Dein Podcast über Videokommunikation 4.0
Florian Gypser: Das freut mir. Heute bei mir zu Gast ist Markus Ollig. Er ist Recruiting-Stratege und Employer Branding Profi, der seit Jahren daran arbeitet, wie Unternehmen nicht nur Talente erreichen, sondern auch begeistern. Als Host des Flüssertüte-HR-Podcasts beleuchtet er regelmäßig wie HR-Profis Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding neu denken und bringt spannende Stimmen aus der HR-Community ans Mikrofon. Markus kennt die HR-Praxis aus vielen Perspektiven, von großen Konzernen über strategische Talent Acquisition bis zur Bühne. Er ist überzeugt, dass Authentizität und klare Kommunikation der Schlüssel sind, aus einer No-Brand eine Love-Brand zu machen. Und wir sprechen heute darüber, wie Video im Recruiting- und Employer Branding Unternehmen hilft, echte Einblicke zu geben, die Candidate Experience zu verbessern und Botschaften emotional zu verankern. Weit über klassische Text- und Bildformate hinaus. Grüß dich, Markus. Schön, dass du heute dabei bist.
Markus: Ja Florian, vielen Dank. Starkes Intro. Ich danke dir schön dabei zu sein heute.
Florian Gypser: Das freut mich. Ja, bevor wir in Medias Res gehen, ich weiß ja nicht, ob du schon gespinkst hast und mal ein paar Folgen von meinem Podcast dir angehört hast. Ach, also mit Sicherheit so, die ein oder anderen 100 Folgen. Dann weißt du ja genau auch, dass ich nicht mit dem fachtlichen Thema starte, sondern erst mal so ein paar kleine Fragen stelle, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Deshalb Frage Nummer eins. Wenn du eines Tages rückblickend auf dein Leben Resümee ziehen würdest, welche eine Fähigkeit, die du jetzt noch nicht beherrschst, möchtest du noch unbedingt in deinem Leben lernen.
Markus: Huuu, ja, das ist eine sehr gute Frage Florian. Ich glaube, was ich unbedingt lernen möchte, was ich tatsächlich bis heute nicht getan habe, ist ein Instrument zu spielen. Man muss dazu sagen, ich komme aus einer sehr musikalischen Familie. Mein Opa war Organist und Akkordeonlehrer, Flügelunterricht und allem drum und dran. Aber an mir ist dieser musikalische Cache etwas vorbeigegangen, wobei man sagen muss, ganz, ich leg schon seit meiner Jugend immer wieder gerne Schallplatten auf.
Florian Gypser: Ich weiß.
Markus: Aber ein Instrument konnte ich bisher noch nicht spielen und das steht auf jeden Fall noch auf meiner Bucketlist sozusagen.
Florian Gypser: Sehr schön. Hast du denn schon Favoriten, was es sein soll?
Markus: Ich würde gerne mit der Akustikgitarre anfangen und mich dann noch mal zu einer Bassgitarre hin entwickeln, weil finde, Bassgitarre ist ein sehr starkes Instrument. Mal sehen, was passiert. Der Wunsch ist da.
Florian Gypser: Ja, stramm. Wobei ich als Gitarrist und Bassist ihr sagen kann, fang mit Bass an, ist viel einfacher. Also Bass ist wirklich einfach. Von daher...
Markus: Ja, Ich hätte aber auch Lust auf bisschen Lagerfeueratmosphäre und da wäre, glaube ich, die Akustikgitarre auch ein ganz gutes Instrument für.
Florian Gypser: Das stimmt, definitiv. Nummer zwei. Es kommt eine gute Fee und sagt, Hör mal, Markus, Zeit, und Ort und Geld spielen keine Rolle. Was wäre dein absoluter Traum? Sowohl physisch, also wie der Platz aussieht, als auch inhaltlich, was du machen würdest.
Markus: Also man muss dazu sagen, ich habe schon eigentlich einen ganz sexy Arbeitsplatz, weil ich habe nämlich ein Büro mit Domblick hier in der Company, wo ich arbeite. Das kann auch nicht jeder von sich behaupten und als Kölner geht mir natürlich jeden Tag, wenn ich im Office bin, das Herz auf. Von daher ausblicktechnisch hätte ich nichts zu verbessern tatsächlich. Ich glaube, dass Arbeitsplätze mittlerweile
Florian Gypser:
Markus: sich schon auch gewandelt haben, zumindest in vielen Firmen. Und was ich einfach brauche, ist Freiraum in meinen Themen, Vertrauen in meine Führungskraft und ein gutes Team mich herum, die Themen voranzutreiben. Das ist so das, was ich mir wünsche und was ich aber auch tatsächlich bisher immer meistens in meinen bisherigen Stationen erfahren habe.
Florian Gypser: Ja, es ist interessant, weil ich ja sowohl Unternehmer, Selbstständige, Geschäftsführer als auch Angestellte natürlich habe. es ist immer interessant, dass gewisse Tendenzen zu sehen sind. Die Unternehmensinhaber oder Selbstständigen, haben eher so die Vision, ach, weißt du, ab einem gewissen Alter möchte ich nur noch irgendwo an der Côte d'Azur oder in Frankreich im Weinberg, zum Beispiel auch einer von meinen Träumen, oder irgendwo anders sitzen, währenddessen als Angestellter. Das mache ich gar nicht werden, ist viel wichtiger.
Markus: Mmh.
Markus: Ja. Ja.
Florian Gypser: ein gutes Team und Freiräume und so. Von daher finde ich die Antworten immer sehr spannend, die auf die Frage kommen.
Markus: Also Weinberg wäre jetzt nicht meine bevorzugte Destination. Ich bin auch eher so der Typ mehr. Das finde ich auch ganz charmant, glaube ich. wenn wir sagen, ich sitze an der Côte d'Azur, mein Team sitzt jetzt zum Beispiel in Köln, da würde mir dann doch zu wenig persönlicher Kontakt stattfinden, weil ich brauche schon auch den Kontakt zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Das ist mir extrem wichtig. Als Kölner ist mir auch Menschen Freund und Wenn die Distanz so groß wäre, das nicht so das Modell, was ich bevorzugen würde. Wobei wie gesagt, Cotazur würde ich unterschreiben, aber vielleicht dann zur Rente.
Florian Gypser: Ja, sehr schön. Dann letzte Frage. Welcher bekannten Persönlichkeit wärst du gerne begegnet oder würdest du gerne noch begegnen und was hättet ihr gesprochen oder würdet ihr besprechen?
Markus: Ich hätte gerne Franz Beckenbauer getroffen, mit ihm darüber zu sprechen, ob denn die WM in unserem Land 2006 wirklich gekauft war oder ob die Wahl wirklich auf Deutschland gefallen ist, weil es alle so wollten. Die Frage hätte ich ihm gerne nochmal gestellt. Ansonsten, da ich sehr gerne den Fußball mag, gibt es große Persönlichkeiten im Fußball.
Florian Gypser: Okay.
Markus: die man heutzutage glaube ich nicht mehr so findet und mit ihm hätte ich mich gerne mal unterhalten auf jeden Fall.
