Dein Podcast über Videokommunikation 4.0
Florian Gypser: Ach, jetzt läuft die auf. das ist schon völlig verrückt. Ja, dann fang ich mal an. ... Dienstleister gekommen, als Freunde gegangen, das ist ein Satz, den ich, ehrlich gesagt, so noch nie gehört habe. Und in der Geschwindigkeit auch nicht erlebt habe. Aber genau das ist meiner Frau Joanne und mir dieses Jahr passiert, nämlich im Mai dieses Jahres, wo wir ... ursprünglich eigentlich in Anführungsstrichen nur als Dienstleister gebucht war, nämlich für die erste HeroCon mit unserem mobilen Pop-Up-Studium. Ja, und nach zweieinhalb Wahnsinnstagen war das genau das Fazit, weil wir einfach so eine tolle Zeit hatten und einen wunderbaren, netten, sympathischen Auftraggeber, den ich heute in meinem Podcast begrüßen darf. Und das ist jetzt hier keine, wie sagt man so schön, Honig ums Maul schmiererei, sondern das mach ich ganz ehrlich, weil seitdem sind wir in einem doch recht engen freundschaftlichen Kontakt. Herzlich willkommen, Niklas Palm. Er ist Head of Business Development bei Hero Software, einer Firma, die eine Handwerkerssoftware herstellt. Ich glaube, gehört zum Marktführer oder sei sogar Marktführer im deutschsprachigen Bereich. Aber nicht nur das ist er. Ursprünglich aus der Unternehmenskommunikation kommend ist er vor allen Dingen auch mittlerweile Head of HeroCon, also der Organisator hinter ... dem Handwerke-Event des Jahres. Und da ich dabei war und das erste Event live erlebt habe, kann ich auch sagen, das meiner Meinung wirklich das Event. Ich kenn die anderen nicht, muss ich dazu auch sagen, aber alleine, was ich da gesehen hab, war wirklich mind-blowing, wie es so schön im Neudeutschen heißt. Und wir sprechen heute genau über das Thema, Hauptsichtbarkeit im Handwerk, warum es die HeroCon gibt. Natürlich auch ein bisschen über das Thema Video, denn wir waren ja wie gesagt nicht nur aus Spaß damals in Dortmund dabei, sondern wir die ersten 23 Folgen des damals neu gestarteten HeroCon-Podcasts konkret aufgenommen. Man muss dazu sagen, in zwei Tagen 23 Folgen. Das war stramm. Ohne Doping. Das gleiche haben wir dann im September noch mal in Hannover in den Räumlichkeiten der
Florian Gypser: des Unternehmens wiederholt. Ja, und ich freue mich, wie gesagt, wirklich sehr, dass du heute bei mir im Podcast bist, Niklas. Grüß dich!
Niklas Palm: Herzlichen Dank für die Einladung und für die warmen Worte zu Beginn.
Florian Gypser: Gerne. Also ich mein's wirklich ehrlich, ich hab da ein bisschen gegrenzt dabei, aber wir beide blöden gerne rum, wenn wir sprechen. Wir haben eben schon überlegt, ob überhaupt was Vernünftiges heute rauskommt, wenn wir reden, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Ähm, von daher...
Niklas Palm: Ja, ich kann nur einstimmen. kurz bevor wir jetzt die Aufnahme gestartet haben, ... war glaube ich die Frage, ob wir schon mal ... ein sinnvolles Gespräch miteinander geführt haben. Ich würde rückblickend sagen, ja, ... in Teilen war es dabei, aber der Anteil war immer ... relativ kurz und ... ... wir leben ja einfach auch nach dem Motto, ... auch wenn man zusammen arbeitet, ... darf es ja Spaß machen. Und das ist immer ... ganz wichtig, weil ... ... du hast es gerade erwähnt, 23 Podcastfolgen ... ... in zwei Tagen durchzuorgeln. glaube, ihr habt das besser verkraftet als der gute Robert. Der war danach, den konntest du aufkehren. Aber tut ja auch mal gut, ihn mundtot zu sehen. Und jeder Gast, der bei euch reinkommt, hat ja gemerkt, dass da die Stimmung okay war. Und das ist ja das, was es wertvoll macht. Und deswegen genau, bisschen Blödelei darf und soll ja auch sein. Und am Ende sprechen die Ergebnisse und das Feedback ja auch für sich.
Florian Gypser: Ja.
Florian Gypser: Ist stimmt.
Florian Gypser: Definitiv. Das Leben ist ernst genug und ich finde auch Spaß muss dabei sein. Mittlerweile habe ich ja selber auch festgestellt, wenn man sich selber zu ernst nimmt, was ich sowieso schon seit ich denken kann, nicht mache, aber das Gleiche gilt halt auch dafür, wenn potenzielle Kunden mich so erleben, dann ist das halt so. Und wenn jemand sagt, der Gipsa ist mir zu blöd, der albert nur rum, dann sind wir halt nicht füreinander gemacht. Aber natürlich im professionellen Umfeld, wenn es dann drückt.
Niklas Palm: Gab's das schonmal? Gab's das schonmal?
Florian Gypser: Das kriegst du ja nicht mit, aber ich glaub bestimmt, dass manche sagen, dass ich zu flapsig. Manche sagen, ich bin zu laut oder sonst was. Aber wenn ich mit Kunden arbeite, bin ich ja nicht so. Natürlich mach ich meine Späße, aber deswegen würd ich die Arbeit nicht links liegen lassen. Sonst hätten wir auch nicht 23 Folgen und zwei Tagen geschafft. Aber ich finde, die Pause dazwischen
Niklas Palm: Man muss auch dazu sagen, also ... ist ja wirklich, glaub ich, ein Zitat von mir als Dienstleister gekommen, als Freunde gegangen. Das hat sich ja auch entwickelt über die Tage. Ich erinnere mich noch an die Vorgespräche. glaub, du hattest ursprünglich mal gesagt ... mehr als ... was war das? Acht, neun Folgen am Tag ist schwierig. Einfach zehn.
Florian Gypser: Ja, also 10. 8, 9 ist realistisch. 10 wird schon knapp.
Niklas Palm: Und da muss ich noch mal mit Engelzungen ja auf dich einreden, dass ihr da mitmacht, aber es macht halt Sinn. Wir konnten ja jetzt, hatten letztes Jahr 56 Speaker auf der Huracan und es waren nur 23 in eurem Studio, beziehungsweise eigentlich nur 22, weil ich war zweimal da. Dementsprechend heißt es ja auch im Umkehrschluss, wir hatten 34 nicht da. Ja, das heißt, ich hätte euch noch mehr liefern können. Daran hat's nicht gelegen.
Florian Gypser: Ja, das ist natürlich...
Florian Gypser: Ciao! Die Zeit hat gefehlt. Noch zwei Tage mehr hätte es gebraucht wahrscheinlich. Aber es gibt ja immerhin Gesprächsmaterial fürs nächste Mal.
Niklas Palm: Ja, gut, weiß... Dann hätten wir, glaub ich, komplett neuen Moderator gebraucht.
Florian Gypser: Ja, stimmt. Dazu muss man sagen, Robert Robert Bittich, unser Moderator, Vollprofi aus dem Fernsehen. Ich warte ja immer noch, dass er sich mal meldet wegen eines Podcast-Termins. Also ich glaub, wir versuchen schon seit einem halben Jahr einzukriegen. Ultrasympathischer Zeitgenosse, extrem leidensfähig, muss man auch sagen. Aus zwei ... Nee, aus zwei Gründen. Er hat jahrelang im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gearbeitet. Da muss man extrem leidensfähig sein.
Niklas Palm: Drüber drüber bitte ich.
Niklas Palm: Er ist dortmunder, ne? Ist klar.
Florian Gypser: Und er hat halt zwei Mal 23 Podcast-Folgen mit uns aufgenommen. Und er musste reden, nicht ich. Ja, also das war wiederum für uns natürlich eine Herausforderung. Aber er musste reden. Stundenlang. Das war ... ja.
Niklas Palm: der war die ganze Zeit auch mit euch im Raum, ne?
Niklas Palm: Ja, ja, und alles vorbereiten. Teilweise improvisieren.
Florian Gypser: Das auch noch. Das gehört ja dazu, das ist ganz normal.
Niklas Palm: Ja, ja. Schieß los, möchte... Nee, nee, gut, alles gut. Ich bin... Ich bin dein Gast.
Florian Gypser: Sprich deinen Satz zu Ende. Komm!
Florian Gypser: Gut, bevor wir jetzt in Medias Res gehen und meine Zuhörerinnen und Zuhörer mal aufklären, von was für Geschichten ich überhaupt rede und was das Ganze mit Video zu tun hat, ich mal kurz in eine völlig andere Welt ab. Meine Zuhörerinnen und Zuhörer kennen das, du hast keine Ahnung, was jetzt kommt. Und das ist auch gut so. Denn ich stell dir meine drei Einstiegsfragen, die überhaupt nichts mit unserem Thema zu tun haben. Und es ist mir auch völlig egal, ob du bereit bist oder nicht. Ich stell dir einfach ...
Niklas Palm: Feuer frei!
Florian Gypser: Also, Frage Nummer eins, hochphilosophisch, also wirklich. Stell dir vor, eines Tages, das Leben neigt sich dem Ende zu. Du schaust zurück auf dein Leben, wie du es verbracht hast, und blickst zurück zu dem Moment heute. Welche Fähigkeit möchtest du, die du heute noch nicht beherrschst, unbedingt noch bis zu diesem Zeitpunkt erlernt haben?
Niklas Palm: Ich würde gerne wirklich vor einer Großzahl an Menschen es genießen, auf einer Bühne zu sprechen. Ich bin absolut keine Rampensau, sondern ich mag so eins zu eins, eins zu vier, eins zu acht Gespräche. Aber immer wenn ich mich auf eine große Bühne stelle, muss ich mir das hart erarbeiten. Und es gibt einfach Menschen, machen das und haben Spaß dabei. Das möchte ich auch gerne können. Und im besten Fall schlafen die Leute dabei nicht ein.
