zusammengearbeitet haben. Und irgendwann kam halt doch ziemlich klar raus, dass diese Videos nicht die hohe Akzeptanz ... bei den Kunden hatten, weil die Mitarbeiter sich da nicht wiedergefunden haben. Jemand, der perfekt vor der Kamera präsentiert ist, nicht einer aus den eigenen Reihen. Das Spannende war, wie du das beschrieben hast, diese Klarheit, wofür stehe ich, was mache ich, das haben wir dann mit einem Kameracoach später selber mit den Leuten durchexerziert, dass sie nicht anfangen, sich zu verbiegen. Alle reden von Authentizität, das Wort ist mittlerweile dreimal durch die Mangeljagd geworden. Aber letzten Endes geht es ja auch darum, Wenn du genau weißt, du kannst dich vor der Kamera so geben, wie du bist und du sprichst so, wie dir im Rahmen der Leitplanken, die das Unternehmen dir vorgibt, sprechen, wie dir der Schnabel gewachsen ist, dann fängt das Ganze an, auch entspannter zu werden. man hat auch meiner Erfahrung, auch bei mir selber, auch auf einmal viel mehr Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Am schlimmsten fand ich, also jetzt Ich sehe es mal ähnlich bei den Videoprojekten, die wir früher als Diensthässer gemacht haben, weil das war ja im Prinzip auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Unternehmen gehen in die Sichtbarkeit, wenn auch meistens im Unternehmenskontext. Ab dem Punkt, wo keine Führungskräfte drüber geguckt haben, ab dem Punkt, wo keine Führungskräfte mit dabei waren und ab dem Punkt, wo es keine vorgeschriebenen Texte oder Textfragmente gab, wurden die Leute entspannter, wurden die Inhalte besser. wurde weniger gelabert. Also dieses inhaltsleere Corporate-Gesülze, das siehst du ja bei Linken teilweise auch, dann merkst du, hat derjenige nicht selber geschrieben. Von daher kann ich das alles auch für die Video-Seite exakt so unterschreiben, wie du es gesagt hast.

Bianca Schiffgens: Ja.

Bianca Schiffgens: Ja, also das, ne, wir können uns heute Hilfe holen mit Chatti und wie auch immer sie alle heißen mit KI. Kannst du relativ auch in deinem Sprech Texte schreiben, das verzeiht, ja, da kannst du, da musst du heute tatsächlich irgendwie Fehler einbauen oder die Bündestriche wegmachen, damit man denkt, ist dein Text, was auch immer. Ein Selfie, gutes Bild, das schmeichelt, aber Video ist halt einfach eine andere Kiste. Video lügt nicht, ja. Und du hast dann keinen Cutter, der alle Es und Ems und keine Ahnung rausschneidet und deine Körperhaltung da irgendwie korrigieren kann. Vielleicht kannst du das heute auch schon mit KI machen. ich finde, wo du das mit dieser Authentizität gesagt hast, wenn Menschen keine Klarheit haben oder wenn sie Druck haben, wo du sagtest, da steht die Führungskraft daneben oder die sind mit denen im Gespräch und dann schnürzt sie in die Kelle zu. dann kannst du nicht authentisch sein. Das geht nur, wenn du wirklich frei bist. Wenn du, wie gesagt, diese Klarheit hast und die Haltung zu deinem Thema, dann kannst du in dieses schwarze Loch sprechen und dann ist es auch scheißegal, was rechts und links passiert und ob die Locke irgendwie nicht sitzt. Aber das ist, finde ich, auch eine Übungssache. Wenn du da jemanden kalt reinschmeißt, der das noch nie gemacht hat, dann sind die ersten zehn Dinge, die kannst du eigentlich verbrennen. Ja, und da ist immer die Frage, wie viel Budget ist auch in einem Unternehmen, dass man das tragen kann, wenn man sich bewusst ist, was das für eine Reichweite und was für einen Mehrwert hat. Dann würde jeder sagen, ja, ja, ja. Aber ich finde, wir, die wir alle in dieser Bubble sind, haben den Auftrag, noch viel, viel mehr aufzuklären, auch mit Statistiken, Zahlen, Daten, Fakten. Was bringt so ein Corporate Influencer Programm, werde ich auch immer wieder gefragt, dass man da wirklich dann auch als Unternehmen, vielleicht auch gerade im Mittelstand, die spreche ich ja auch immer wieder an, sein Hut in den Ring schmeißt und sagt, ja, es ist ganz klar, wir brauchen das.