Florian Gypser: Ich bin zu absoluten Null Fußballfan, hab auch gar keine Ahnung davon. Aber sag mal, auch für mich ist er bekannt. Du bist ja jetzt jemand, der einem nicht spurlos vorbeigeht. daher kann ich das sehr gut nachvollziehen. Definitiv.
Markus: Ja. Genau, ja, das würde mir nochmal, also vor allen Dingen die Frage würde mir nochmal auf der Seele brennen. Ich finde, wenn man so eine großartige Karriere hinter sich hat und dann in Korruptionssumpf eingeht, dann ist es auch nicht so cool. Soll aber die Leistung nicht schmälern.
Florian Gypser: Ne, ne.
Florian Gypser: Ja, es gibt ja auch einige bekannte Persönlichkeiten, die ähnliche Karrieren hinter sich hatten, dann gegen Ende man, oder wo ich mir auch gedacht habe, warum haben sie jetzt gegen Ende noch mal so eine nicht ganz so saubere oder schöne Sache, aber ich glaube, ich fand es sehr interessant, ich habe mal ein Interview mit Roberto Blanco gehört oder gelesen. Ich weiß nicht, ob es jetzt immer noch so ist, aber der hat wirklich eine Zeitlang, vielleicht mal immer noch, jeden
Markus: Ja.
Markus: Mhm.
Florian Gypser: mitgemacht. Also jeden Scheiß wirklich. Also Möbelhaus eröffnen und sonst was. Hat er auch gesagt, fand er immer okay vom Geld. Man fragt sich, warum jemand das dann noch macht. Und er meinte, Geld ist die eine Sache, aber andere ist einfach, du bist halt Applaus des Brotes Musikers, heißt es so schön. Also dieses auf einmal nicht mehr gebraucht werden und Leute klatschen nicht mehr oder sonst was, das war im Alter für ihn richtig schlimm.
Markus: Ja, ja.
Markus: Absolut.
Markus: Hmm.
Florian Gypser: Und hat gesagt, dann mach ich lieber sowas, dass ich immer noch Kontakt zu Menschen hab, als irgendwie rumzuhocken und nichts zu tun. Ich glaub, das verleitet manche dann gegen Ende ihres Lebens dazu, gerade wenn sie in der Öffentlichkeit standen, Dinge zu tun. dieses, Dann werd ich wenigstens nochmal gebraucht. Kann gut möglich sein, Dass das daher rührt.
Markus: Ja.
Markus: Klassiker ist ja auch das Dschungelcamp, die Karriere noch mal neu zu beleben, eventuell oder auch nicht. Aua! Aua, Definitiv.
Florian Gypser: Aua. ganz schmerzhaft. Das hat doch einen Untertitel. Deutschland ganz unten, ne, war das doch. Down Under. Germany Down Under.
Markus: Ja, da und da, genau. Jaja, richtig. Ja, aber, wem es gefällt, alles in Ordnung.
Florian Gypser: Ja.
Florian Gypser: Ich bin da völlig schmerzfrei. Ich bin ohne Fernseher aufgewachsen, genauso wie meine Frau. Wir haben einen Bildschirm zu Hause, aber keinen Fernsehen. Also von daher ...
Markus: Ja, ich bin da auch nicht unterwegs im Fernsehen. Da gibt es mir zu wenig Formate, die mir zusagen tatsächlich.
Florian Gypser: Ja. Ja. Können wir noch lang drüber sprechen, aktuell gerade, weil RTL irgendwie, ich weiß gar nicht, 600 Stellen gestrichen hat und das für manche sehr überraschend kam. Mich hat's nicht gewundert, obwohl ich schon lange aus der Medienbranche raus bin, aber Freunde von uns sind noch drin. Und einer ist Regisseur, frei beruflicher von einigen namhaften Abendsendungen. Der hat uns vor zehn Jahren schon gesagt, 15, spätestens 20 Jahren ist das lineare Fernsehen vorbei. daher ... Wundert's mich nicht.
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Markus: Ja, das merkt man aktuell auch. Ich bin ja im Recruiting im Großraum Köln unterwegs und da merkt man schon, dass da große Unsicherheit ist. ja, natürlich auch ein Kölner Unternehmen in dem Sinne, das schon immer in Köln gewesen. Von daher kriegt man da viele Vibes mit, die leider gerade nicht so positiv sind.
Florian Gypser: Ja, aber es ist natürlich auch Veränderung. Und passt auch zu unserem Thema, weil natürlich das Thema Recruiting oder Arbeitgeberattraktivität wichtig ist. Wobei ich jetzt gerade, ich glaube, war bei LinkedIn, irgendeinem, zumindest in meinem Lundkreis, bekanntere Persönlichkeit, ich krieg nicht mehr mit, wer es war, der schrieb...
Markus: Mhm.
Florian Gypser: Der Punkt ist wahrscheinlich auch branchenabhängig jetzt wieder erreicht, wo wir von einem Arbeitnehmermarkt zu einem Arbeitgebermarkt geworden sind. Und der stellt nämlich auch die Frage, mal gucken, ob die Arbeitgeber sich weiterhin so bemühen zum Thema Employer Branding. Wie stehen wir gut da?
Markus: Ja. Bis,
Markus: Ja, das wollte ich gerade sagen. ja, wir sind vielleicht wieder auf einem Arbeitnehmermarkt, weil die wirtschaftliche Situation ja doch relativ angespannt ist bei uns. Nichtsdestotrotz sage ich aber, auch wenn wir vielleicht mittlerweile wieder mehr Bewerbende haben, als das vor einem Jahr oder zwei Jahren der Fall war, hat jeder das Anrecht darauf, oder jede das Anrecht darauf auch vernünftig behandelt zu werden im Rahmen einer sehr guten Candidate Experience mit Verbindlichkeiten, mit Rückmeldungen, mit wertschätzenden Feedback. Ich glaube da sollte man sich nicht auf der faulen Haut ausruhen heutzutage, weil man sagt so ja, wir kriegen doch sowieso die Leute. Ich finde das kann man sich einfach nicht erlauben, das ist auch nicht fair.
Florian Gypser: Ja, für mich das Thema insofern spannend, A, natürlich, oder dass wir sprechen, A, natürlich das Thema Video, weil das auch meine Kunden regelmäßig ansprechen, B, aber auch, weil ich mich in meinem Leben zum Glück, und ich hoffe, das wird auch bis zu meinem Tod so bleiben, noch nirgendwo bewerben musste und auch nur einmal angestellt war. Deshalb kenne ich mich damit, was das Strukturelle betrifft und die Erfahrung ja gar nicht aus, ist insofern ...
Markus: Mhm. Ja.
Markus: Ja.
Markus: Mmh.
Florian Gypser: Trotzdem spannend, weil natürlich Kunden, wenn es Formatentwicklung auch fragen können, wie können wir das hier im Onboarding, Recruiting, wie können wir das mit Video abbilden, weil ich zwar unbedarft bin oder wir, meine Frau ist ja auch dabei, aber natürlich auch bisschen unvorbelastet. Von daher sehr spannendes Thema heute, für mich persönlich auch. Und lass uns doch mal vorne anfangen. Du hattest im Fragebogen beziehungsweise im Anwalteport nahezu im Podcast erwähnt, thematisch von der No Brand zu Love Brand. Was, also ich kann es mir vorstellen, ich habe dazu auch schon ein paar Sachen gehört, aber für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich mit der Thematik nicht beschäftigt haben oder das noch nicht ganz klar einordnen können, wie würdest du das beschreiben oder was bedeutet das konkret auch im Kontext von Recruiting?