Florian Gypser: Okay, kann ich sehr gut nachvollziehen. Also, man sagt mir zwar nach, und ich mein jetzt wirklich das andere, ich seh mich gar nicht so ... Ich könnte so was gut, und ich wär ne Rampensau, seh ich gar nicht. Ich hab früher auch in Bands gespielt und mich immer an der Seite der Bühne bisschen rumgedrückt. Und ich einige Male auf ... so großen Bühnen auch nicht, umher, aber schon gereicht, da 200, 300 Leute standen, zu denen ich gesprochen hab. Und ich kann das nachvollziehen. Ich hab fast 20 Jahre lang Workshops und Seminare und Vorlesungen gehalten mit 10 bis 50 Leuten oder 40. Das war okay. Aber man war immer auf einer Höhe. Das wenn du so am Dozententisch stehst, aber auf der Bühne stehen und alle gucken dich die ganze Zeit an. Das ist auch nicht so ganz meins. Mag man nicht glauben, aber kann ich absolut nachvollziehen.
Niklas Palm: Ja, mein, da hatte ich ja, und da hilft es ja auch nur, einigermaßen ehrlich zu sich selber zu sein. Das hatte ich ja dieses Jahr bei der Eröffnung der HeroCon. waren halt 600 Leute, vor mir saßen. Und da ist dann halt auch keine Option, das nicht zu machen. Und das war dann am Ende auch gut. Also, glaube ich, zumindest was ich gesehen habe, war in Ordnung. Aber eben zu sagen, okay, es macht auch noch Spaß. Und man sagt, okay, du gehst einfach auf die Bühne und hast dann nicht irgendwie Kopfkino, es das wird oder nicht, sondern einfach das Gut und Gerne zu machen.
Florian Gypser: Definitiv. Dann kommen wir zur zweiten Frage. Die ist natürlich, könnte schwierig sein, wenn man angestellt ist, aber wir reden hier von einer Hypothese. Wenn eines Tages eine gute Fee käme und sagte, jung, du hast einen Wunsch frei, Geld spielt keine Rolle, Ort spielt auch keine Rolle, wie würdest du deinen Arbeitsplatz gestalten? wenn sowohl der Ort als auch das Geld keine Rolle spielen würden, sowohl inhaltlich mit dem, was du tust, als auch von dem Platz, wo du sitzt und dem Ort.
Niklas Palm: guter Punkt, also inhaltlich von der Arbeit ... tatsächlich würde ich im Moment gar nicht so viel ändern wollen. Ich bin zwar angestellt, aber ... ... bin so bisschen, glaube ich, Unternehmer ... ... als angestellter Mensch. Das heißt, gerade jetzt mit dem Projekt HeroCon kann ich gefühlt ja schalten ... und walten, wie ich möchte. Habe ab und an natürlich Abstimmung ... mit unseren Gründern, aber ... am Ende des Tages bin ich relativ frei ... und das ... ich weiß es vielleicht nicht, aber ... ... sind ja nebenher ... habe ich ja auch selber mal eine Firma gegründet und ... Ich weiß, wie es ist, als Student von 800 Euro Monat zu leben und für 80.000 Euro Magnete zu kaufen, weil wir Bierbäume verkaufen. Das ist dann schon wild. Und am Ende ist, glaube ich, das Wichtigste, dass man das Geld, was einem selber nicht gehört, trotzdem so ausgibt, als würde es einem selber gehören. Das ist immer das Entscheidende und wichtig, um vielleicht nicht sinnfreie Entscheidungen zu treffen. Da gibt es mit Sicherheit auch die einen oder anderen Ausnahmen im öffentlichen Sektor, wo man sagt, da geben Leute, die noch nie Geld verdient haben, ihr Geld aus.
Florian Gypser: Die kenn ich ja.
Niklas Palm: Völlig sinnfrei. Das muss, glaube ich, aufpassen. ansonsten, wo ... Ganz ehrlich, du hast mich ja begleitet, wie ich meinen Arbeitsplatz jetzt hier eingerichtet habe. Den finde ich jetzt schon ganz okay. Also, ich brauch keine goldenen Visitenkarten oder irgendwelche Montblanc-Schnifte, sondern einfach Technik, funktioniert. Und viel wichtiger als der Platz, wo ich physisch sitze, sind die Menschen, mit denen ich arbeite. Und auf die Frage vielleicht, wie sieht mein Wunsch-Arbeitsplatz aus, die Freiheit zu haben
Florian Gypser: Mmh.
Niklas Palm: mit manchen Menschen nicht zusammenarbeiten zu müssen. Das ist, ich, das Allerwichtigste für mich, dass man wirklich sagt, die Menschen, man muss nicht mit jedem in den Urlaub fahren, nicht falsch verstehen. Aber das kennt, glaube ich, jeder aus dem Arbeitsalltag. Da gibt es Leute, die würden sie einen Barsch ohne B nennen. Die kann man halt minimieren und die freilabe ich jetzt schon. Deswegen, wenn alles so bleibt, wird mir sicher nicht langweilig und ich habe wahnsinnig viel Spaß an der Arbeit.
Florian Gypser: Sehr schöne Antwort. Das mit Menschen arbeiten, mit denen man arbeiten möchte, kann ich sehr gut nachvollziehen. Es gab einige Jahre in meiner Selbstständig-Tätigkeit, ich seit fast 25 Jahren selbstständig, da war das zeitweise nicht so, da musste ich ein bisschen die Zähne zusammenbeißen. Mittlerweile kann ich mit Fug und Rechten mit Glück behaupten, 99,99 Prozent der Menschen, mit denen ich zu tun habe beruflich, wenn es nicht Treffen auf einem Event geht, sondern Geld verdienen. sind mir sympathisch und mit denen arbeite ich gerne zusammen. Das ist aber auch eine Entwicklung. Das ist eine persönliche Einstellung.
Niklas Palm: Ja, viel Wert. Ja, ja, du, also wie gesagt, ich weiß das sehr zu schätzen, weil das war bei mir auch nicht immer so.
Florian Gypser: Es hat viel mit Neinsagen zu tun und eine Zeit lang auch mit Entbehrungen und es mag jetzt sehr philosophisch, spirituell klingen, aber du ziehst halt auch irgendwann die Leute an, die zu dir passen, indem du denen, die nicht passen, Nein sagst.
Niklas Palm: Ja, alleine oder vielleicht, falls ich die Fragen noch bisschen ausdehnen kann, es hat ja viel mit Netzwerk zu tun. von den acht Stunden, die ich am Tag arbeite, telefoniere ich ja gefühlt neun. Also jetzt alles ein bisschen überspitzt, aber am Ende des Tages funktioniert ja auch die HeroCon so, dass man Menschen fragt, du, welche Leute kennst du denn noch, die auch super in diesen Kosmos passen? Und wenn du weißt, dass die Leute sowohl moralisch, ethisch als auch von der Stimmung einigermaßen passabel sind,
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: dann empfehlen die in den selbtesten Fällen komplette Flitzpiepen. Das heißt, du baust dir wirklich ja, so wie du es gerade gesagt hast, du ziehst dann ja in dem Sinne mehr von den Menschen an, wo du weißt, mit denen kommt man ganz gut aus. Und das Tolle ist ja, da geht es mir gar nicht so dass es alles Ja-Sager sind oder sagen, wie toll alles meine Vorhaben oder Ideen sind, sondern dass die Art und Weise, Kompass, der innere Kompass einfach richtig eingestellt ist. Dann kann man auch gerne mal diskutieren, können auch gerne mal die Fetzen fliegen, aber am Ende ist es halt eine sachliche Ebene und keine menschliche, wo du denkst, okay, da fährt jemand komplett ein anderes Rennen. ja, das vielleicht so als Ausschub. ich meine, du und Joana, ihr wisst ja auch, ihr habt ja auch schon ein paar Kontakte rübergeschoben und, ich glaube, andersrum auch schon. Das macht ja auch Sinn. Also mein Opa hat immer gesagt, Kontakte sind für die Menschen schlecht, die keine haben. Damit meint man jetzt in dem Sinne ja nicht, Papa war reich und geht Golf spielen mit irgendeinem Bankenvorsitzenden und deswegen kriegt Töchterchen oder Söhntchen einen Praktikumsplatz in der Bank, sondern da geht es ja darum, das eigene Netzwerk aufzubauen. ja, das geht einfach nur durch persönlichen Kontakt, durch Wertschätzung miteinander und eben auch ist relativ einfach zusammengefasst, verarsch keine Leute.
Florian Gypser: Genau.