Florian Gypser: Die Frage wird mir auch immer wieder gestellt, was bringt uns das, beziehungsweise woran erkennen wir, dass es erfolgreich war? Was würdest du sagen, was macht einen erfolgreichen Corporate Influencer aus? Ist jetzt vielleicht ein bisschen zu breit gefächert, aber vielleicht wann erkennt das Unternehmen, dass das Corporate Influencer Programm, das sie gestartet haben, wirklich einen Mehrwert bringt? Du darfst nicht nur zwei Monate machen, hab ich auch schon erlebt. Drei Monate und dann, ach nee, hat nichts gebracht, wir hören auf.

Bianca Schiffgens: Ich habe, habe ich schon am Podcast gesagt, letztes Jahr in Unterrechtsanwälten geschult und da sagte man mir auch, ja, wir haben schon Corporate Influencer Programm. Also das sagte man zu Beginn des Tages. Da sag ich, das ist ja spannend. kann ich ja, muss man, bin ich gespannt auf dein Feedback am Abend, was ich dir vielleicht noch habe beibringen können. Und ansonsten ist es einfach eine gute Wiederholung oder so, weil wir machen ja heute nur ein Tagesworkshop. Und dann sagte man mir schon in der Mittagspause.

Florian Gypser: Hm?

Bianca Schiffgens: Ich habe in den letzten drei Stunden schon mehr gelernt als in diesem Programm. Also wie sieht denn dieses Programm aus? Wir hatten auch einen Tagsworkshop und jetzt können wir Beiträge einreichen. Und dann fehlt es mir, dass ich sage, Leute, ist aber doch kein Programm. Also wir begleiten ja mindestens sechs Monate und wir haben Unternehmen, begleiten wir schon vier Jahre, weil immer wieder auf und on geboardet wird, weil Menschen aus Unternehmen ausscheiden, weil neue Menschen ins Unternehmen kommen, weil andere Abteilungen dazukommen, weil die Plattformen sich verändern und so weiter. Also es ist ja immer was zu tun. Und da bin ich ja dankbar für diese Unternehmen, die dann

Florian Gypser: einreichen.

Bianca Schiffgens: gibt es auch, die auch noch mal zu anderen Trainern gehen und dann zurückkommen und wie auch immer. Wir kennen uns da ja in der Bubble und befruchten uns gegenseitig und tauschen uns aus. Aber jeder hat vielleicht dann doch einen anderen Ansatz. Und wir machen eben nicht nur eine LinkedIn-Schulung oder so, sondern wir begleiten wirklich lange, weil wir immer sehen, wie erfolgreich ist das oder wann ist erfolgreich? Das kannst du wirklich erst nach einer Zeit, also mindestens nach einem halben Jahr. messen. Wir messen von Anfang an, also wir setzen KPIs natürlich am Anfang. Und dann ist es natürlich auch die Frage, wer spricht denn fürs Unternehmen und wo liegt der Fokus drauf? Ist das Social Selling, also ist Sales & Marketing mit an Bord? Ist HR mit an Bord? Geht es auch Employer Branding? Und da kannst du es ganz klar messen, dass du dann nicht irgendwie nur fünf Bewerbungen auf dem Stapel hast nach einem halben Jahr, sondern wenn dann Stellen ausgeschrieben werden, ist die Qualität der Stellen der Bewerber? Es kommt viel mehr Initiativbewerbung und es kommen qualifizierte Bewerbungen auf die Stellen. Das ist das, was in HAA dann wirklich richtig gut funktioniert. Dann ist es auch ein ganz großer Druckschluss. Wir sind ja sichtbar. Wir machen ja schon LinkedIn. Und dann meinen Unternehmen, posten auf Corporate-Seiten. Und ich weiß, ich bin ja auch so ein Kommunikationsfuzzi, wir posten da aber PR-Texte. Das sind ganz klare Texte, die wenig Emotionen haben, Informationen übertragen, aber damit holst du ja keinen Hintermofen davor. Und die Ausspielung der Corporate-Seiten mit 1 % an die Follower, wenn du da 500 hast, dann herzlichen Glückwunsch. Es ist ganz wichtig über die persönlichen Profile zu gehen, eben die Menschen zu erreichen, die du erreichen willst, im allerersten Schritt im ersten halben Jahr einfach nur Brand Awareness zu schaffen, dass man dich außerhalb von LinkedIn anspricht. wir haben gesehen, ihr postet ja jetzt, macht ihr ein Corporal Influencer Programm oder, wir haben gesehen, du hattest da ein spannendes Thema, das hat eigentlich gar nichts mit der Firma zu tun, aber deine Persönlichkeit ist super spannend und das, was du da machst.