Markus: Mhm. Ja.
Markus: Also, es ist eigentlich entstanden daraus, dass ich irgendwann bei einem ehemaligen Arbeitgeber gemerkt habe, ... dass vollkommen die Sichtbarkeit fehlt ... ... und das Brand im Markt nicht existent ist im arbeitnehmenden Markt ... ... und das ist natürlich, was das Thema Recruiting angeht, ... ein großes Problem, weil wenn du nicht sichtbar bist, ... finden dich die Leute nicht, die kommen nicht auf dich als Arbeitgebenden. Du hast schlichtweg ein Problem, wenn du Stellen besetzen möchtest, ... was wiederum hinten raus zu viel Cash-out führt. Also es ist teuer, ... weil du halt entsprechend ... Sichtbarkeit schaffen musst über Stellenanzeigen erst mal ... ... oder über Headhunter, ... die dann im Auftrag des Unternehmens ... Mitarbeitende ansprechen. Das Thema Active Sourcing ist natürlich noch mal die Alternative zu Headhunting, ... aber da fehlt oft in gerade kleineren Unternehmen ... und ich rede hier so vom Mittelstand eher. ... fehlt natürlich die Kapazität auch das abzubilden ... ... und von daher kann man sagen, wenn man ... ja ein No Brand ist, man es echt verdammt schwer ... ... und man muss halt noch nicht mal so viele ... Stellschrauben drehen, um ... ... vom No Brand zum Love Brand zu werden ... und da sind wir bei unserem Thema heute, lieber Florian, ... weil wir, wenn wir über Bewegtbild sprechen ...
Florian Gypser: Hm.
Markus: ist das ein Format, was ganz schnell dazu führen kann, ... dass man zum Love Brand wird. Weil was nämlich die Menschen wollen, sind keine Hochglanzfilme ... oder den krassen Imagefilm des Unternehmens, ... wo dann die Kamera klassischerweise ... hinter der Bro-Blume auf den Mitarbeitenden zuschwenkt, der gerade eine Tasse Kaffee in der Hand hat ... in die Kamera sagt so, ... ich arbeite gerne bei der Firma XY, weil hier ist es einfach toll ... und wir haben ein super Team überhaupt. Sondern es geht authentische Einblicke von Mitarbeitenden in meiner Welt, die nicht hochglanz sind, die auch gerne mit dem Handy mal gefilmt werden können. Stichwort Corporate Influencing. Einfach wahre Geschichten nach außen tragen. Das ist so mein Antrieb und für mich ein super wichtiges Thema mit wenig Aufwand aus meiner Sicht und mit wenig Kosten verbunden. Von daher
Florian Gypser: Hm.
Markus: kann ich nur alle Menschen oder alle Entscheidungsträger ... bei Firmen gerade im Mittelstand dazu ... ... motivieren, animieren, ... die Power der Mitarbeitenden zu nutzen ... ... und auch die Power von LinkedIn. Du kennst es ja auch. Da ist super viel möglich und ... ... ist ein super wichtiger Kanal und ... ... wie gesagt, kostet nicht viel.
Florian Gypser: Ja, und der Vorteil ist ja auch noch, ich bin ja schwerpunktmäßig eher im Bereich Marketing oder vor allen Dingen auch Vertrieb tätig, beziehungsweise das sind die meisten Fällen, sind das die Anknüpfungspunkte bei unseren Kunden. Das bedienst du natürlich alles durch steigende Sichtbarkeit und einen. Ob du jetzt eine Sichtbarkeit erzeugst, Kunden anzuziehen, indem du halt über das Unternehmen berichtest oder darüber berichtest, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen wirklich sind und wie gearbeitet wird und wie das Unternehmen sich darstellt oder ob du Personal aufbauen möchtest. Du musst ja jetzt nicht 10.000 verschiedene Formate machen. Es gibt gewisse Inhalte, die sprechen halt mehrere Themen an. Und das ist, ich, auch ein Thema, das erlebe ich auch immer regelmäßig, dass vielen gar nicht bewusst ist. denken dann, okay, ich muss jetzt Videos produzieren fürs Recruiting, Videos produzieren für den Vertrieb, fürs Marketing. Punktuell speziell, ja, aber wenn es um die Sichtbarkeit als solche geht. Man kann durch ein einfaches Format, wo man sich als Unternehmen darstellt, alles bespielen.
Markus: Ja absolut, ist so. Deswegen muss es authentisch sein immer. Ich meine, wir so auf die Karriere-Seiten der Unternehmen schauen, ... da steht eigentlich immer das Gleiche drin.
Florian Gypser: Hm.
Markus: ein super Arbeitgeber, wir haben die beste Kultur, ... bei uns kriegst du Kaffee und Obst umsonst, ... wir haben sogar einen Billard-Tichen-Kicker, ... wir haben einen krassen Zusammenhalt, ... wir haben dieses und wir haben jenes ... ... dann geht man von Unternehmen A auf die Seite ... von Unternehmen B und von B auf C ... und überall ist die Message die gleiche ... und letztendlich hat man eigentlich gar keinen ... ... ja gar keine Punkte, wo man sagen kann, ok, wie unterscheiden sich die Unternehmen ... denn jetzt voneinander? Ja und ... da ist meine feste Überzeugung, ... dass Mitarbeiter, die wirklich jeden Tag ... mitarbeiten und ... Projekte erleben, ... ... Firmen-Events erleben, ... ... Teams erleben, dass die auf jeden Fall ... sehr authentisch darüber berichten können und man eine ganz andere Sicht ... auf die Dinge bekommt. Und von daher finde ich das ... ... ein mega wichtiges Thema.
Florian Gypser: Du, das ist aber nicht nur im Recruiting so oder wenn Unternehmen Stellenanzeigen auf ihren Webseiten haben. Es ist haargenau das gleiche, auch da wieder im Mittelstand. Ich habe letztes Jahr viel mit mittelständischen Maschinenbauern zu tun gehabt. Wenn du dir die Webseiten von denen anguckst, wenn sie zumindest halbwegs modern sind, ist das sehr häufig auch nicht sachend. Also auch für einen Kunden, wenn ich jetzt entscheiden müsste, welche von den Firmen ist jetzt die bessere oder mit wem kann ich zusammenarbeiten, das kann ich heraus...
Markus: Ja.
Markus: Ja absolut. Ja.
Florian Gypser: Ich als Außenstehender, ohne die Firma zu kennen, auch nicht beurteilen, weil es ist einfach in neun von zehn Fällen, ich will jetzt nicht zu böse klingen, aber es ist nicht sagen, dass Marketing Wischi war, schäne. Und die Stellenanzeigen, genauso.