Florian Gypser: Ja, also das muss ich auch echt sagen, ich hab das in meiner alten Tätigkeit in der Musik- und Medienbranche reinweise erlebt, gerade dieses, ja, verarsch keine Leute in einer anderen Weise, also verarsch Leute. Es ist aber auch viel eigene Einstellung, muss ich sagen. Also als ich jung war, war ich auch sehr zurückhaltend, hab meinen eigenen Wert natürlich nicht gekannt und hab auch viel mit mir machen lassen. Also der Rekord, ich immer hatte, als ich noch, also als ich mal Highlight-Gun gearbeitet hab mit meinem Studio, Das war ein Hobbyprojekt, das war noch nicht meine Plattenfirma, wobei die auch nicht viel besser sind, aber das war jemand, meinte, durch meine Trainingsfirma
Florian Gypser: Sorry, bei mir hängt immer noch die Erkältung hinterher. Ich hatte eine eigene Trainings-Seminarfirma, und es waren fast ausschließlich Hobbymusiker da in den Seminaren. Und einer meinte, er wollte einen Song produzieren, ich soll den fertig produzieren und mischen. Bei Version 23 hab ich abgebrochen. Also hab ich gesagt, jetzt reicht's, weil er hatte nichts angezahlt und gar nichts. Und die Honorara nenn ich jetzt lieber nicht. Damals war's normal. Aber es war unter 500 Euro für diese Dienstleistung. Und da ich ihm gesagt, reicht jetzt. der hat mittendrin schon angefangen zu drohen, wenn ich jetzt noch eine Variante davon mische, dann wird er mich nicht bezahlen. Das war der Anfang vom Ende bei mir, gesagt hab, in der Branche will ich nicht mehr bleiben. Hat ein paar Jahre gedauert, bis ich rauskonnte. Aber das ist genau, was ich meine. Es ist immer ein Geben und Nehmen. Haben wir auch schon gehabt, wenn ich jetzt einen Arsch werde, euch hängen lassen können und sagen können, zehn Stück ist, mehr ist nicht. Aber, Junge ... Warum? Wir sind da, wir haben auf anderen Ebenen miteinander Spaß und wertvolle Zeit gehabt. Jetzt machen uns die zwei, drei Aufnahmen oder die im Endeffekt waren es ja noch nicht mal drei Aufnahmen pro Tag, das ist auch nicht mehr aus.
Niklas Palm: Stimmt, ja. wie gesagt, ja, glaube ich, kommt auf die Gegenseitigkeit an.
Florian Gypser: Genau. Dann die dritte und letzte Frage. Welcher bekannt Persönlichkeit wärst du gerne begegnet oder würdest du gerne begegnet und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen?
Niklas Palm: Vielleicht ein bisschen cheesy, aber ich glaube, ich würde den Barack Obama tatsächlich gerne treffen. ja, treffen im Sinne von nicht einfach nur sehen, sondern wirklich einfach mich mit ihm mal, keine Ahnung, so eine Stunde in einen Raum setzen und mich wirklich mit ihm unterhalten, hat vielleicht auch bisschen was mit Frage 1 zu tun, die du gestellt hast. Ich finde, es gibt kaum einen besseren Redner als Barack Obama.
Florian Gypser: Okay, hatte ich schon zweimal, ja? Spannend?
Niklas Palm: Weil der es einfach schafft, der kommt auf eine Bühne, die Leute gucken einfach, er ist da und die Leute hören ihm zu und eine Stunde vor, fliegt. So und es wirkt sehr natürlich. Das gepaart, ich hab internationale Politik studiert, das heißt, bisschen interessiert mich das ganze Thema Weltpolitik auch. Wahnsinnig schwer, aber Leute zu finden, die einem dafür Geld bezahlen, dass man sich dafür interessiert. ja, aber wie gesagt, du hast ja gerade schon gehört, so, ich mag Menschen.
Florian Gypser: Oder du musst in die Politik gehen.
Niklas Palm: Ich versuche mit Rückgrat durchs Leben zu gehen. sind alles Kriterien, eigentlich, wenn du erfolgreich in der Politik sein möchtest, nicht so richtig gut sind. Dementsprechend versuche ich den angenehmeren Weg. Dafür bin ich vielleicht auch bisschen zu harmoniebedürftig. Aber deswegen kurz und knapp Barack Obama.
Florian Gypser: Ganz schlecht, ganz schlecht.
Florian Gypser: Sehr schön. Spannend. Dann lass uns mal in Medias Res gehen. gesagt, spannendes Thema ganz am Anfang, weil das hängt alles bisschen miteinander zusammen, ist natürlich die HeroCon als Dreh- Angelpunkt unserer Zusammenarbeit, unseres Kontaktes. Vielleicht mal für diejenigen, und ich denke mal, das sind 99,9 Prozent der Zuhörerinnen und Zuhörer, die keine Ahnung haben, was die HeroCon ist. Wie würdest du das in zwei, drei Sätzen beschreiben?
Niklas Palm: Wir haben uns auf den Weg gemacht. Grundsätzlich ist die HeroCon ein anmoderiertes Handwerkerevent des Jahres. Es in diesem Jahr das erste Mal stattgefunden. Wie bei Events, das erste Mal stattfinden, sind es noch nicht eine Baumesse mit 300.000 Leuten, sondern es 750 Handwerker, die in Dortmund zusammengekommen sind an zwei Tagen. wir Dortmund sagen, muss man vielleicht dazu sagen, wir haben das komplette Stadion gemietet, da Bühnen in die Tribüne reingebaut, hatten Show-Aids vor Ort. Arbeitstitelstechnisch, das vielleicht am bildlichsten zu machen, machen wir uns ein bisschen auf den Weg, die OMR für Handwerker zu werden. Ist eine Mischung aus Festival, ist eine Mischung aus Weiterbildung, aber eben auch echtem Netzwerk, persönlichen Verbindungen, die entstehen und bleiben. Und da haben wir den ersten Schritt gemacht und möchten uns gerne jetzt in den nächsten Jahren deutlich ausbauen, weil, du hast es gesagt, du warst bisher noch auf keinem anderen Event. Das liegt auch daran, dass es gar nicht so wahnsinnig viele und schon gar nicht ... so wahnsinnig viele gute Events im Handwerk gibt, ... ... klassische Messen. Dann gibt es noch einen Kongress, ... ... der eher in die politische Richtung geht. Dann haben wir ... Communities, die eher so ... purpose driven sind, ... wo aber kein Business-Kontext stattfindet und wir haben Barcamps, ... ... ja, ... sage mal, ... Wissen super stark vermittelt wird, ... aber eben durch das Format von Barcamps ... immer klein bleibt. Also 150 bis 250 Leute ... ist dann schon ja oberes Ende für ein Barcamp. Das heißt, entweder findet es nur in einer Branche ... ... oder eben in einer Region statt, ... was auch dazu beiträgt, dass du ... sag mal medial jetzt nicht so wahnsinnig viel ... Aufmerksamkeit generieren kannst, einfach durch die ... ... durch das Format an sich. Und das möchten wir ändern. Wir möchten ... die Strahlkraft des Handwerks einfach auch erhöhen. Wir möchten ... ... aus sehr guten Handwerkern sehr gute Unternehmer machen ... und das Ganze gerne ein bisschen Image fördern, ... sowohl fürs Handwerk nach draußen, ... weil jeder weiß, wir haben Fachkräfteproblem, ... ... aber natürlich ...
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Wir haben auch eine Softwarefirma im Hintergrund, die das Ganze initiiert hat. Wenn jemand bei den Workshops erfährt, und da ist ganz wichtig, das sind wirklich Experten, die von uns eingeladen werden, das stehen jetzt nicht von den 65 Vorträgen, steht nicht 50 Mal ein Mitarbeiter von Hero Software auf der Bühne. Ich glaube, in diesem Jahr waren es zwei Sessions mit Hero Software Beteiligung. Und ja, wenn du dich am Ende des Tages für Digitalisierungsthemen im Handwerk entscheidest, dann ... Guck dir halt unsere Software an und du wirst sehen, du wirst viele der Probleme, die du jetzt gerade hast, uns lösen können.
Florian Gypser: Was ich ja sehr spannend fand, gerade das Thema nochmal aufzugreifen, während der Videocastaufnahmen waren ja auch einige Partnerfirmen dabei, die sich mit ihren Angeboten an Aurosoftware andocken. Das fand ich insofern spannend, weil man könnte ja hingehen und sagen, danke fürs Gespräch, dass ihr uns vielleicht auf dem Event von euren Plugins oder eine Plattform Erweiterung erzählt, aber wir geben euch jetzt nicht noch eine Bühne, sondern jetzt haben wir paar tolle Inspirationen, die wir zukünftig selber machen können. Das fand ich echt gut, weil ich kenne es aus anderen Bereichen anders, wo sich dann nicht mehr bedankt wird für die Inspiration, sondern mal einfach schamlos die Features von anderen Cloud.
Niklas Palm: Ja, am Ende des Tages haben wir eine Produktroadmap. Also unser Ziel ist es ja mit der Hero Software die zentrale Plattform zu sein, die alle Handwerker benutzen und am Ende andere Services oder Softwarelösungen zu nutzen, im besten Fall unsere Software gar nicht verlassen muss. Noch ein kluger Spruch von meinem Opa ist immer, wer alles ein bisschen kann, kann nichts richtig. Und wir wollen gerne die Kernprozesse im Handwerk richtig können. Wenn du dir mal überlegst, gibt es, weiß ich nicht, wie viele verschiedene Werke, deutlich über 100. Ich glaube über 161, 168, so was in der Ecke. Wir kümmern uns ja in dem Sinne nur ums Bauhandwerk. Das sind ein paar mehr, aber alleine wenn du ein Gartenlandschaftsbauer bist oder ein Elektriker oder jemand, eine Heizung einbaut oder Trockenwände hochzieht. Die Anforderungen sind unterschiedliche. Allein was Aufmaß angeht, was Schnittstellen angeht, was Messungen angeht. Und so weiter. heißt, jemand, PV-Anlagen installiert, braucht was ganz anderes an Softwarelösungen als jemand, der eine Heizlastberechnung für eine neue Wärmepumpe macht. Das ist so vielschichtig, das kann man gar nicht selber alles bauen. Also zumindest nicht sinnvoll. Auch Thema Buchhaltung. meine, wie viele Leute arbeiten zum Beispiel bei Lexwear Office? So, sehr, sehr viele. Die machen nichts außer Buchhaltung. Warum zur Hölle sollten wir ein Team nehmen und mit fünf, sechs Leuten Buchhaltung bauen? Die Wahrscheinlichkeit, dass das besser ist als das vom Marktführer, ist schwierig. Dementsprechend ermöglichen wir es lieber jedem, einfach seine bestehenden Programme anzudocken und in unsere Plattform zu integrieren. Und am Ende des Tages ist das genauso wie mit der HeroCon. Umgib dich mit starken Partnern und du wirst stärker. auch da wieder politischer Vergleich. Mauern bauen hat bisher nicht so häufig erfolgreiche Systeme hervorgebracht. Das gilt in der Politik, das gilt in der Gesellschaft, das gilt in der
Florian Gypser: Ja, definitiv. könnten unsere... Naja, ich sag mal nichts. Wir wollen nicht politisch werden, aber da könnte man sehr viel von lernen, egal in welche Richtung. Miteinander reden hat immer noch am meisten geholfen.