Bianca Schiffgens: kommst du mal in Podcasts so weiter. Das sind so Sachen, so relativ schnell funktionieren. dann aber, und da muss sich ja auch Sales erstmal drauf einschießen, ganz klar zu sagen, jetzt haben wir verstanden, wie das mit der Plattform funktioniert, ohne nur über diesen Sales-Navigator CodeCodes und Codenachrichten zu schicken, sondern wir posten jetzt auch, wir posten von Messen, wir posten dies und das und jenes. Und dann gehen wir aber in Social Selling. Dann haben wir uns überlegt, wie wir die Warme und Kontakte, die wir jetzt mittlerweile haben, auch gut ansprechen können. Und dann kannst du anfangen zu messen im Sales zum Beispiel. Haben wir jetzt das generiert? Haben wir jetzt einen Abschluss gemacht und so weiter? Wenn das nicht nachgehalten wird, wenn auch nicht gefragt wird, worüber kommt ihr denn jetzt? Dann wird man es auch nicht messen können, weil es wird keiner auf dich zukommen und sagen, naja, vielleicht der eine oder andere, aber vielleicht nicht die Deskro. Wir kennen euch von LinkedIn. Das ist dann halt ganz spannend und dann spielt natürlich alles zusammen.

Florian Gypser: Hm.

Bianca Schiffgens: Und wenn du dann noch andere Kanäle bespielst, weil die als Ubisoft dazukommen oder Werkstudenten und so weiter, die auch gut geschult sein müssen. Also es darf nicht sein von wegen, wir haben jetzt mal einen Werkstudenten und der macht jetzt mal bisschen Instagram. Das ist tödlich, bitte nicht tun dieses. Ja, ist image schneller verbrannt als es sein darf oder wir machen jetzt auch TikTok. Und es ist jetzt peinlich lustig. Das ist nicht Brand awareness. Das ist alles andere. Genau. Aber so kann man es dann am Ende des Tages messen.

Florian Gypser: Das Interessante ist, was du erwähnt hattest, Unternehmensvertreter werden angesprochen, ja, ihr macht ja jetzt auch LinkedIn. Das habe ich jetzt so oft schon von frischen Corporate Influencern, jetzt auch im Rahmen hier der Community Conference, hatte ich sogar letztes Mal in Osnabrück mit zwei, drei gesprochen, die so bisschen so neue Kontakte, man hat sich kennengelernt und so, was machst du, wie bist du da reingerutscht und so weiter und so fort. Es waren halt zwei oder drei, die durch Zufall in

Bianca Schiffgens: Hm.

Florian Gypser: nicht in richtigen Programmen, sondern durch Zufall die Sichtbarkeit gekommen sind. Die hatten ein paar fixe Ideen ausprobiert. Plötzlich gab's eine Resonanz, dann haben sie's durchgezogen. Und der eine sagte auch, das ist so abgefahren, nach einem halben Jahr sind wir auf einer Messe gewesen, ich geh durch die Messehalle und ich werd von drei, vier Leuten angesprochen. Hey, geil, hier bei LinkedIn und so. Und er sagte, das war der Punkt, und das haben auch andere mit in der Gruppe mitbekommen, das war der Punkt, wo ich im Prinzip freie Hand von der Geschäftsleitung bekommen hab, das Ganze noch weiter auszurollen.