Markus: Genau, ja, und das ist halt tödlich. Also, das Stichwort Stellenanzeigen, du es gerade sagst. Also man sagt ja so, den ersten sechs bis sieben Sekunden entscheidet sich bei einer Stellenanzeige zum Beispiel, ob jemand weiterliest oder nicht. Und ich habe jetzt keine Klickzahlen für Karriere-Seiten tatsächlich, aber da ist es im Zweifel auch so, dass Menschen schnell abgeholt werden müssen. Und wenn da ...
Florian Gypser: Hm?
Markus: wie du sagst so Marketing-Wishi-Washi steht, ... dann hat man auch irgendwann keinen Bock mehr da, ... sich weiter zu bewegen. Und deswegen ... ist halt Marketing-Wishi-Washi ... ... bringt uns einfach in vielen Bereichen nicht weiter.
Florian Gypser: Definitiv, ja. Bin ich absolut bei dir. Das ist jetzt auch ein deutlicher Umbruch zu merken. Auch da finde ich das ganz spannend. haben früher auch mit unserem Unternehmen, als wir überhaupt eine Videoagentur waren, natürlich viele Dienstleistungsprojekte gehabt, klassischerweise. Da war es häufig noch so dieses, es muss geleckt nach außen, es muss ordentlich sein und professionell. ist deutlich anders jetzt. Also die Unternehmen verstehen es selber auch schon. Oder wenn man es ihnen sagt, wird es ihnen klar. Das Spannendste, ich gerade übrigens hatte, es fällt mir gerade ein. Es ist ein internationales Unternehmen. Neuer Kunde, bin ich nächste Woche. Kennt jeder. Kennt jeder, ja. Ja, also ich sag jetzt mal nicht, wer sie ist. Ich gerade überlegt, ne, mach's noch nicht. Hab nicht gefragt. es ist, ist, die haben etwas entwickelt, was jeder kennt.
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Markus: Hm?
Markus: Ja,
Florian Gypser: und wie gesagt internationale ganz große Nummer ist. Und der Geschäftsführer der deutschen oder europäischen Niederlassung hat mir im Vorfeld zu dem Kick-off-Workshop, den wir machen, mit vielen anderen Themen auch geschrieben, wir möchten unsere Kunden und aber auch Partner, möchten wir authentische erreichen. Hier hast du mal ein paar Links zu Videos unseres amerikanischen Mutterkonzerns. So möchten wir das auf keinen Fall haben. Die sind glatt gebügelt, die sind professionell und und und.
Markus: Mmh.
Florian Gypser: guckst du da wirklich diese Videos, das war, also wie man sich's vorstellt, als Cams aus Hollywood, wahrscheinlich auch mit Schauspielern. Und das fand ich so spannend, dass der Geschäftsführer von sich aus schon sagt, ist zwar unser Konzern, aber das ist das Negativbeispiel.
Markus: Ja, ja, ist aber ein Klassiker. Also, Hollywood-Produktion, aber braucht kein Mensch. Natürlich, wenn du eine klassische Videoproduktion dahinter hast, ... natürlich eine andere Qualität des Bildes und so, ... ist auch alles fein. Trotzdem, wie gesagt, authentisch. wie du sagst so, mit Schauspielern, ... das ist ja auch der große Fehler. Viele Unternehmen, die arbeiten ja gar nicht mit ihren echten Mitarbeitenden. Weil letztendlich sind die Mitarbeitenden doch das Gesicht nach außen, das Potenzial des
Florian Gypser: Hm.
Markus: Arbeitgebenden, die werden aber gar nicht mit einbezogen in einen Film. Es gibt Unternehmen, die arbeiten nach wie vor mit Stockfotos auf ihrer Homepage, in Stellenanzeigen. Absolut tödlich. Wenn es dann ein Shooting gibt mit den Mitarbeitenden, dann ist es alles extrem gestellt. Es ist nicht authentisch. Es ist nicht das, was die Kultur nach außen spiegelt, sondern da stehen zwei Kollegen vorm Flipchart und der eine zeigt da drauf. Eine Person sitzt am Schreibtisch. zwei gucken auf dem Bildschirm und lächeln. Das sind ja alles Formate, wir eigentlich gar nicht mehr sehen wollen. Wir sind ja satt, was das angeht, sondern wir wollen keine Ahnung. Bilder von einem Firmen-Event, wird da gelacht, sind da Menschen zusammen, interagieren die zusammen. Also Bilder, die Emotionen widerspiegeln, wie wir das auch in unseren
Florian Gypser: Hm.
Markus: privaten Kontext haben möchten, weil wir ja emotionale Momente auf Bild und Video festhalten. Und das möchte ich gerne auch aus meiner Sicht bei Firmen sehen, Thema emotionalisieren, das ist leider noch nicht so häufig der Fall.
Florian Gypser: Mhm. Ja. Ich hab auch grade so ein paar typische Stockfotos im Kopf gehabt, die einem jeden Tag auf Ken war oder wo auch immer begegnen. Das ist natürlich tödlich, wenn jemand so was noch einsetzt. Gruselig. Du hattest jetzt schon eine ganze Reihe von Negativbeispielen genannt beim Thema Videokommunikation im Recruiting im HR. Was, was soll sagen, sind denn noch so weitere typische Fehler, die da immer noch gemacht werden? Ähm ... aus ...
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Florian Gypser: Wahrscheinlich Unterschiede diesen Gründen. Ich habe eine Sache mal mitbekommen. Da ging es darum, dass ... waren Trainingsumfeld. Wir haben ja viele Jahre lang Trainingsvideos produziert. Und meinte einer aus unserem Team oder ... meine Frau, ich weiß nicht, was ich ... ... red doch mal einfach so, wie du bist und lese jetzt nicht ... Text ab, sondern wie würdest du das normalerweise ... ... erklären? Das ging so um Kundendatenmanagement. Und da meinte er, ja, also ich würde das so ... das kann ich nicht bringen. Dann kommt von oben irgendwie ...
Markus: Mhm.
Markus: Mhm. Ja.
Florian Gypser: Kriege ich Stress, weil wir sind angehalten dazu geworden, dass wir uns professionell präsentieren. Was ist professionell? Professionell so, wie man als Mensch ist? Oder allklar abgelesen unauthentisch?
Markus: Hm.
Markus: Ja, genau. Ich habe tatsächlich in der letzten Woche mir noch ein Imagevideo von einer Beratung angeschaut und dachte mir so, boah, das ist echt hart. Das Schlimmste, man sehen konnte, war, dass die Mitarbeiterin, das war offensichtlich tatsächlich eine Mitarbeiterin, aber die las die ganze Zeit von einem Teleprompter ab oder wie auch immer und man sah die ganze Zeit, dass der Blick nach unten geht und sie guckte gar nicht in die Kamera. Also das war schon mal schlecht aufgenommen und man hörte es natürlich auch. Man merkt es, wenn Menschen Dinge ablesen und das ist eigentlich das Schlimmste, was einem auch im Kontext Karriere oder Unternehmenskultur und so weiter passieren kann, weil es ist nicht authentisch, es ist abgelesen und es ist genauso, wie du es in deinem Podcast machst und ich es auch in meinem Podcast mache.
Florian Gypser: Hm.