Niklas Palm: Nee, nee, nee.
Niklas Palm: Aber auch da, um vielleicht den einen oder anderen Politiker in Schutz zu nehmen, das liegt ja manchmal auch an der Gegenseitigkeit. Also gerade wenn man jetzt über einen großen Teich schaut, da was mit Reden zu erreichen ... Ist auch jetzt gar ... Ich glaube, es gab schon dankbarere Zeiten.
Florian Gypser: Komm mir bloß nicht mit Vernunft. Ja, das ist sehr herausfordernd gerade, wirkt aber auch eine gewisse Spannung im Sinne von, dass es spannend ist, nicht nur anstrengend.
Niklas Palm: Das hast du sehr schön formuliert.
Florian Gypser: Ja, ist unheimlich viel Transformation gerade. Was ich erlebe, auch im Bekannten-Freundeskreis, das passt auf keine Kuhhaut. zwar in beide Richtungen. Deshalb finde ich das gerade echt spannend. Was mir aufgefallen ist, jetzt driften wir völlig ab, aber ist mir ehrlich gesagt grad mal wurscht. Ich erlebe viele Menschen in meinem Netzwerk, die seit 20, 25 Jahren sehr, sehr, sehr, erfolgreich waren. Also wirklich sehr erfolgreich oder sehr, sehr erfolgreich. Und bei denen innerhalb von 24 Monaten ... nicht alles zusammenbricht, schon, sondern in den letzten 24 Monaten dermaßen eine Transformation, egal aus welchen Gründen, könnte mit Stunden drüber spielen, aber einfach mal so von der Meter-Ebene betrachtet, die die Welt nicht mehr verstehen, weil es hat doch 20, 25, 15 Jahre gut funktioniert. Und dann sehe ich andere, die haben sich, und da schließe ich mich auch ein, die haben sich 15, 20 Jahre echt abgestrampelt. Also ich bin ja in eine Branche eingestiegen nach meinem Studium, die ab Tag eins, da ich drin war, eigentlich sich im Sterben befand. Ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt Das existiert natürlich noch, aber es ist einfach nur lachhaft, was da abgeht. Und dann plötzlich hab ich das große Glück, durch ein Wechsel in eine andere Branche, ein anderes Angebot, meine Traumkarriere zu starten. Das hab ich nicht nur ich erlebt, sondern bei anderen auch. Deshalb bleibt nichts, wie es mal war. So hab ich das Gefühl grade. Natürlich, wenn im öffentlichen Dienst arbeitet, klar, aber in vielen Bereichen ist echt eine große Transformation umgegangen. Ying und Yang hat immer zwei Seiten. Du musst flexibel bleiben vor allen Dingen.
Niklas Palm: Ja.
Niklas Palm: Diese kurze Unterbrechung wird präsentiert von Ricola. Entschuldigung.
Florian Gypser: Die Zahllandung nicht mal was müssen wir jetzt piepen. Ich kann ja auch ganz ehrlich sein, ich gebe dir einen kleinen Werbeblock, denn ich habe wirklich ganz zufällig, ohne Quatsch, die, das Video gucken, ich habe heute meinen Hero Polo waren. Dazu muss ich sagen ...
Niklas Palm: Ja, mach wie du magst, dein Podcast.
Florian Gypser: Also, krieg ich kein Geld dafür, da müssen wir noch mal drüber reden. Nein, Quatsch. Ich hab den bei euch, als ihr September da waren, ich hab keinen HeroCon-Pullover bekommen, den Grund hab ich auch genannt bekommen, den werden alle nächstes Jahr erfahren. Aber da sprangen ein paar Kollegen in eurem Hero-Software-Pullover rum, hier schwarz mit weißer Schrift. Und im Raum neben dem Konferenzraum, wo wir das Studio aufgebaut haben, da war euer großes Lager. Dann bin ich reingetiegert zum Kollegen, der da drin stand mit seinem Büro, und er sagt, willst du einen Pullover haben? Und dann muss ich ehrlich sagen, ich hab den angefasst und dachte mir, mega, was ist das für eine Qualität? Hab ich noch nie erlebt, wirklich nicht, bei so einem, wie nennt man das, Merch Pullover. Und er sagt dann, ja klar, ist ja auch Engelbert Strauß. Und dann hab ich einen Pullover haben wollen und hab auch einen bekommen. Die müssen wir auch direkt mal anhauen, dass die auch mal bisschen was zahlen. Also ich trage den gern und oft, weil er einfach saubequem ist. Und weißt du, wie bescheuert das ist? Ja gerne. Und auch ...
Niklas Palm: Noch ein Werbeblock, aber...
Niklas Palm: Freut mich sehr zu hören, ja.
Florian Gypser: Also ich kann ja auch da sagen, ich habe noch nie, ich habe noch nie irgendwas von eurer Software gesehen. Das ist ja auch nicht meine Welt. Aber auch wieder ein schönes Beispiel für alle übrigens, so lang es so kommen wir in das Thema, ich hin wollte, nämlich Sichtbarkeit. Für alle, die mal überlegt haben, Corporate Influencing Sinn. Macht es Sinn, Corporate Influencer aufzubauen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar werden vom Unternehmen? Ja, es macht Sinn. Es ist, glaube ich, in der heutigen Zeit eine Sache, die den Unterschied macht. zwischen Unternehmen. Und ihr seid ein so viel gutes Beispiel. Ich weiß gar nicht, ob ihr überhaupt ein offizielles Corporal Influencer Programm habt. Braucht ihr auch nicht.
Niklas Palm: Nee. Also, nicht offiziell. Ja. Also, wir sind in schönen Stufe weiter. Du läufst ja schon die ganze Zeit rum im Heropulli und ... Du bist quasi ein Freelance-Corporate-Influencer.
Florian Gypser: Braucht ja nicht, weil...
Florian Gypser: Ja, aber das Witzige ist, dass bei euch... Ja, der keine Ahnung von Produkten hat. Nee, aber das ... Ja, aber was ich gerade sagen wollte, das Interessante ist, bei euch sind so viele aus dem Team, die halt in die Öffentlichkeit gehen, also die man sieht bei LinkedIn oder auch bei Instagram. Und ihr habt's geschafft, darauf wollte ich hinaus. Ich kenne wirklich euer Produkt nicht. Aber ich hab so viele bei euch aus dem Team kennengelernt, alle super sympathisches, echt wie ...
Niklas Palm: Ja, reicht ja, wenn du positiv redest.
Florian Gypser: Ich finde den Begriff ein Unternehmen ist wie eine Familie mittlerweile schwierig. Es ist zwar irgendwo so, aber manche Leute, habe ich jetzt letztens auf der BeLinked den spannenden Artikel drüber gelesen, neigen dann dazu zu sagen, das ist alles so bisschen larifarisch, das ist es ja nicht. Aber es ist einfach super sympathisch bei euch und es hat wirklich von Minute eins an Spaß gemacht mit euch zusammenzuarbeiten. Von daher habt ihr alles richtig gemacht, was die Sichtbarkeit und die Öffentlichkeitsarbeit betrifft.
Niklas Palm: Ja, vielen Dank. Also schön, dass das so wahrgenommen wird. Am Ende, ja, also ich stimme auch nicht der These über einen, ja, wie eine Familie ist, auch nicht bei Hero. Weil, wie sagt man so schön, Freunde kannst du dir aussuchen, Familie nicht. Das ist im Job schon noch so, dass du auch da, und auch da beruht es ja auf Gegenseitigkeit. Also ich glaube, was bei uns wirklich wahnsinnig wichtig ist, wir wachsen halt jedes Jahr 100 Prozent. Das wird auch nicht weniger anspruchsvoll. Es ist einfach ein sehr, sehr ... kompetitiver Markt, ... wo es auch darum geht. Ich meine, das ist ein Cloud-EAP-System. Ja, wir sind Marktführer in dem Bereich, aber ... ... ihr wisst, oder jeder, der ein eigenes Unternehmen hat, weiß, wie oft man ein EAP-System wechselt ... und wie viel Spaß das macht. Das heißt, wenn du jetzt einen Kunden gewinnst, hast du ihn ... in der Regel in den nächsten Jahren auch. So, auch im SaaS-Modell. Und ... ich glaube, das das Wichtigste ... und da macht natürlich auch einfach unsere ... Personalabteilung einen sehr, guten Job. Aber grundsätzlich ... auch ist dasselbe so ...
Florian Gypser: Mmh.