Bianca Schiffgens: Vielen Dank.

Florian Gypser: Mittlerweile haben sie einen eigenen YouTube-Kanal und so weiter und so fort. Und das ist natürlich auch etwas, was einen selber ja auch befeuert. Ist bei mir genau selbe. Ich bin jetzt kein expliziter Corporate Influencer, Gottes Willen, viel zu kleine Firma. ich hab so witzige Sachen schon erlebt, wo ich mir dachte, wie cool ist das denn, dass ich mein Feedback bekomme? Also eine der schönsten Sachen war letztes Jahr auf der Evalanche Wiesn. Ich steh' namentlich an der Kaffeemaschine, einmal höre ich von hinten eine Stimme. Ach, jetzt lerne ich ja mal den Menschen hinter der Stimme kennen. Und ich dreh mich Wieso? Ich hör eine ganze Weile deinen Podcast. Irgendwann sagte er sein Name und das Gesicht. Das war schon aus meinem Netzwerk bei LinkedIn. Aber er hatte, soweit ich mich entsinne, noch nie vorher was kommentiert. Sonst hab nur immer Podcast gelesen. Woche später saß ich bei ihm in der Firma und haben uns unterhalten, ob es Möglichkeit gäbe, zusammenzuarbeiten. Und einfach dieses Feedback, ey, es bringt dann doch was. Vielleicht auch bisschen so, dass das eigene Ego gebauchpinselt, aber einfach dieses Feedback. Das bewirkt schon so viel. Und deshalb glaube ich für viele ist das schon ein wichtiges Zeichen, dass so ein Programm oder die Tätigkeit als Corporate Influencer oder die Sichtbarkeit zu gehen schon einen Nutzen gebracht hat.

Bianca Schiffgens: Ja, total. das, was du eben gesagt hast mit dem Messestand, war mein, also als Dienstleister dann mein schönstes Feedback, dass man als Firma sagt, wir haben plötzlich ganz andere Leute auf dem Messestand. Es wollen die Leute, unsere Corporate Influencer kennenlernen und nicht nur den CEO. Und das erleichtert so die Ansprache, die Leute erst mal auf den Stand zu kriegen, generell über unsere Produkte zu sprechen. Du hast eine ganz andere Gesprächsebene, wenn die kommen, weil man kennt sich ja schon, in Anführungszeichen. das sind ja jetzt dann nicht nur, das ist ja auch so ein Druckschluss, das sind jetzt dann nicht nur irgendwelche Mitarbeiter, sondern das sind auch Entscheider. Und das ist ganz wichtig auch für ein Unternehmen. Das habe ich auch einen schönen Post irgendwann mal auf LinkedIn gemacht, sieht man bei mir irgendwo im Fokus. Und der Mittelstand ja weiterhin

Florian Gypser: Genau.

Bianca Schiffgens: Das Budget, was wir noch haben in 2026, das muss aber im Marketing, das muss für den 100 Quadratmeter Messestand ausgegeben werden und ansonsten haben wir kein Budget mehr. Ja, Corporate Influencer Programme können wir uns nicht leisten, LinkedIn machen wir nicht, das ist alles. Das bringt ja alles nichts, wir müssen hier auf den Messestand. Warum verknüpfen wir das nicht? Warum machen wir nicht 70 Quadratmeter Messestand, Schulen entsprechend ein paar Influencer, Markenbotschafter? Der Mittelstand tut sich ja vielleicht auch schwer mit dem Begriff Influencer und stellt sich was ganz anderes vor. Wirklich gute Mitarbeiter zu Schulen, die da bisschen Lust drauf haben, die dann auch ansprechbar sind über LinkedIn, über andere Kanäle, auf dem Messestand, auf anderen Veranstaltungen. Dass man sich dann einfach ganz, ganz, ganz viel einfacher verknüpfen kann und über... Das ist ja das, was wir machen. Also Content-Säulen, das ist ja auch...

Florian Gypser: Mmh.