Markus: Ich sage mal, ich bereite das Thema nicht dezidiert vor mit zehn Fragen, auf die man sich vorbereitet, weil ich finde, so ein Gesprächsfluss entsteht nur dann, wenn man sich locker unterhält über die Themen. sind alles Profis in unserem Bereich und da braucht man keinen hartgeskripten Talk. Und das finde ich halt bei Videos genauso. ... ja Emotionen eigentlich nur dann entstehen, ... ... wenn freie Rede auch genutzt wird. Natürlich immer mit einer Grundbasis an Themen, ... was möchte man jetzt transportieren, ... ... aber nicht den Text schon vorgeben, ... im Zweifel Westcase noch über Chetjubitie ... vielleicht vorformuliert oder was weiß ich, ... sondern einfach lasst die Menschen doch sprechen, so wie ihnen der Sinn nach steht. Ich habe mal ein Format ausgerollt ... ... für ein Arbeitgeber von mir.
Florian Gypser: Hm.
Markus: Das hieß neulich Am Rhein und da habe ich einfach Mitarbeitende am Rhein tatsächlich interviewt zu ihren Hobbys oder was sie privat machen, einfach nochmal eine Sicht auf die Mitarbeitenden zu bekommen. Keine Ahnung, der eine spielte in der Band, da war die Band bei dem Format vor Ort und haben die zwei, drei Kölschlieder gespielt. Die andere Kollegin war mal Pflegekraft und hat sich...
Florian Gypser: Mhm.
Markus: nochmal in eine Konsulten- und Rolle entwickelt. Und wir haben immer gequatscht frei, ... ... da irgendwas groß vorzubereiten. Das Format ist immer sehr gut angekommen, weil es halt so krass authentisch war. Und ich finde, das zeigt nochmal so, ... das ist das, was die Zielgruppe auch will, ... ... dass die Menschen sich einfach ... in echt präsentieren.
Florian Gypser: Es ist spannend, dass du das gerade erwähnst mit den Hobbys, eine Erfahrung, wir auch gemacht haben, das war auch damals im Kontext dieser zahlreichen Trainings- und Schulungsproduktion, viele Leute, nicht viel Erfahrung besitzen, vor der Kamera zu sprechen, aber natürlich Experten in ihrem Thema sind, womit sie prädestiniert und wichtig sind, die Themen auch abzubilden, hatten wir eben schon, sind am Anfang noch sehr verschlossen und du merkst, so richtig verkrampft. Das Schlimmste, kann ich bestätigen, ist ablesen, wir hatten auch mal eine Produktion. Da gab es so drei Gruppen, die eine Gruppe, waren Rampensäuervertriebler, die sind hin, zack, haben über das Thema erzählt, waren Produktmanager, die musste man eher bisschen bremsen, die fingen natürlich irgendwann auch zu labern, da hatten wir bisschen eingestutzt, aber die konnten selber formulieren, alles klar. Dann gab es die zweite Kategorie, das war absolut gruselig, die hatten sich einen Text vorformuliert, den hatten sie auswendig gelernt, da war nichts zu retten, der Text war inhaltlich oft redundant, viel zu lang.
Markus: Yeah.
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Florian Gypser: Das absolut hoffnungslos, weil wenn du einmal angefangen hast, das auswendig zu lernen, du kannst ja nichts. Also das kriegen die Leute einfach nicht hin. Streich mal das weg, die sind völlig raus. Und die dritte Gruppe war die, die sich nicht genau merken konnten, was sie sagen wollten, aber sie haben sie einfach nur Stichpunkte gemacht, die neben der Kamera hingen. Hab ich eine Zeit lang auch gemacht mit einem separaten Monitor, mit einer Powerpoint drauf, wo einfach die Stichpunkte sind. Kurz draufgucken, das will ich sagen, in die Kameran abliefern. Und am authentischsten waren natürlich die, freigesprochen haben, aber kurz dahinter auch die, die nur die Stichpunkte hatten.
Markus: Ja, absolut.
Florian Gypser: Also, das kann ich absolut bestätigen. Aber eine Sache ist mir eingefallen, was auch hatten. Wenn man beim Drehen solcher Videos, sei es jetzt Employer-Branding oder was auch immer, Mitarbeiter vor der Kamera hat und die haben Problem, sich zu öffnen oder locker zu sein, frag die mal, auch wenn es nicht inhaltlich passt und du auch nicht drin lässt, frag die mal zu ihren Hobbys und lass die über Hobbys sprechen. Das ist ganz häufig, erzähl mal von deinen Kindern, dann Und dann strahlen sie und dann hast du ... Lassen Sie mal kurz jetzt über das inhaltliche Thema und dann ist eine ganz andere Körperhaltung, sind ganz anders drauf. das ist spannend.
Markus: Ja, genau. Das erlebe ich auch so. Was man natürlich auch sagen kann... Zwingt eure Leute nicht dazu, vor die Kamera zu gehen. Nehmt euch auch wirklich Leute, die sich wohlfühlen. Ich glaube in jedem Unternehmen ist großes Potenzial dafür da, dass Menschen sich auch gerne aus Loyalität und auch aus Persönlichkeit vor der Kamera ohne scheu äußern. Man muss ja halt nur finden. Und wenn es irgendwie geht, vermeidet Menschen dazu zu verdonnern in Anführungsstrichen, beziehungsweise vor die Kamera zu zerren, die es nicht wirklich die sich nicht wohlfühlen. Ich finde, da muss man auch Verständnis haben, dass es nicht jedermanns Sache ist. Aber ich sage auch immer, in jedem Unternehmen finden sich mindestens fünf bis zehn Mitarbeitende, die das locker über die Bühne kriegen, auch Bock drauf haben. Man muss halt auch suchen und nicht nur sagen, den hätten wir gerne, weil der ist Führungskraft und die Kollegin hätten wir gerne, weil die ist Projektleiterin, sondern einfach
Florian Gypser: Mh.
Markus: Flachen Querschnitt des Unternehmens. Auch Werkstudierende, why not? Also wenn man sagt, man hat eine offene Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien, dann bitte auch junge Menschen zu Wort kommen lassen. Also da gibt es viele Möglichkeiten, die man durchaus in jedem Unternehmen findet und auch ausschöpfen sollte.
Florian Gypser: Hm.
Florian Gypser: Der Klassiker ist wirklich Führungskräfte. Wie oft haben wir das auch erlebt? unseren Kunden von uns, wo wir Studis eingerichtet haben, haben wir uns gedacht, dass die in die ... Dann hast du bei unten Führungskräften auch die meisten, die nicht Lust drauf haben, von der Kamera zu sprechen. Es sind auch häufig welche, ich sag mal, Vorstandsvorsitzende oder wirklich so, die auf der Bühne echte Rampensäue sind und gewohnt sind vom großen Publikum. Sobald die Kamera da ist, das völlig andere Menschen.
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Florian Gypser: Das kann ich nur bestätigen. Man hat viele Hiddenschampions im Unternehmen, das laugt man gar nicht.
Markus: Ja, ist so. Und das ist ja auch okay, wenn Menschen sagen, so ist nicht mein Format, ich liege immer bei Bild dabei oder ich schreibe lieber einen Text oder was weiß ich, dann ist das absolut in Ordnung. Aber klare Message zwingt die Leute nicht vor die Kamera, weil am Ende des Tages nutzt das Potenzial der Menschen, da auch Bock drauf haben.