Niklas Palm: Wir stellen sehr divers ein. Und damit meine ich jetzt nicht nur Hautfarbe und Orientierung in was für Zwecken auch immer, sondern wir schauen, einfach, dass die Stelle bestmöglich besetzt wird. Mit Menschen, die aber auch, ich sag mal, zu den Werten von Hero passen. wenn man das möchte, ja, dann ist da eine gewisse Harmonie mit Sicherheit. Aber es trauert sich auch jeder offen und ehrlich mal die Meinung zu sagen, wer mit was nicht einverstanden ist. geht auch über sämtliche Hierarchieebenen. das klingt ganz interessant, aber wenn jetzt drei, vier verschiedene Hierarchieebenen zusammen sind, inklusive Gründer, keine Ahnung, Direktor, Head of und ganz normaler Mitarbeiter, du merkst in der Regel bei uns nicht, wer in der Hierarchie wo steht. Da wird offen diskutiert, da geht es die Lösung und nicht die Hierarchieebene. Auch das habe ich schon ganz, ganz anders kennengelernt.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Und das macht es am Ende aus. Und was halt einfach unterscheidet ist, ... am Ende zählen die Erfolge, die wir haben. Und wenn man keinen Erfolg hat ... oder jemand auch einfach nicht das liefert, ... wofür er eingestellt ist, ... genau, ... gibt es halt entweder eine Entwicklung ... nach Gesprächen, die einfach sehr transparent ... bei uns findet alles sehr, transparent statt ... ... und auch sehr offen. Das heißt, wenn was schief läuft, dann wird das sehr direkt angesprochen. Auch das würde manchen Familien mit Sicherheit ganz gut tun. Aber am Ende ist es eben keine Familie und am Ende muss man die Aufgaben, die anstehen, bestmöglich erledigen. Es ist nicht gottgegeben, so wie du gesagt hast, dass wir in allen zwei Jahren immer noch Marktführer sind. Dafür müssen wir jeden Tag hart arbeiten und dafür muss man manchmal auch neue Wege gehen und auch mutig sein und vielleicht mal so verrückt sein, Fußballstadion zu mieten.
Florian Gypser: Ich kann mir gut vorstellen, dass die HeroCon auch mal einen gewissen Impact bei euch hatte. Eine Sache finde ich total spannend. Also erst mal wäre interessant zu hören, was das mit eurer Sichtbarkeit gemacht hat. Punkt eins würde ich gerne drauf eingehen. Natürlich auch. Dann sind wir wieder beim Thema Video in Bezug zum Podcast und Videocast. Und zum anderen ist natürlich super spannend, als wir am Vorabend, am Donnerstag ins Stadium kamen und Das erste, was wir gesehen haben, allen Displays war groß das Herokon-Logo. Da dachte ich mir schon, ja, da hat einer auf die Kacke gehauen. Das war schon sehr beeindruckend. Und als ich dann im Nachgang gehört habe, ja, das haben wir im Prinzip im Kern mit drei Leuten innerhalb von einem halben Jahr gewuppt, dachte ich erst, der Palme verarscht mich hier gerade. Also, das kann nicht sein. Ich hab früher selber viele Events mitorganisiert in meinen jungen Jahren und haben selber eine eigene Kleinkunstreihe bei uns in so einem alten Haus. im Hof durchgeführt über vier Jahre. weiß, was für eine Arbeit das schon im Kleinen ist. Und das in einem halben Jahr zu dritt, das ist schon eine Hausnummer. Ich könnte mir gut vorstellen, kann es ja gleich mal auflösen, dass das natürlich, wo es so gut geklappt hat, auch in dermaßen Impact gebracht hat, dass das natürlich sich auch auf das Unternehmen, auf das Zusammengehörigkeitsgefühl ausgewirkt hat, so ein kleines bisschen.
Niklas Palm: Ja, also kann ich schon mit Ja beantworten. ich sagte ja, wir haben das so im Kernteam mit drei Leuten gewuppt, das stimmt schon. Ich glaube, wir hatten einen einzigen Vorteil. Wir haben vorher noch nie ein Event veranstaltet. Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte das mit drei Leuten sicher auch in der Form nicht geklappt. sind einige Menschen schon auch wirklich ein paar extra Meter gelaufen. Das ist aber keine gesunde Normalbelastung. Das kann man, glaube ich, so auch schon mal sagen. Wir sind jetzt auch deutlich aufgestockter für nächstes Jahr. Man muss sich einfach ein bisschen besser aufstellen und klar, diese Videoline-Wende zu bespielen, war wahrscheinlich sichtbarkeitstechnisch mit das Smarteste, was man machen konnte. Wir haben die Gesichter von allen Influencern, die eine gewisse Reichweite im Handwerk haben und dazu zählen auch teilweise ja Teilnehmer. Also es gibt ja nicht nur die Influencer mit 200.000 Followern, sondern auch die Unternehmer, die da waren. Die haben ja trotzdem auch bei Instagram irgendwas zwischen ein und 15.000, weil die einfach schon wissen, wie man die neuen Medien, neue Medien, ähm, nutzt, ähm, einfach auch erfolgreich zu sein. Die meisten Unternehmer, die da waren, die haben kein Problem. Die kennen auch den Fachkräftemangel nicht, weil die einfach die Talente abziehen, weil sie eben auf Social Media sichtbar sind, weil sie im Internet allgemein sichtbar sind, weil sie sich in der vernünftigen Art und Weise nach draußen positionieren, weil sie digital aufgestellt sind. Also ...
Florian Gypser: Mmh.
Niklas Palm: für einen jungen Menschen von 16, 17, ganz ehrlich, wenn du da in einen Betrieb reinkommst, wenn du dich dafür interessierst, ins Handwerk zu gehen und dann siehst du, okay, da liegen Klemmbritter und du musst jeden Tag morgens ins Büro fahren, dir deine Aufträge abzuholen und dann zum Kunden oder du kriegst halt einen eigenen Dienstwagen und ein iPad. So, da weiß ich, wo sich junge Leute vermutlich eher angesprochen fühlen.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Und gleichzeitig wieder hat jeder Influencer, der sich da vorne gesehen hat, Handy rausgeholt, zack, Video gedreht, ab organisch in die Stories, in die Reels. Wir haben da echt hohe zweistellige Millionen Impressionen generiert, die uns de facto abseits von Vorbereitung und Arbeit nichts gekostet haben. Und die zwei Tage, wenn du im Handwerk unterwegs warst, bist du auf Social Media eigentlich an der HeroCon nicht vorbeigekommen. Wir haben so viel Content produziert bekommen, also user-generated Content, dass wir unsere eigene Contentstrategie über den Haufen geworfen haben und am Ende nichts gemacht haben, außer gerepostet haben, weil wir zu nichts anderem kamen. Das war wirklich komplett irre. Und das waren nur 750 Leute. Das ist noch weit weg von OMR mit 75.000, 80.000 Leuten. So groß möchten wir übrigens auch nie werden, weil ich davon überzeugt bin, dass die Qualität dann leidet.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Aber die Grundidee und wie das ausgeführt ist, ja wirklich einfach hervorragend gemacht. Und das strahlt natürlich auch ab auf die Hero Software. Wie man hier im Hintergrund sieht, farblich ist das jetzt nicht schwarz-gelb mit der HeroCon. Das auch das Einzige, was bleibt, ist halt Hero. Aber wir möchten mit der HeroCon langfristig gesehen eine unabhängige Plattform aufbauen und das eben auch nicht nur auf die Hero Software Münzen.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: So, das ist ein ganz, ganz klares Ziel und ... das müssen wir langfristig aufbauen und um das zu erreichen, ... müssen wir sowohl Sichtbarkeit bei den ... Handwerkerinnen und Handwerkern haben, ... Speakerinnen und Speaker, die für die Qualität sorgen ... und für Partner und Sponsoren. Wenn alle drei Gruppen ... langfristig zufrieden sind, dann haben wir die Möglichkeit, ... auch sichtbarkeitstechnisch noch weiter nach vorne zu gehen, ... aber klar, am Ende auch was ... Kontakte zu Presse, zu ... ... anderen Experten und Speaker, die sich ja niemals ...
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: exklusiv oder was heißt exklusiv, aber die sich niemals vor eine Firma spannen lassen, auch zu Recht ja nicht. Was dafür Kontakte entstanden sind, das ist wahrscheinlich ein, ja ich würde sagen ein unmessbarer Wert.
Florian Gypser: Mmh, ja. Absolut.
Florian Gypser: Vielleicht noch eine Ergänzung, auch wieder für die, die noch nie was von einem Event gehört haben. Was ich spannend fand, also erst mal euer Thema war ja Fachkräftemangel, Digitalisierung und KI. Das ist so das, ne, also immer schön am Podcast am Anfang erwähnt. Das ist so das Oberthema gewesen. weiß gar nicht, bleibt das nächstes Jahr auch so im Kern oder gibt es eine Ergänzung? Kannst da schon was zu sagen?
Niklas Palm: Ja, ... ... ja, kann ich so sagen, also die Kernthemen ... waren ja insgesamt drei. Digitalisierung, Automatisierung und KI ... war so ein Fokusthema. Dann das ganze Thema Fachkräfte und Auftragsgewinnung. Das war so der Dreiklang. Das wird auch im nächsten Jahr so sein. Ein Thema, was dazukommt, was aber auch ... so ein bisschen bei Fachkräfte ... und so weiter angeht, was Unternehmertum angeht, ... ist halt grundsätzlich das Thema Nachfolge, was super relevant ist im Handwerk. Und wir möchten alle Themen ... die wir spielen, noch stärker unter ... die Klammer digitale Transformation stellen. Hat den Hintergrund, dass wir als Beispiel ... ... wir möchten nicht nur Handwerker zeigen, wie geht handwerklich eine gute Stellenausschreibung, ... sondern wie nutze ich KI, ... ... um diese entweder zehnmal schneller ... oder zehnmal so viel in der gleichen Zeit zu machen. Das heißt immer die Klammer, ... wie nutze ich das, ... was am Stammtisch vielleicht Sorgen bereitet ... ... für meinen Betrieb als Chance ... und da offen dran zu gehen ... und bei allen Themen eigentlich ...
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Das Thema, wie hilft mir die neue Technologie dabei, mit einzubauen.
Florian Gypser: Was ich ja sehr spannend fand, ist die Bandbreite von Besuchern, Partnern, Ausstellern, weil zum einen natürlich die Handwerker, ich die meisten denken jetzt so, okay, was, so ein Event mit irgendwie so einen Haufen kleinen Klitschen, so drei Mann betrieben, das war es ja nicht. Es gab auch kleine Betriebe, da auch wirklich, ich habe ja auch ein paar Gespräche, wenn ich mal raus durfte aus den Katakomben des Studios, auch mal ein paar Gespräche.