Bianca Schiffgens: Was soll ich denn den ganzen Tag über meine Arbeit erzählen? Oder zwei oder drei Mal die Woche? Denn darum geht es ja nicht. Du sollst ja nicht immer jedes Mal, et, Henkel, et, was weiß ich, wie alle heißen, dein Unternehmen da verknüpfen. Wenn es passt, fine. Aber ansonsten bist du ja eine personal brand. Du erzählst ja über dich und deine. Vielleicht auch ein Hobby, deine Leidenschaft, auch immer, deine Kommunikation mit Menschen. Es gibt ja tausend Themen, die man dann da rausfiltern kann, da guten Content zu machen. Das, die Leute auch interessiert, das, dich als Person ausmacht. Deshalb kommt man dann auch und möchte mit dir sprechen. Deshalb holt man dich in einen Podcast und so weiter. Darf ich noch weiter erzählen? Ich war gestern tatsächlich beim Kunden. Kleine Anekdote. Und da ging es auch darum, jetzt habe ich hier über mein XY-Thema geschrieben und wenn ich über die Firma schreibe, habe ich viel weniger Likes, habe ich viel weniger Impressions. Wenn ich da wirklich ins Thema gehe, da ging es Sales und Customer Success.

Florian Gypser: Gebracht? Du, das ist deine Bühne.

Bianca Schiffgens: Aber wenn ich dann, ich nenne immer, das sind so Halligalli-Posts, das kennen wir auch, wenn wir es LinkedIn Local Köln machen, wenn viele Menschen auf den Fotos sind, es irgendwelche Events geht, dann hast du schnell Interaktion, dann hast du schnell viele Kommentare, dann geht so ein Beitrag fliegen. Und die neueste Errungenschaft, nenne ich sie mal bei LinkedIn, ja das 360° Brew. dass der Algorithmus jetzt einfach schaut, hast du eine gute Bio, die auf deine Beiträge abgestimmt ist. Und was wir ja vor drei, vier Jahren kannten, dass wenn Beiträge ausgespielt werden, dass die der zweiten und dritten Grad Kontaktfraktionen ausgespielt werden und nicht nur den Kontakten ersten Grades, hatte sich ja dann verflüchtigt. Und das funktioniert jetzt aber wieder, wenn du Fachbeiträge schreibst, dass die auch entsprechend der Audience, die sie erreichen soll, ausgespielt werden. Also ich habe viel mehr zweiten und dritten Gerade-Kontakte jetzt unter meinen Posts, das liken, die kommentieren und so weiter. Was ich sehr gut finde, dass sie da den Algorithmus angepasst haben. Hab ich jetzt den Faden verloren, wo ich hin wollte. Nee, das hat der Kunde eben auch festgestellt und hat sich gewundert. Genau, dass das passiert und dass man aber so bisschen eingeschüchtert ist. Na dann hat so ein Fachbeitrag nur 400 Impressions. Na ja, aber wenn das 200 perfekt getitelte Leute da getroffen hat, dann ist es doch richtig, richtig gut. Wie kriegst du sie sonst erreicht? Du machst keine Zeitungsanzeige mehr und wenn du sie machst, kostet das richtig viel Geld. Hier kostet es in Anführungszeichen.

Florian Gypser: Alles gut. Sekunde, du warst ein Kunden.

Bianca Schiffgens: nur ein bisschen Zeit, einen Post zu machen.

Florian Gypser: Mhm. Und meiner Erfahrung nach ... Alles gut, alles gut. Und meiner Erfahrung nach, ich kann das alles bestätigen, im Kleinen. Im Prinzip, was ich ja mache durch mein Personal Branding und meine Sichtbarkeit bei LinkedIn, ja im Prinzip ein Mini-Corporate Influencer-Programm für mich und meine eigene Firma. Ich kann nur sagen, es ergibt absolut Sinn. Natürlich hat's bisschen frustriert, als die Impression-Zahlen auf den Zehntel runtergerauscht sind. Das tut irgendwo dem eigenen Ego weh.

Bianca Schiffgens: Jetzt stellen wir mal wieder eine Frage, kriege ich den Rad nicht runter.

Bianca Schiffgens: Ja.

Bianca Schiffgens: Ja.

