VIDEO RELOADED

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Dein Podcast über Videokommunikation 4.0

Transkript

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Florian Gypser (00:13.806)

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 .0. Hier bekommst du spannende Insights, Know -how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast -Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören.

Florian Gypser (00:43.246)

Heute gibt es mal wieder etwas, was du schnell umsetzen kannst und was einen direkten praktischen Nutzen für dich hat, nämlich drei Quick -Tipps für bessere Videopräsenz. Viel Spaß beim Zuhören. Ja, ich bekomme regelmäßig in Gesprächen, in Interviews, ja, auch in Podcasts, wo ich eingeladen werde. Die Frage stellt jetzt, nicht jeder kann, möchte oder darf sich in seinem Büro ein richtiges Studio einrichten oder vielleicht ...

ist es noch nicht so weit, das zu machen. Aber welche drei Tipps würdest du geben, wenn es darum geht, ad hoc mal einfach die Qualität der eigenen Videokommunikation zu verbessern? Und zwar bezogen auf Technik. Und da ich diese Fragen schon, weiß ich gar nicht, wie oft schon beantwortet habe, dachte ich mir, Mensch, mach dir jetzt einfach mal eine Podcast -Folge daraus. Dann haben auch deine Zuhörerinnen und Zuhörer etwas davon. Ja, also die drei Tipps. Tipp Nummer eins.

Das Thema Hintergrund. Hintergrund und zwar die Wand oder was auch immer im Hintergrund von dir ist und in der Position, wo du sitzt. Der Klassiker gerade in Büros ist. Man sitzt am Schreibtisch. Auf dem Schreibtisch steht das Laptop. Da ist die Webcam drin und hinter dir, in der Rückwand, da ist eine weiße Wand. Noch ungünstiger.

Aber auch sehr häufig zu sehen ist, jemand sitzt vor einem Fenster. Ist ja auch irgendwo der Gedankengang nachvollziehbar. Fenster, hell, Tageslicht. Das ist gut für mich, für die Videokommunikation, dass ich gut zu sehen bin. Beides sind Hintergründe, die du vermeiden solltest. Also positionier dich möglichst nicht vor einem weißen Hintergrund. Denn zum einen lässt dich das Ganze dunkel und blass aussehen. Denn wenn du jetzt beispielsweise ...

eine Videoleuchte vor dir hast oder von vorne Licht kommt, zum Beispiel durch ein Fenster, dann reflektiert die weiße Rückwand dieses Licht und dieses reflektierte Licht trifft auf die Kamera und dann denkt die Kamera, oh, da ist ganz viel Licht, das Bild ist ganz hell, ich muss mal die Belichtung runterfahren. Und das Fazit ist, du, der du ja im Vordergrund sitzt, bist auf einmal ganz dunkel und der Hintergrund ist sehr hell.

Florian Gypser (03:03.834)

Es soll genau andersherum sein. Du möchtest im Vordergrund hell sein und der Hintergrund sollte eher dunkel sein. Das Gleiche passiert dir übrigens auch, wenn du vor einem Fenster sitzt und durch das Fenster das Tageslicht reinkommt. Das Tageslicht sorgt dafür, dass die Kamera den Input bekommt, da ist jetzt zu viel Helligkeit, die Kamera fällt die Belichtung runter und entsprechend ist der Hintergrund knallhell und du im Vordergrund dunkel. Der nächste Punkt, warum auch vor einem Fenster zu sitzen wirklich ungünstig ist,

Das ist die Tatsache, dass sich ja Tageslicht kontinuierlich verändert. Auch wenn den ganzen Tag lang strahlend blauer Himmel ist, verändert sich von morgens bis abends die sogenannte Lichttemperatur. Also von strahlend weiß -hell gegen Mittag zum Beispiel bis hin zu einem leicht gelblichen Ton in den frühen Abendstunden. Das sind so die extremen. Also morgens ist noch eine andere Lichttemperatur wie mittags und abends und dazwischen verändert sich das halt konstant. Und da braucht es nur mal ein kleines Wirklichen zu sein.