Florian Gypser: Ein Thema hat es dir eben auch schon mal angeschnitten, das ist LinkedIn. Ist ja für Arbeitgeber auch und auch Arbeitnehmer mittlerweile auch nicht mehr zu vernachlässigen. Was würdest du Unternehmen sagen, also sagen wir so im klassischen konservativeren Mittelstand. Maschinenbau ist jetzt Bereich, mit dem ich viel zu tun hatte im letzten Jahr. Da wird ja gerne noch die Nase gerümpft über LinkedIn. Was würdest du denen sagen? Warum es sich auf jeden Fall lohnt auch als Arbeitgeber?
Markus: absolut.
Florian Gypser: da zu betätigen.
Markus: Also, ich würde Ihnen sagen, nutzt es unbedingt. Gerade auch so, was Maschinenbau angeht, ist, denke ich, vielleicht tatsächlich nicht der Arbeitgebendemarkt, der Arbeitnehmermarkt tatsächlich noch. Fachkräfte in dem Bereich aus meiner Sicht doch eher rar.
Florian Gypser: Hm.
Markus: Ja, da fehlt halt oftmals die Sichtbarkeit und das Verständnis auch für den Kanal LinkedIn. Ich kann nur immer sagen, wer bei LinkedIn sichtbar ist, der erschafft eine große... Reichweite. Dann kommen ja immer so die Klassiker so, ... ... ja, wir wissen ja gar nicht, was wir posten sollen ... und unsere Mitarbeiter haben ja nur 50 ... Follower bei ihrem LinkedIn-Profil ... und überhaupt keine Zeit. Das sind für mich alles Argumente, ... die ich nicht gelten lassen kann, ... selbst wenn man nur 50 Follower hat und das Thema brennt, ... der Algorithmus wird schon richten so ungefähr. Wenn du Interaktionen auf dem Thema
Florian Gypser: Mmh.
Florian Gypser: Heute mehr als je zuvor.
Markus: Ja, absolut. Wenn du mitarbeiten damit ins Boot nimmst und Interaktionen schaffst und so weiter und so fort, steigert das deine Reichweite. Und ich sag immer so, wer es ein paar Mal gemacht hat, schreibt aus meiner Sicht einen guten Linked-in-Post innerhalb von 15 Minuten vielleicht mit Bild. Das ist so meine Erfahrung. was auch immer wichtig ist, kommen ja dann so Sachen so, ja ... Der postet ja die ganze Zeit bei LinkedIn, arbeitet der denn nicht? was ist denn da los? Wenn ich den Leuten auch immer sage, LinkedIn-Posts entstehen nicht dadurch, dass man sich im Outlook einen Blocker von zwei Stunden setzt und in zwei Stunden da voll rum sitzt und überlegt, welches Thema kann ich jetzt posten? Sondern LinkedIn-Posts entstehen, also bei mir zumindest, in meinem Alltag. Die entstehen abends am Rückweg von der Arbeit, wenn ich über Themen nachdenke. Die entstehen vielleicht auch manchmal im Kontext des Arbeitsalltages, ja. Aber wir müssen weg von dem Thema, wer bei LinkedIn postet, arbeitet nicht. Und ich sage immer, was viele vielleicht auch nicht wissen, man kann auch LinkedIn Posts zeitlich planen. Das heißt, wenn man 8 Uhr morgens einen LinkedIn Post veröffentlicht, heißt das nicht direkt, dass man den 8 Uhr morgens auch tatsächlich geschrieben hat, während man vielleicht den ersten Termin hatte, sondern ...
Florian Gypser: Hm.
Markus: Vielleicht hat man ihn abends auch geschrieben. Ich schreibe zum Beispiel eine LinkedIn-Post ganz oft abends in meiner Freizeit, was für mich aber auch völlig in Ordnung ist, weil mir das auch Spaß macht. Und da habe ich null Stress mit, wenn ich abends noch mal eine Viertelstunde Zeit für meinen Arbeitgeber investiere und einen LinkedIn-Post für morgens rausjage.
Florian Gypser: Ich finde auch diese Einwände ziemlich schwachsinnig. Hab ich auch schon oft gehört. Wir müssen ja arbeiten und wir sollen ja nicht tra la la fiti und Freizeit machen. Wenn dein Unternehmen Personalmangel hat oder Fachkräftemangel oder irgendwas anderes, Kundenmangel, und du nutzt deine Arbeitszeit, bei LinkedIn Sichtbarkeit zu erhöhen, dann kann es natürlich sein, dass du extrem ignorante Führungskräfte hast. Das ist nicht selten der Fall.
Markus: Ja.
Markus: Absolut, sehr häufig.
Florian Gypser: die dann blöde Kommentare abgeben. Das habe ich auch erlebt, hier auch in unserem Dunstkreis, hier LinkedIn Local oder hier Corporate Influencer Forum. Das ist natürlich krass, wo man sich denkt, wie blöd kann man sein, wenn sich ins Knie schießen. hast du gerade Mitarbeiter, die aktiv an der Sichtbarkeit des Unternehmens arbeiten und du drohst hin schon mit einer Abmahnung. Das andere, ist es ist einfach Arbeitszeit. Und das Dämlichste ...
Markus: Ja.
Markus: Ja.
Florian Gypser: Vielleicht noch an Fehlern, hast mit Sicherheit auch noch ganze Menge. Also das Dämlichste, viele Unternehmen auch im ersten Moment machen, ist, sie fangen an, eine Unternehmensseite bei LinkedIn aufzubauen, was totale Zeit und noch schlimmer, wenn man dafür noch Geld ausgibt für Anzeigen und so, was ja LinkedIn gerade unheimlich pusht, was auch noch Geldverschwendung ist, weil von der Reichweite bringt es gar nichts. Also das ist, mal, einer der größten Fehler, die man machen kann. Was kann man sonst noch falsch machen, aus deiner Sicht als Unternehmen? außer den Mitarbeitenden zu verbieten, LinkedIn zu nutzen.
Markus: Ja, das wie gesagt, weit verbreitet, Thema immer noch, was mich immer persönlich sehr ärgert. Was sonst noch... großer Fehler ist, den ich oftmals erlebe, ... ... dass halt Corporate Influencer-Programme ... ... gelauncht werden teilweise, ... ... die aber nicht am Leben gehalten werden. Also ich finde, da muss man halt auch am Ball bleiben. Man kann jetzt nicht mit Menschen sagen, ... du bist jetzt Corporate Influencer und mach mal, ... ... sondern die Leute brauchen Guidance. Die brauchen eine Community im Unternehmen.
Florian Gypser: Mhm.