Niklas Palm: Man muss dazu sagen, dass diese ranzigen Katakomben, in denen wir Ehepaar Gipsa und Robert Bittich eingesperrt haben, so kommt das ja raus, eine Loge war. Also da gab es Tageslicht, es gab Verpflegung. nur bevor irgendjemand jetzt auf die Idee kommt, den Menschenrechtsgerichtshof anzurufen.
Florian Gypser: Und die Heizung hat geballert, Ende Mai.
Niklas Palm: Ihr wart... Ja, das stimmt. Das stimmt. Ähm... War ne... Ich mein gut, draußen hättet ihr Tür aufgemacht, waren 8 Grad. War jetzt leider für Mai auch nicht so richtig schön.
Florian Gypser: Ja.
Florian Gypser: Ja, das war nur bisschen laut. Es war nicht ganz so schlimm. Es gab eine Kaffeemaschine, gab einen Kühlschrank. Nein, nein, nein. Es war nur, es war echt, wir waren ja genau auf der anderen Seite vom Stadion. Wer es nicht kennt, die VIP-Logen, die sind genau gegenüber vom, was war das eigentlich für einen Bereich? Irgendwie Gastro, aber es ja auch nicht normaler Gastro-Bereich, sondern für die Vereinsmitglieder der VIP-Bereich.
Niklas Palm: Das ist der Wippbereich. Also es gibt ja zwei Wippbereiche. Das eine sind die Einzellogen. Davon gibt es glaube ich nicht 20 Stück oder so. Da passen dann 15 bis 20 Leute rein. Und dann gibt es halt die normalen Wippbereiche. Das war da wo quasi die HeroCon stattgefunden hat. Da wird normalerweise gegessen, getrunken, Fußball geguckt. Aber ja klar, Kollegin Marina, die dafür zuständig war, die Speaker vom InfoPoint.
Florian Gypser: Hm?
Florian Gypser: Das war exakt gegenüber.
Niklas Palm: ins Podcaststudio zu bringen, ... ist glaube ich an einem Tag 14 Kilometer gelaufen, ... ... weil die nur hin und zurück, hin und zurück, hin und zurück. Da brauchst du auf jeden Fall keinen ... Krosser mehr.
Florian Gypser: Ja, das ist es. war nix mit, ich geh mal schnell was zu Essen holen oder, ach, ich wünsch mir gerade unter die Leute, das war spannend. Aber interessant war wirklich, dass die gesamte Bandbreite da war, das hat man auch schön bei den Gästen bei uns Podcast gesehen. Das ist nämlich etwas, was ich auch spannend finde mit Bezug auf Sichtbarkeit. Natürlich ist es für einen kleinen Dreimannbetrieb relativ interessant, nur sich mit Thema Video ... Podcasts, Sichtbarkeit bei Social Media zu beschäftigen, was soll eine Einzelperson da groß machen, wie weit ist das interessant. Das waren diejenigen aber, hauptsächlich zum Beispiel bei Instagram unterwegs sind und dadurch Aufträge oder auch natürlich an Bewerber kommen. Aber spannend fand ich, dass da doch einige Experten auch dabei waren, also Handwerksbetriebinhaber, Inhaberinnen, die den Sprung vom Fachmann, von der Fachfrau zum Experten gemacht haben. teilweise auch als Speaker unterwegs sind und witzigerweise waren noch einige, die selber Podcasts und Videocasts haben. Das fand ich super spannend. Mit einem bin ich übrigens im Kontakt wegen eines Projektes gerade. Finde ich auch sehr, spannend. Denn ich liebe ja das Handwerk. Ich wollte ja mal Schreiner, bzw. noch verrückter Gitarre.
Niklas Palm: Ist das der Kollege aus Berlin oder?
Florian Gypser: Ne aus Kerpen.
Florian Gypser: Weißt du, wie ich meine?
Niklas Palm: weiß ich Bescheid.
Florian Gypser: Ja, wollte ja mal Gitarrenbauer werden, ganz verrückterweise. Und dann Schreiner und dann hab ich dann doch irgendwas Seriöses gemacht und bin in die Musikbranche gegangen. Gut, den Witz verstehen jetzt nicht alle. ja, das war einer. Nichtsdestotrotz. Also, das fand ich ja echt spannend. So die Bandbreite. Weil da waren einige dabei, für die war das echt nichts Neues, bei uns im Studio da den Videokrass aufzunehmen.
Niklas Palm: Bisschen.
Florian Gypser: Und das finde ich auch so spannend. Alle denken immer so an Handwerk. Das ist der Jupp aus dem Nachbardorf, der mit seinem Ollen-Bully vorbeikommt. Ist es ja nicht. Es ist zwar ein kleiner Prozentsatz, der total modern denkt und auch groß denkt. Also wenn ich einen einen denke, größte... Noch, Genau, also da gibt es ja echt schon ganz schöne Klopper unter den Betrieben. Und die haben die gleichen Themen wie andere Unternehmen ja auch. Sichtbarkeit und und und.
Niklas Palm: Noch.
Niklas Palm: Ja, ich mein...
Niklas Palm: Ja, aber ich meine alleine, das ist ja auch so ein Punkt. Im nächsten Jahr werden wir auch ein bisschen weiter nach draußen gehen, auch mit den Menschen, die da sind, dass wir außerhalb des Handwerks auch Sichtbarkeit generieren. Das heißt, draußen auf dem Parkplatz werden wir eine öffentliche Area machen. Also da wird es einen Azubi-Bereich geben, da wird es eine Action-Area geben, wo du auch einfach Maschinen und Tools ausprobieren kannst, wo es verschiedene Challenges gibt und eine Mobilitäts-Area, wo du auch Autosprobe fahren kannst, einfach mal verschiedene Mobilitätskonzepte auch mal erlebbar zu machen. Und all das ist halt kostenfrei und öffentlich zugänglich. Das heißt, das soll gerne so eine handwerkliche Jahrmarktstimmung präsentieren oder wiedergeben, sodass du am Ende ja auch nach draußen außerhalb des Handwerks zeigst, dass es vielleicht nicht, wenn es für ein Sozialwissenschaftsstudium nicht gereicht hat, dass man dann vielleicht ins Handwerk gehen muss, sondern da möchte ich das jetzt gar nicht auf das Auto beziehen, aber ... Es ladet jeden mal ein bei der HeroCon, sich die Autos der Handwerker anzuschauen, die da vorbeikommen. das ist, wenn du es ordentlich machst, ja, aber auch als Geselle wirst du, glaube ich, jetzt nicht mehr unterdurchschnittlich schlecht bezahlt im Vergleich zu anderen Berufen. Und wenn man mal nach draußen schaut oder in die Zukunft schaut, ich sag mal, KI-technisch werden andere Jobs sehr, sehr viel schneller wegfallen als diese des Handwerkers. Und ja.
Florian Gypser: Der Inhaber, man sagen. Nicht der Gesellen, sondern der Inhaber.
Florian Gypser: Ne.
Niklas Palm: Ich glaube, ich würde tatsächlich, wenn ich jetzt nochmal die Wahl hätte, vermutlich auch eher was mit den Händen machen, als mich vor den Rechner zu hämmern.
Florian Gypser: Da hab ich was Spannendes mehrmals schon gehört, zwei Aussagen. Auch von Leuten, bei uns im Podcaststudio waren, die ich kennengelernt hab. hatte mit einigen im Nachgang auch schon Kontakt. Jörg Mosler war ja schon bei mir im Podcast. Und zwar ... hatte ich auch mal vor zwei Jahren mit einem Unternehmensberater, Adrian Bauer aus der Schweiz, auch aus dem Handwerk kommt, hat mittlerweile mit seinem Bruder eine Unternehmensberatung für Handwerker. Und er sagte, wenn du ... eine Ausbildung machst im Handwerk die halt zügig durchziehst, inklusive deinen Meisterbrief auch machst. Und dich danach selbstständig machst und wirklich das Ziel hast, einen Betrieb aufzubauen, müssen gar nicht mehr 50 Leute sein. Und du hast Mitte 30 heutzutage nicht ausgesorgt, dann machst du irgendwas falsch. Und das heißt nicht, da kommen jetzt die Stimmen, ja, deine Leute abzocken, darum geht's gar nicht. Betrieb, der harmonisch läuft, alle zufrieden sind. Weil so ein Bedarf da ist. Also ... Es gibt auch Rechnungen, glaube, er hat davon erzählt, dass ich das Idealbild vom Studium, ich will mich jetzt nicht so weit rausnehmen, welche Zahlen ich im Kopf habe, aber was hängen geblieben ist, dieses Idealbild, du gehst studieren, mehr Geld zu verdienen und und und, dass das beim überwiegenden Teil der Studenten überhaupt nicht funktioniert. Dass du eigentlich im Vergleich zu jemandem, der eine handwerkliche Ausbildung macht und entweder als Meister arbeitet oder sich selbstständig macht, letztendlich nicht mehr verdienst, sondern diejenigen mehr verdienen. Das fand ich sehr, sehr spannend.