Florian Gypser: Wobei ich dann auch gemerkt habe, ach, jetzt hab ich mich selber erwischt. Dass ich schon so bisschen diesem Impression, also, dass ich schon fast ein Algoholiker war, wie Britta immer so schön sagt. hier 30.000, 20.000. Aber meine Erfahrung zum Beispiel im letzten Jahr war, das war von den Events, wir waren letztes Jahr auf sehr vielen Events, Johanna und ich, wir haben uns ja auch beide oft gesehen. Ja, ein bisschen. Und es war von der

Bianca Schiffgens: Inhalt.

Bianca Schiffgens: Ja?

Florian Gypser: von Feedback und auch von den Kundenkontakten und daraus resultierenden Anfragen und Aufträgen mein erfolgreichstes Jahr, weil immer mehr Menschen auf mich zukommen und mich irgendwie schon kannten. Und das, obwohl meine Impressions oder so, das ist völlig, völlig wurscht. ist einfach... Also ich habe Sachen gesagt bekommen, an dir kommt mir ein LinkedIn gar nicht mehr vorbei. Und ich so, wie bitte? Meine ganzen Postings zu den letzten Monaten... Ja, aber ich interessiere mich ja so bisschen schon für das Thema hier und wir überlegen die ganze Zeit bei uns im Unternehmen und naja klar, dann sind sie halt in meiner Audience drin irgendwie, haben ein paar Beiträge gelikt geguckt, der Algorithmus erkennt das. Das ist viel wertvoller, diese Menschen dann, deshalb finde ich die Kombination aus, wie Martin Philipp immer so schön sagt, eine online findet, offline verbindet, dass man die Kontakte dann in der reellen Welt auch irgendwo trifft.

Bianca Schiffgens: Mhm.

Florian Gypser: Weil dann natürlich ein ganz anderes Level vom Einstieg ist. Da muss ich jetzt nicht ... Ich muss keinem mehr erzählen, was ich mache. Ich muss keinem beweisen, ob ich gut bin. Das ist völlig nebensächlich. Es geht eigentlich sofort ums Fachliche und vor allen Dingen ums Menschliche auch. Vor allem dieses, können wir wirklich gut miteinander? merkst du ja auch schnell. Meistens haben die das ja schon gecheckt. Du glaubst gar wie viele Leute meinen Podcast hören, obwohl ich nicht 1000 Abonnenten hab. Ich hab letztes Jahr zwei Aufträge ...

Bianca Schiffgens: Mhm.

Florian Gypser: Vorletztes Jahr war das zwei Aufträge mit über 100.000 Euro Umsatz über meinen Podcast. Die sind nicht durch den Podcast gekommen, sondern die beide gesagt, die Geschäftsführer, das war für uns der Lackmustest am Ende. Taugt der, passt der für uns oder nicht? Haben Sie Ihren Mitarbeitern gegeben, hört den mal an? Das war dann so die Entscheidung, mich zu kontaktieren. Ich werde so oft auf den Podcast angesprochen mittlerweile. Auch das ist ja eine Art von Sichtbarkeit. Kann ich alles bestätigen. Ach du Jeho Gott!

Bianca Schiffgens: ACHI!

Florian Gypser: Gesundheit!

Bianca Schiffgens: Podcast gecrasht.

Florian Gypser: Genau.

Florian Gypser: Muss auch mal sein.

Bianca Schiffgens: Ist denn der Kopfhörer weggeflogen, Flora? Entschuldigung.

Florian Gypser: Alles gut, so lange kein SEK-Team hier reinkommt, ist alles gut.

Bianca Schiffgens: Ja, das ist ja das. Die Brand Awareness, das was wir als Agentur machen, du oder ihr macht, selber sichtbar sein. Also selber das vormachen, was man anderen beibringen möchte oder wofür man andere begeistern möchte. Wie oft sehe ich das? Das ist jetzt schon viele Jahre her, aber...

Florian Gypser: Ja.