Markus: Ja, vielleicht nochmal Impulse, die brauchen regelmäßiges Zusammenkommen. Das ist super wichtig, glaube ich, dass man da am Ball bleibt, was bei vielen dann manchmal auch im Sande verläuft, was schade ist, weil da wird Potenzial nicht ausgeschöpft tatsächlich. Und was auch immer wieder passiert ist, dass die Interaktionen fehlen. wenn Mitarbeiter irgendwas posten, ... gibt es keine Reaktion des Unternehmens da drauf. Die Kolleginnen und Kollegen posten, ... interagieren nicht auf diesen Post, ... reposten nicht, kommentieren nicht. Das ist zum Beispiel was, was ich bei meinem Arbeitgeber ... komplett anders erlebe. Da gibt es immer Interaktionen aus irgendeiner Richtung ... und das hilft natürlich auch, Post groß zu machen. Und was viele Menschen vielleicht ... nicht aus Unternehmenssicht, ... aber aus Postingsicht ... oftmals falsch machen, ... ... sich zu sehr unter Stress setzen zu lassen ... und zu sagen, ... ich muss diese Woche unbedingt noch ... ... den und den Post rausjagen, ... aber ich weiß ja gar nicht, ... was ich posten soll ... ... und dann halt ein Thema zu nehmen, wo man merkt so, ... das ist jetzt wirklich einfach nur ein ... Quickbait oder keine Ahnung, ... wo man merkt so, ... ... da steckt jetzt nicht viel Liebe hinter oder viel ... ... Tiefgang und ... ... bevor man sowas macht, würde ich immer sagen, ... ... so macht es am besten gar nicht, ... ... weil da passiert auch nichts. Also kein LinkedIn-Account ... wird zerstört, wenn man mal die Woche vielleicht ... einen Post absetzt anstatt zwei oder drei ... oder vielleicht gar keinen. Das ist durchaus absolut in Ordnung. Man darf halt nicht stressen, das ist immer das Wichtigste.
Florian Gypser: Hm.
Florian Gypser: Ja, kann ich nur nachvollziehen aus eigener Erfahrung, weil da war ich auch mal, dass ich mir Stress gemacht hab. Zur Zeiten, als man noch sehr hohe Reichweitenzahlen hatte, das war so bisschen wie so eine ... Sucht, ich nicht sagen. Ich hab von anderen Leuten gehört, gerade bei Instagram und TikTok ist es deutlich schlimmer. Aber war schon so, ich hab jetzt ein gewisses Level erreicht, möcht ich auch bleiben. Aber mittlerweile ... war ganz gut, dass LinkedIn durch die Algorithmus-Updates im letzten Jahr dieses, sag ich mal, Luftschloss mit großen Reichweiten zerstört hat. Dass es jetzt wirklich mehr um ...
Markus: Ja.
Markus: Ja, genau.
Florian Gypser: Tiefgang und weniger Reichweite geht, was gefördert wird. Bis gerade noch was.
Markus: Ja, aber manchmal kommt es halt auch, sorry, darf ich das nur sagen, Florian, unvorhofft kommt oft. Letztens habe ich ein Thema gehabt, zum Beispiel hat sich bei mir eine Kandidatin für eine Absage bedankt, die ich ihr geschickt habe, weil die Bewerbung nicht gepasst hat, leider Gottes. Und für mich war das ein Thema, ich dachte, okay, ich möchte einfach mal der Community das mitteilen, dass man sich schon bedankt von bewerbenden Sicht, wenn man vielleicht von vielen Unternehmen gar nichts hört oder wie auch immer.
Florian Gypser: Stimmt, erinnere ich mich noch. Hab ich gelesen.
Markus: Entschuldigung. Und dieser Post ist tatsächlich für beide Verhältnisse ziemlich durch die Decke gegangen. Ich glaube, ich hatte 50.000 Impressions da drauf und hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass der so funktioniert. dachte, okay, du teilst das Thema einfach mal, dann ist das in Ordnung. Mittlerweile, ich glaube, ich bei 50.000 Impressions kriege immer noch irgendwelche Likes und dachte mir, okay, darauf war ich jetzt wirklich nicht vorbereitet. Also manchmal kann es halt auch so passieren, dass man
Florian Gypser: Hm.
Markus: den Post selber gar nicht so spektakulär findet, das Thema aber die Community triggert und das dann so durch die Decke geht. mich überrascht tatsächlich.
Florian Gypser: Mir ist eben noch was eingefallen, was du gesagt hattest. Corporate Influencer Programme starten Unternehmen. Ich habe von einem Fall gehört, also vielleicht, das ist ja auch üblich, ich will es jetzt nicht ausschließen, aber da dachte ich mir, das ist aber echt dämlich so was. zwar großer Konzern hat ein Corporate Influencer Programm gelanscht. Jemand wurde im Rahmen dieses Programmes halt sehr bekannt und sichtbar. Normaler angestellte Führungskraft.
Markus: Hmm. Hmm.
Florian Gypser: war sehr, sehr, sehr, sichtbar bei LinkedIn. Nach einem Jahr ist halt seine Teilnahme an dem Programm ausgelaufen. Also er macht weiter, er ist immer noch sichtbar, aber er ist offiziell nicht mehr der Corporate Influencer. Ich dachte so, warum? Warum macht das ein Unternehmen?
Markus: Hm.
Markus: Ja, das kann man sich die Frage stellen. der anderen Seite muss sich jeder immer Corporate Influencer nennen, ... ... um sein Unternehmen irgendwie zu präsentieren. Das ist die andere Frage, die man aus meiner Sicht durchaus auch stellen darf. Müssen Menschen, die Sichtbarkeit fürs Unternehmen schaffen, immer in Corporate Influencer Programmen eingebettet werden? Weil gerade in Großkonzernen hast du deinen Inner Circle von ... 20, 30 Leuten, offiziell ... Corporate Influencer sind. deswegen ... man eigentlich am Ende des Tages ... man aber als Unternehmen ... ... vielleicht einfach nur froh sein, dass diese Person überhaupt noch weiter macht. Aber das ist natürlich auch ein Risiko, was man eingeht. Man kann halt auch, ... wenn man so Corporate Influencer-Programme ... launcht, ... werden halt Persönlichkeiten ... oder Menschen vielleicht groß. Das Personal Brand wird groß. und irgendwann sind diese Menschen weg. Das heißt, das bricht natürlich einiges weg ... ... an Sichtbarkeit auch für das Unternehmen ... ... und transportiert sich dann vielleicht auf ... ... eine andere Unternehmung oder auf ein anderes Brand. Die Gefahr hast halt immer. Da musst du halt mit rechnen. Aber ich finde, wenn Menschen ... ... also ich habe es auch noch nie gehört, ... dass Corporate Influencer Programme auslaufen. Also ich wüsste nicht
Florian Gypser: Mmh.
Markus: Ich bisher noch nicht gehört, dass das ein begrenztes Projekt ist, dass jeder nur ein Jahr mitmachen darf, aber wenn dem so ist, dann ist es natürlich eher schlecht gemanagt.
Florian Gypser: In dem Fall war es das so. Vor allen Dingen das Blöde war, er hatte gewisse Benefits. Also jetzt nicht irgendwie gehaltsmäßig und sonstiges, sondern einfach gewisse Freiheiten. Er durfte halt zu entsprechenden Events fahren. Er hat ein bisschen Unterstützung bekommen, was so Zeiten betrifft. Hat auch ein kleines Technik-Setup sich kaufen können auf Unternehmenskosten. Ob er es dann behalten durfte, ich weiß es nicht. Aber ich weiß noch, er war im Nachgang so ein bisschen frustriert. Er macht weiter, aber es ist halt so, diese offizielle Unterstützung, die war halt nicht mehr da.