Niklas Palm: Ja, am Ende geht es ja auch bisschen auch, also abseits vom Geldverdienen, ich das ist natürlich auch ein harter Faktor. Kann man glaube ich nicht groß rumreden. Es hat ja auch was mit Sinnstiften zu tun. du machst halt wirklich was. Ende, klar, jeder weiß jetzt, Infrastruktur super wichtig, 500 Milliarden, Infrastruktur, Rettungspaket oder Sondervermögen. Irgendwie, man muss das bauen. Also einfach nur, du brauchst halt auch ein paar Leute, die in Quarantien und nicht ganz viele, die einfach lenken. Und das ist halt auch entscheidend und da läuft echt ja einiges schief. Also wenn man sich überlegt, gibt in dem Sinne ja BAföG, Studieren ist kostenfrei und Meisterschulen kosten Geld. Das ist ein völliger Fehlanreiz. da ist natürlich die Frage, wie ändert man so was? Warum ist die Lobby des Handwerks scheinbar nicht stark genug oder nicht groß genug bei all den Herausforderungen, vor uns liegen, aber sich über so was aufzuregen und auch über
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: zu viel Bürokratie, das ist jetzt erstmal gar nicht unsere Spielwiese. Weil sich darüber aufzuregen, auch auf einer HeroCon, ist ein bisschen wie Schaukel. Du bist zwar beschäftigt, aber du kommst nicht voran. Weil die Leute, die es ändern können, die interessieren sich dafür jetzt, stand jetzt noch nicht. Das heißt, das war das, was mich eigentlich auf der HeroCon am positivsten gestimmt hat, war, dass es einfach eine unfassbar positive, vorausschauende, konstruktive Stimmung war.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: Ist Bürokratie super nervig und schädlich? Ja. Aber so what? Du kannst sie nicht ändern. Entweder du guckst, wie gehst du damit bestmöglich Oder du hast das gleiche Problem wie vorher, nur noch mit schlechter Laune und regst dich drüber auf. Deswegen, die Leute, da waren, haben geschaut, wie kann man aus den jetzigen Rahmenbedingungen aktuell das Beste machen. Natürlich wünschen wir uns, dass es grundsätzlich besser wird. Aber das unterscheidet, ich, ... Da kannst du die Leute fast in A und B unterscheiden.
Florian Gypser: Hm?
Niklas Palm: zu was für Typen sie gehören, ob sie Teil der Lösung oder Teil des Problems sein wollen.
Florian Gypser: Wie immer die innere Einstellung definitiv. Eine Frage noch, also ich hab noch zwei Sachen, wir sind jetzt schon bei 48 Minuten, also wir sollten unter einer Stunde bleiben. Frage Nummer eins.
Niklas Palm: Wieso ist das, ist dein Podcastpaket bei der Aufnahme auf eine Stunde begrenzt oder?
Florian Gypser: Nicht das. Ich hatte schon längere Podcasts. hab ich unterteilt. Wenn du über eine Stunde bist, es häufig, dass jemand, der sich in der Vorschau die Folge anguckt, die höre ich mir nicht an. Also gibt es Studien dazu, dass eine Stunde, so bei vielen Leuten, das hat damit zu tun, dass die durchschnittliche Hörzeit beim Podcast in Deutschland vielleicht auch woanders bei 25-35 Minuten liegt, weil die Leute im Schnitt die Zeit haben, zur Arbeit zu fahren oder beim Sport oder Hausarbeit auch.
Niklas Palm: okay.
Florian Gypser: und längere werden eher aufgehoben für eine Situation, wo man mehr Zeit hat. Deshalb pendel mich immer auf 45 Minuten ein, klappt nicht immer gut. Ähm ... Ja, Frage Nummer eins. Wie ist das Feedback zu eurem neuen Podcast und Videocast? Und Frage Nummer zwei ist natürlich, ankündige, was erwartet uns nächstes Jahr? Ich hab ein paar Sachen schon gehört. Es gibt diesmal auch einige Promis. Da kannst du gerne hier was erzählen, weil das ist schon, find ich ...
Niklas Palm: Dann jetzt schnell, komm.
Florian Gypser: Das schon bemerkenswert. Aber erzähl erst mal, wie ist bei euch der Podcast und der Videocast angelaufen? Wie ist das Feedback?
Niklas Palm: Sehr gut. Also wirklich. Das war ja so eine auch relativ spontan entstandene Geschichte. Allein Entscheidung von mir, also gegen mein Team habe ich entschieden, dass wir den Podcast machen, weil ich glaube, es gibt keine bessere Plattform, als wenn du alle Leute vor Ort hast, sie dann auch einfach noch mal für eine halbe Stunde in in euer Podcaststudio zu bitten und auch die Kombination mit Robert, der als Moderator das wirklich ja wahnsinnig charmant und souverän macht. Also jeder, rausgekommen ist, war positiv überrascht. Du hast die Beispiele genannt, das weiß ich nicht, die fünf Leute, einen eigenen Podcast haben, die sind natürlich routiniert und super entspannt. Es gab halt auch welche, die waren, glaube ich, zum ersten Mal bei so einer Aufnahme dabei. Und auch die sind danach super positiv rausgegangen, da gab es total angenehme Atmosphäre, sehr wohlwollend alles. Also ist ja nicht so wie, keine Ahnung, du gehst als AfD-Chef zu Mayburt Illner und bist da gegrillt, sondern es ist ja, ja, man möchte ja, dass das ein guter Podcast, ein gutes Gespräch wird. Und das merkst natürlich auch dann draußen. Am Ende des Tages, wie läuft der Podcast? Ich glaube auch, das für den Staat läuft es gut. Es kann immer mehr sein. Also wenn ihr jetzt diesen Podcast hört, euch ansatzweise für Handwerk interessiert, hört euch den Konkretpodcast an, konkret mit C. Aber wir werden das auf jeden Fall weiter verfolgen. Den Abseits der reinen Aufnahmen oder der durchschnittlichen Wiedergaben, ich meine, da sind wir trotzdem im dreistelligen Bereich pro Folge. Das ist erst mal für den Staat im Handwerk. Das ist echt okay. Eine Sache vielleicht auch da noch, kurz ein Tipp. Ihr habt nie wieder zu wenig Content. Sondern ihr könnt zu verschiedenen Themen ... immer mal wieder Snippets rausholen. Ihr habt den Kontakt zu den Menschen, die zu Gast waren. Ihr baut euch ein Netzwerk auf. Es gibt Menschen, die den Podcast hören und sich bei euch proaktiv melden, nach dem Motto sucht ihr nicht noch mal einen Gast. Das ist ein sehr ...
Niklas Palm: Ich sag mal, communityfreundlicher Ansatz, ... ich sag mal, im Gespräch zu bleiben. So oder so. ... ... man muss daraus, oder in den meisten Fällen ... ... ist es ja erfolgreich, wenn man keine ... Produktschlachten draus macht, sondern ... ... wirklich einfach über Themen redet, die ... a, menschlich interessant sind und b, ... wo dann die Zuhörer im besten Fall ... ... bis zwei Dinge für sich selber mitnehmen können. Deswegen ... unterstützt unseren Ansatz, das ... sag mal, der Weiterbildung, der Inspiration, ... Impulse zu geben. und gleichzeitig auch die Möglichkeit zu haben, Menschen, mit denen man sonst nicht persönlich sprechen kann, trotzdem mal zu hören, zu erleben und verschiedene Sichtweisen zu kriegen.
Florian Gypser: Hm, definitiv. Ich hab ja die ganze Zeit, liegt mir nichts anderes übrig, als zuzuhören. Es war durchweg spannend. Es gab wirklich keinen, wo ich jetzt sagte, hm ... Irgendwann hatten wir natürlich unseren Hänger rein körperlich, ich ehrlich sagen. ja ganz normal, wenn du so einen Tag durchballerst. Es war auch bisschen warm da drin. Wir mussten die Tür zu machen, weil's von draußen zu laut war. es hat ... Hm?
Niklas Palm: Habt ihr eigentlich die Aftershow-Party noch mitgenommen? weiß, Robert hat's nicht gemacht.
Florian Gypser: Ja, du kennst ja meine Frau mittlerweile, als ob die sich so was entgehen lassen würde. Die war natürlich wild am Mittanzen. Ich war tot, aber ich hab bis elf waren, war, glaub ich, da. Und dann sind wir ins Hotel. Weil am letzten Morgen fing's um acht Uhr wieder an. Ja, da kann ich ganz andere Storys erzählen. Das ist nie exzessiv, aber meine Frau ist halt ... Die ist sehr kommunikativ und mag dann gerne den Netzwerken. Und auch wenn's eine Party gibt, und ich eigentlich auch.
Niklas Palm: Okay, das ist ja schon sportlich.
Niklas Palm: Gut, gab ja ein paar bekannte Gesichter für euch, ... gab es da ja auch, das ... ... stimmt ja. Sehr schön, zweite Frage. Zweite Frage ist Ausblick. Ich weiß natürlich nicht genau, wann der Podcast ausgestrahlt wird, ... aber ich gehe mal davon aus, ... ja super, dann ist gar kein Problem. Ja, du hast es schon angesprochen, ... was vielleicht der Ausblick ist, ... also einen Teil, das dann hatte ich schon mal angekündigt, ... ... ah, es gibt draußen die Outdoor Area.
Florian Gypser: Einer oder anderen, den Vakanten, genau. Ja, also wie gesagt, super spannend.
Florian Gypser: Hm? Äh, Mitte Januar. Mitte Januar.
Niklas Palm: Die gab es in dieser Form ja in diesem Jahr in sehr reduzierter Größe mit Makita. Das werden wir deutlich ausbauen. Es ist jeder herzlich eingeladen, vorbeizuschauen, auch ohne Ticket. Was wahrscheinlich die meisten jetzt so vorausschauend noch nicht auf dem Schirm haben, am 12. und 13. Juni, das sind die ersten beiden Spieltage der Fußball-WM. Das heißt, da sind wir nicht nur in einem Fußballstadion, sondern wir haben uns auch gedacht, wie kriegen wir das Thema ein bisschen mit eingebaut? Und ich meine... Das Ding findet in Dortmund statt. Ist jetzt wahrscheinlich relativ offensichtlich, dass ich als Organisator nicht zwangsläufig glühender Schalke 04-Fan bin. Wir haben es ... Wir haben mit Engelszungen geschafft, dass Nobby Dickel unsere Hauptbühne moderieren wird. Das ist ... Ich hab ihn gefragt, er ist seit 30 Jahren Stadionssprecher in Dortmund. Der hat mich korrigiert, am Ende der Saison sind es 34. Also absolute Fußballlegende, nicht nur der Held von Berlin, sondern eben auch in Dortmund ...