Bianca Schiffgens: Ich wollte nie ein Coach sein, der nicht ausgebildet ist. Also habe ich eine große Coachausbildung gemacht, die über mehrere Jahre ging. dann festzustellen, der Begriff ist so durchgeschleudert, ich sage überhaupt gar keine mehr, dass ich Coach bin, außer jemand fragt explizit danach. Oder ich kann vielleicht an der einen oder anderen Stelle da helfen, wo andere dann scheitern. Jetzt auch gerade zum Thema Sichtbarkeit und Mut und Angst und was auch immer da so reinspielt. Und genauso ist es ja auch mit diesem Handwerk in Kommunikation und Sichtbarkeit. Wie viele Schulen linkt in den Anführungszeichen und haben leider irgendwie zwei YouTube Videos gesehen, haben 2000 Follower und sagen, aber das kann ich. Ja, und wenn es den Preis geht, Florian, du findest immer jemand, günstiger ist.

Florian Gypser: Nö, jeder hat einen.

Bianca Schiffgens: ob du dann hinterher doppelt bezahlst oder ob du sagst, der Corporate Influencing ist nichts für uns, weil du vielleicht einfach einen Programmverkauf bekommen hast und hast dann einen Tag LinkedIn-Schulung. Na ja, gut, da kann jetzt nicht die Welt retten. Aber die stillen Leser und das kann ich auch nur bestätigen, was du eben gesagt hast, die sind da, die liken nicht, die kommentieren nicht, die gucken aber, was du machst. Dann gucken die auf deine Website und dann buchen sie sich hintenrum über Calendly irgendwie in Erstgespräch. Und dann ist das aber mit dem Vertragsabschluss irgendwie kein Problem mehr, weil sie quasi nur noch in dem Gespräch einmal kurz bestätigt haben wollen. Die ist auch so echt, wie sie da im Podcast auf LinkedIn und auf der Website und so weiter erzählt. Die hat die Ahnung oder was auch immer gut ist, wenn du auf Konferenzen sprichst, wenn die Leute dich auch mal zum Anfassen haben. Das ist dann noch mal das einmalige Match, die 100 Prozent voll zu machen. Und das, wie gesagt, kann ich nur bestätigen. Deshalb ist es ja auch so wichtig, da selbst rauszugehen und auch als Unternehmen heute da rauszugehen und Gesicht der Persönlichkeiten nach vorne zu schieben, zu sagen, das sind wir, das findest du bei uns, wenn du hier Mitarbeiter wirst, wenn du hier Produkte kaufst etc.

Florian Gypser: Und da ist natürlich, das ganze Feld abzurunden, wenn man angefangen hat, sich mit den Themen zu beschäftigen, Erfahrungen gesammelt hat, natürlich Video am Ende die Kirsche auf der Torte, das Tüpfelchen auf dem I, weil du da natürlich innerhalb kürzester Zeit nicht nur eine riesen Menge an Informationen bewusst und vor allen Dingen unterbewusst vermittelst, sondern auch Emotionen und gerade Sympathiepunkte sammeln oder auch verspielen kannst.

Bianca Schiffgens: Mh.

Florian Gypser: Wobei das ja auch nicht ... Das war auch ein Erkenntnis für mich, als ich vor vielen Jahren mit LinkedIn angefangen hab. Am Anfang hab ich mich auch schwergetan. Video schon gar nicht. Momentan mach ich auch nicht so viel, das hat aber andere Gründe. Und irgendwann hab ich gedacht, das kam bei mir mit ein bisschen Frustration. Ah, wisst was? Leck mich. Ich mach jetzt einfach so, wie ich schreibe, wie ich schreibe. Und wenn's Unternehmen gibt ... Ich dachte immer, Geschäftsführerinnen, Geschäftsführer, da musst du schön seriös ... Du kennst das ja noch aus unserer Jugend und so, da war das noch alles sehr zugeknüpft und steif. So habe ich die Industrie kennengelernt. Also pass auf, was du sagst und überleg dreimal, ob du jetzt vor dem Geschäftsführer irgendwie die zu gibst. So bin ich vor 20 Jahren in die Industrie gekommen über einen Mentor. Damals war das halt noch so. Und mit leider, wenn einer mich doof findet, weil ich mich so gebe, wie ich mich gebe, dann bin ich doch froh. Dann bin ich doch froh. Ich habe seit Jahren, also bestimmt seit drei, vier Jahren hab gerade mal zwei Kunden gehabt, ich sage, da hat's geknirscht bei der Zusammenarbeit, weil's eigentlich menschlich nicht gepasst hat. Wir haben's professionell gemacht, aber festgestellt, mehr wollen wir nicht. Aber alle anderen ... glaub's gar nicht, mit wie vielen Leuten ich mittlerweile in freundschaftlichen Kontakt pflege, wie viele Kunden auch Freunde geworden sind. Also, das ... ... bin ich mir absolut sicher allein dadurch, die Sichtbarkeit, man gemerkt hat ... Okay, das passt menschlich und die, gemerkt haben, der Gipser ist für mich ein Idiot, die haben sich halt nie gemeldet.