Markus: Hm. Hm.
Markus: Mmh.
Florian Gypser: Und das haben sie einfach nur gefragt, weil dem Unternehmen hat es unheimlich genützt von der Sichtbarkeit, aber vielleicht ist denen das nicht so klar geworden nach dem Motto, wir sind e-Groß.
Markus: Und gerne absolut. Ja. Ja, also wie gesagt, klarer Fehler sollte man nicht so tun.
Florian Gypser: Ne? Brauchen wir nicht.
Florian Gypser: Dann habe ich, ich habe mir nämlich Fragen aufgeschrieben, tut mir leid. Ich habe mich vorbereitet, aber ich gehe nicht alle durch. ist nur so ein, zwei Dinge hatte ich, die ich dich auf jeden Fall nach Fragen und Beobachtungen ansprechen wollte. Und zwar auf deinen Podcast, wenn wir ihn schon erwähnen, den Flussertüte-HR-Podcast. Erzähl doch mal kurz ein bisschen, was einen erwartet, wenn man sich deinen Podcast zu Gemüte führt.
Markus: Das macht nix.
Markus: Ja klar, gerne.
Markus: Hmm.
Markus: Ja, danke, dass du fragst, Florian. Vielleicht erstmal ganz kurz, warum habe ich den Podcast ins Leben gerufen? Erstmal aus Interesse, andere Menschen auch mit anderen Menschen zu sprechen und das auch zu dokumentieren natürlich. Auf der anderen Seite hast du halt immer wieder so im HR-Kontext Podcasts, die immer Gäste oder Gaststinnen haben, die dann keine Ahnung aus dem CEO-Umfeld kommen, ... eine Geschäftsführerin hier, Geschäftsführer da, ... wir haben die und die Entscheidungsträgerin interviewt ... ... und ich habe einen Freund, der hat ganz lange ... ja, Busfahrerinnen und Busfahrer rekrutiert ... ... und was auch ein super krasses Business ist ... und meine Idee war so, warum gibt man nicht auch den ... normalen mitarbeitenden Menschen, ... die im HR-Bereich arbeiten, Stimme? Das war so die Intention daraus. Ganz euphorisch habe ich mir mal überlegt, ... ich würde gerne zwei Folgen im Monat machen. Ist leider gescheitert, das Vorhaben. Ich habe zwei Kinder, bin Vollzeitberufstätig. So Podcast, so kennst du es ja auch, ... braucht ein bisschen Vorbereitung, Nachbereitung, Schneiden etc. Von daher bin ich da doch ziemlich schnell an meine Grenzen gestoßen. Aber wenn es die Zeit erlaubt, ich das nach wie vor sehr gerne. Ich spreche mit Menschen über ... verschiedene Themen im HR Bereich. Es kann ... Employer Branding sein, es kann Recruiting sein, ... es kann Personalentwicklung sein. Ich bin da nicht festgelegt, ... natürlich immer im Kontext HR oder People ... Themen, das ist mir wichtig ... ... und ja, macht Spaß und ich freue mich über jeden, der mal reinklickt, wenn er Interesse hat.
Florian Gypser: packen wir auf jeden Fall auch in die Show Notes rein. Zum Abschluss habe ich noch eine einzige Frage und zwar, was ist dein wichtigster Tipp für Unternehmen für dieses Jahr, sagen wir so Trends 2026 in Anführungsstrichen, um im Recruiting sichtbar zu bleiben? Was sollten sie auf jeden Fall machen oder beachten und nicht vernachlässigen?
Markus: Danke. Ja.
Markus: Ich glaube, ein Thema, was immer sehr heiß gekocht wird und auch kritisch beäugt wird, ist das Thema TikTok. Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Unternehmen auf TikTok aktiv sein sollen oder müssen. Ich möchte aber trotzdem sagen, dass es immer wichtig ist, dass die Unternehmen wissen, wo ihre potenziellen Mitarbeitenden sich aufhalten.
Florian Gypser: Mhm.
Markus: Also das Stichwort, deine Zielgruppe. Ich glaube, das ist oftmals nicht der Fall. Und ich glaube, das ist super wichtig, dass Unternehmen anfangen, ... ja auch mit einem erhöhten Kostendruck ... ... und diese ganzen Themen, die da entstehen, ... zu gucken, okay, wo finde ich eigentlich meine Zielgruppe? Ich kann verschiedene Kanäle benutzen, ... um Mitarbeiter zu rekrutieren. Ich kann auf Reddit unterwegs sein. Ich kann auf Stackoverflow unterwegs sein. Ich kann ...
Florian Gypser: Mh.
Markus: die klassische Stellenanzeige benutzen natürlich. Aber ich muss immer wissen, ... ist da auch wirklich meine Zielgruppe? Und schaut die Zielgruppe noch bei StepStone nach Stellen ... zum Beispiel oder bei Indeed? Ist meine Zielgruppe bei Reddit? Keine Ahnung. Und wenn man das weiß, ... kann man viel gezielter auch die Menschen ansprechen, ... die man für sein Unternehmen sucht. Und da würde ich glaube ich alle gerne einladen für 2026.
Florian Gypser: Hm.
Markus: vielleicht mit Personas zu arbeiten, zu gucken, ... welche Profile haben wir überhaupt im Unternehmen ... ... und zu gucken, wo sind diesen Menschen tatsächlich unterwegs.
Florian Gypser: Und dann natürlich, also TikTok erklärt sich ja von selber, aber auch, ich glaube, auf anderen Plattformen, sofern es möglich ist, Thema Video, Also, hatten wir eben schon.
Markus: Ja. Ja, klar. einmal die Zielkanäle und dann natürlich auch das Zielmedium. Wenn ich jetzt bei TikTok anfange und poste ein Stockfoto und sage, hey, ich suche keine Ahnung, eine Brandmanagerin und poste ein Stockfoto, dann wird bei TikTok auch nichts passieren.
Florian Gypser: Hm.
Markus: Kontext, Kanal und Medium, das sollte im Einklang stehen.
Florian Gypser: Sehr schön. Schönes Schlusswort, Markus. Ich danke dir für deine Zeit, für die Einblicke. einen Dank an alle, die zugehört haben. Schön, dass du hoffentlich jede Woche dabei bist. Wenn du mal einen Impuls hast, Thema, das du sprechen möchtest, dann schreib mir an podcast.cooprate-studio.de. Ansonsten wünsche ich noch eine schöne Restwoche und freue mich besonders bei uns beiden auf unser nächstes Treffen. Da müssen wir noch hier, wie war das noch? Santa Claus Gate müssen wir noch aufklären. Kleiner Insider.
Markus: Definitiv, da gibt es noch einiges zu besprechen Florian, ich bin immer noch empört, aber wir bleiben dran an dem Thema.
Florian Gypser: Ja, den Usopathom müssen wir noch irgendwie zur Rechenschaft ziehen. So geht das nicht weiter. In diesem Sinne, kleiner Insider zum Abschluss, wünsche ich... Ja, danke, gleichfalls und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Markus: Ja, sehr cool. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
Markus: War's gut, ciao!