Florian Gypser: Echt?
Niklas Palm: Eine lebende Legende. moderiert die Bühne. Und damit es nicht zu harmonisch wird, wir als Headlinespeaker Oliver Kahn da. Der dann auch noch mal seine Perspektiven zum besten gefiel. Wie kannst du das denn machen? Kommt der denn überhaupt? Und ich bin davon überzeugt, dass das wahrscheinlich für Oli Kahn, der mit Abstand angenehmste Auftritt in Dortmund sein wird. Also, der ist da mit Bananen beworfen worden. Und so weiter. Also der hat da schon, so hat Heiko Herrlich gefühlt, in Ohr abgebissen. Aber er ist ja eine streitbare Person, aber mittlerweile eben auch durchaus erfolgreicher Unternehmer. Und du wirst auch nicht aus Mitleid oder aus Gnade von Uli und Karle Vorstandsvorsitzender vom FC Bayern. Das heißt, du musst auch ein bisschen was vorzuweisen haben. Zugegebenermaßen ist jetzt nicht besonders glücklich geendet, zumindest nicht bei den Bayern. Aber er steht, glaube ich, für klare Kante gerade raus. Er weiß, was es heißt, unter Druck zu stehen. Das wissen viele Unternehmer auch.
Florian Gypser: Hm.
Niklas Palm: und da eben über Unternehmertum zu sprechen und das in Kombination mit Moderationen von Nobby Dickel als Dortmund-Legende, ... ... Bayern-Legende. Glaube ich, das kann sehr cool werden. Ja, das ist glaube ich inhaltlich so, ... was nach draußen ... vermutlich am meisten Strahlkraft haben wird ... ... und mit draußen meine ich auch ... die Handwerksgrenzen hinaus. Am genau zweiten Tag, am Samstag ... ... wird quasi auf Einladung Eines unserer Hauptsponsoren, ist Hans Schäfer Workware, ... ein Workware-Hersteller für Handwerksbetriebe, ... wird Ralf Möller kommen, ... der Hollywood-Schauspieler und ... ... dort quasi noch mal in ... Kombination, hat zusammen mit Hans Schäfer Workware ... die Initiative Motivation Handwerk ... ins Leben gerufen ... und auch da noch mal über Disziplin, ... Motivation, Nachwuchskräfte, Gewinnung sprechen ... und was uns eben super wichtig ist, ... dass egal wie berühmt jemand ist, ... Bei uns gibt es das nicht, dass jemand über den Hintereingang auf die Bühne kommt und wieder geht und weg ist, sondern jeder kann bei uns Fragen stellen, jeder kann in die Diskussion mit reingehen, jeder kann Fotos mit den beiden machen. Und am Ende, das wird euch wahrscheinlich auch freuen, kommen die natürlich auch bei euch im Podcaststudio vorbei. Das ist vielleicht die inhaltliche Komponente, die wir jetzt einfach so als, ich nenne es mal, Glamour-Faktor oben drauf packen. Das Allerwichtigste ist,
Florian Gypser: Bin ich sehr gespannt.
Niklas Palm: Alle anderen Sessions sind rein inhaltlich bestimmt. Das heißt, maximaler Mehrwert für Handwerker und Unternehmer ... ... und eben die Handwerker, die Unternehmer werden möchten. Dass sie im besten Fall einfach Fehler vermeiden ... ... und neue Trends von Anfang an mitgehen können. Komplett unabhängig. Das heißt, auch nächstes Jahr möchten wir mit der HeroCon ... ... das Event im Handwerk sein, wo es die höchste Wissensdichte an zwei Tagen gibt. Danach bist du komplett überfordert. Also einige sind nach rausgekommen und konnten mir nicht mehr mit Tschüss sagen, weil wir dann KI-Fachkräfte nachfolgen und so weiter. Das möchten wir in diesem Jahr auch wieder machen. ist eine einkalkulierte oder im nächsten Jahr, das ist eine einkalkulierte Überforderung. ja, schauen wir mal, ob uns das wieder gelingt.
Florian Gypser: Mhm.
Florian Gypser: Ich bin sehr gespannt, ich geh davon aus. Ein bisschen was haben wir auch schon besprochen. Eventuell sind wir noch gar nicht zum Schluss gekommen, aber wir wollen auch das Format vom Podcast, Videocast ändern. Also nicht inhaltlich, sondern wo wir was aufnehmen. Jetzt waren wir in der Unsichtbarkeit und letzten Endes hilft es euch natürlich auch, wenn die Besucherinnen und Besucher mitbekommen, dass da was aufgenommen wird. Jetzt habt ihr natürlich auch, ich denke, das wird auch noch was bringen, jetzt habt ihr ja einen fertigen Kanal, heißt, entsprechend könnt ihr es auf dem Event bewerben. Ist ja auch noch so eine Sache. Und ein Appell vielleicht noch, was ich ganz spannend finde, ich hab in meinem Netzwerk einfach wirklich aus Überzeugung, weil ich das Event so klasse fand und wie gesagt auch mein Herz fürs Handwerk schlägt. Auch mit vielen Firmen und Expertinnen und Experten darüber gesprochen, die so bisschen Ansatzpunkte haben. Also es geht jetzt hier nicht darum, dass man irgendwie Schreiner oder was weiß ich, Maurer oder was auch immer sein muss. Es gibt so viele Anknüpfungspunkte. Ich habe jemanden empfohlen zu kommen, der aus der Photovoltaikecke kommt, wird kürzlich jemanden kennengelernt. Die haben das Software für Wissensmanagement. Das ist ja ein Riesenthema im Handwerk. Wie konserviere ich? Klar, auch da wieder bei einer kleinen Firma ist vielleicht was anderes, aber auch bei einem größeren Unternehmen. Wie konserviere ich da das Wissen im Unternehmen? Also es gibt so viele Anknüpfungspunkte. Man könnte sagen, alles das, was in anderen Industriezweigen seit Jahren schon etabliert ist oder vielleicht auch gerade in der Digitalindustrie schon völlig normal ist. da befindet sich das Handwerk in Deutschland in der Entwicklungsphase. Und nochmal, die, die sich jetzt damit beschäftigen, auch schon was umsetzen. Mir wird immer gesagt, dass es in 10 Prozent, wenn es hochkommt, also da ist ein Riesenpotenzial auch für Unternehmen, die halt jetzt keine reine Handwerkslösung anbieten, aber einfach mal, um bisschen, ja, Branchenluft zu schnuppern. Weil das hast du auf einer, wer geht auf eine Baumesse oder eine andere Fachmesse mit sowas.
Niklas Palm: Ja, vor allem, ja, ja, genau. das ist, wenn du ein Produkt mal vertestet möchtest, ob das, ob die Idee funktioniert, dann bist du da, ich, aufgehoben, weil es eben auch der Netzwerkeffekt, also wie oft gehst du auf eine Baumesse und redest dann wirklich mit dem Handwerker und fragst die, also da brauchst du schon einen Stand und einen Stand auf der Baumesse bist du schon ein paar Taler weiter. Aber klar, jeder hat sich eingeladen. Wir haben verschiedene Ticketkategorien. Am Ende des Tages ist es schon das Ziel, dass möglichst viele Handwerker kommen und dass auch die Handwerker in einer großen Überzahl sind. Weil am Ende genau der Mehrwert für Handwerker und das ist das, was uns auch einzigartig macht, eben, dass sich Handwerker mit Handwerkern austauschen. Auch geografisch in unterschiedlichen Gefilden, das heißt, dass nicht der Dachdecker aus Bochum mit dem Dachdecker aus Bochum redet. Also können Sie auch gerne machen. Aber wenn du da halt über Fachkräfte redest, kann es halt sein, dass der eine dem anderen die Fachkräfte abjagt. Das ist, wenn du Dachdecker in Bochum bist. ist die Gefahr, du mit jemandem aus Bayern sprichst, deutlich geringer. das als Beispiel. Und ja, das sind Netzwerke, die auch bleiben. das Wichtige ist, dass eben auch die Handwerker weiterhin zufrieden sind. Aber klar, jeder ist herzlich eingeladen. Ein paar Partnerstände haben wir noch für die, die vorbeikommen möchten oder das bisschen größer aufziehen wollen. Es gibt auch noch ein paar Industrie- und Beratertickets. Auch da kann sich jeder gerne ... gerne bedienen und wenn es Ideen gibt, die auf der Bühne relevant sind, kann man auch schauen, ob man da noch einen Platz im Panel oder wo auch immer findet, wenn es halt relevant ist.
Florian Gypser: Sehr schön. Das war auch ein gutes Abschlusswort an alle, zugehört haben. War heute mal zumindest von der Ausrichtung ein eher ungewöhnliches Thema. Aber haben ja auch über Video gesprochen. ist es nicht. Videocast, Podcast ist ein wichtiges Thema. Sichtbarkeit auch im Handwerk. Niklas, ich danke dir für deine Zeit. Auch für alle, zugehört haben. Vielen Dank, dass du bei meinem Podcast dabei bist. Wenn du interessante Hirokonnen hast oder Fragen, die Links findest du natürlich in den Shownotes, immer. Und ich freue mich. Auch über Feedback zu meinem Podcast. Auch das habe ich schon mehrfach erwähnt. Gerne bei Apple Podcasts oder bei Spotify eine kurze Bewertung schreiben, eine Bewertung abgeben. Weil das hilft halt einfach ungemein, dass mein Podcast auch so bisschen weiter in der Sichtbarkeit steigt. Weil mein Ziel ist, mit dem, was ich hier tue, vor allen Dingen anderen Menschen zu helfen und ihnen einen Mehrwert zu bieten. diesem Sinne, Niklas, wir sehen uns und bis zum nächsten Mal.
Niklas Palm: Herzlichen Dank für die Einladung.