Bianca Schiffgens: So ist es. da trennt sich die Spreu vom Weizen, ganz klar. Und dann sagen auch ganz viele vielleicht, die Schiff können's, mit der nicht. Aber ganz viele sagen dann auch unbedingt mit Bianca, weil die erstens Ahnung hat und zweitens das schon echt ein paar Jahre macht und drittens hier gut in unsere Crew passt.

Florian Gypser: Nee.

Bianca Schiffgens: Weil sie auch selber vielleicht so motivierend ist, so enthusiastisch, die kann Leute mitnehmen und so weiter. Also es hat in der Schule angefangen, Florian, du weißt, wie es ist. Es steht und fällt mit dem Lehrer. Wenn der selber keinen Bock hat, da habe ich auch keinen Bock zu lernen. Wenn der es nicht vormacht, wieso soll ich es nachmachen? Das sind so ganz einfache, kleine Sachen, wo ich immer die Fahnen hochhalte und sage, also so ist das, wie wir es machen. Und es gibt Zehntausendertausende, die es anders machen.

Florian Gypser: Mmh.

Bianca Schiffgens: Sucht euch den raus, der gut zu euch passt.

Florian Gypser: Sehr schönes Schlusswort. Bianca, ich danke dir vielmals für deinen Input. Wir haben eine Punktlandung hingekriegt. 45,52. Das ist ja ein absoluter Knaller. Und mit einem perfekten Abschlusssatz. Da merken wir die Kommunikationsprofis. Danke, danke, danke für deinen Input. Und auch danke an alle, zugehört haben. Ich hoffe, jeder hört jede Woche zu. Alles Abonnenten, die jede Woche meine Podcastfolgen hören.

Bianca Schiffgens: Hahaha, yo!

Florian Gypser: Wenn ihr Interesse habt, mit Bianca mal Kontakt aufzunehmen, den Show Notes findet ihr Link zur Webseite, Kontaktdaten usw. Falls du ein Thema hast, du sagst, darüber solltest du mal am Podcast sprechen oder den solltest du einladen, oder du hast selber ein Thema rund Sichtbarkeit, Videokommunikation, Personal Branding, worüber du sprechen möchtest, schreib mir einfach eine E-Mail an podcast-studio.de und dann schauen wir, ob's passt. In diesem Sinne wünsche ich noch eine schöne Restwoche und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

Florian Gypser: Soooo

Über diesen Podcast

Willkommen zu VIDEO RELOADED, dem Podcast rund um Audio- und Videokommunikation für Unternehmen und Unternehmer. Hier dreht sich alles um die Kunst, eigene Audio- und Videoinhalte zu erschaffen, die deinem Unternehmen einen echten Mehrwert bieten. Entdecke, wie Webinare, Videocalls, Hybrid-Selling, Employer Branding, digitale Trainings, Podcasts, Live-Streaming und Corporate Influencing die Kommunikation deines Unternehmens revolutionieren können.

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Florian Gypser, mit über 20 Jahren Erfahrung als Tonmeister, Fachdozent, Lehrbeauftragter und Coach in der Audio- und Videoproduktion, hat bereits Tausenden in Seminaren, Workshops und Coachings weitergeholfen und namhafte Unternehmen beraten. Mit mehr als 200 eigenen Tutorial-Videos und unzähligen Webinaren sowie Live-Workshops ist Florian ein Meister seines Fachs.

Gemeinsam mit seiner Frau Joanna führte er jahrelang ein Unternehmen, das auf Lern- und Trainingsvideos spezialisiert war und renommierte Kunden wie die Deutsche Telekom, Kaspersky, Vodafone und viele mehr betreut.

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