und schon haben wir wieder eine andere Lichttemperatur und Lichtintensität. Ja, und wenn du dann vor deiner Kamera sitzt mit der Fensterscheibe im Hintergrund und mit dem Tageslicht im Hintergrund, dann verändert sich dauernd die Bildqualität. Also vermeide weiße Hintergründe oder richtig helle Hintergründe oder halt auch Fenster im Hintergrund. Der Tipp jetzt, nutze möglichst dunkle, einfarbige Hintergründe. Also wenn du zum Beispiel bei dir im Büro

die Möglichkeit hast, hinter dir die Wand zu streichen, dann nimm einen schönen dunklen Farbton. Am besten guck mal, wenn du bei dir im Unternehmen verschiedene CI -Farben hast, also meistens hat man ja 2, 3. Nimm den dunkleren Farbton und damit kannst du die Wand streichen. Oder wenn du jetzt nicht die Rückwand streichen möchtest bei dir im Büro oder im Büro deiner Mitarbeiter, dann gibt es die Möglichkeit, ein Roll -Up -Display zu nehmen. Du kennst dir mit Sicherheit von

Messen oder Veranstaltungen, das sind diese Banner, die man hochziehen kann mit einem Gestänge dahinter, was das Ganze hält. Und die gibt es in verschiedenen Breiten. Also ich würde da schon so 1 ,40 Meter, 1 ,50 Meter irgendwas als Breite nehmen und lasst ihr sowas bedrucken. In der dunklen Farbe, wie gesagt, am besten CI -Farbe und dann mit den Logos deiner Firma drauf, also das Logo genau oben rechts in der Ecke zu positionieren. Das wird wahrscheinlich eine Herausforderung sein auf dem Roll -Up.

Florian Gypser (05:27.69)

Ich würde einfach an einer gewissen Höhe mehrere Logos nebeneinander oder verteilt, da kannst du ja auch mit einem Grafiker sprechen, wie er es machen würde, draufdrucken lassen oder vielleicht auch ein Slogan oder irgendwas. Aber dann hast du im Prinzip einen echten Hintergrund mit Bedruckung und keinen virtuellen Hintergrund, davon würde ich auch definitiv abraten. Und vor allen Dingen du kannst es aufbauen, also hochziehen, wenn du es brauchst und wenn nicht, kannst du es zur Seite schieben.

Wo ich eher abraten würde, wäre, mit einem Greenscreen zu arbeiten und mit virtuellen Hintergründen. Das hat verschiedene Gründe. Da werde ich auch noch meine Podcast -Folge zusammen mit meiner Frau Joanna aufzeichnen. Sie ist ja Videografin und bei dem Thema sehr erfahren, weil wir viele, viele Jahre mit Greenscreen gearbeitet haben. Und sie hat schon vor einiger Weile gesagt, dass das Thema Greenscreen rein optisch und auch gestalterisch schon ...

ziemlich ausgelutscht ist. Und jetzt durch Corona hat sich das Ganze in den letzten Jahren nochmal verstärkt, weil halt wahnsinnig viele Leute mit, man muss einfach sagen, wie es ist, sehr, sehr schlecht gemachten virtuellen Hintergründen unterwegs waren, was zufolge hat, dass jetzt in der Sicht der Betrachter ein virtueller Hintergrund immer mehr zu etwas, ja, zu etwas, was cheesy ist, was so ein bisschen dilettantisch ist geworden ist.

Und daher würde ich davon wirklich Abstand halten. Also auch mit einem echten Greenscreen ist es sehr aufwendig einen guten virtuellen Hintergrund hinzubekommen, denn du brauchst mehr als zwei Videoleuchten von vorne, du brauchst nochmal einen Hintergrundleuchten, ansonsten hast du das sogenannte Spilling. Das heißt, das Licht, was vorne auf dich und auf den Greenscreen trifft, wird vom Greenscreen reflektiert, ist dann aber leicht grün natürlich und trifft dann auf deinen Körper von hinten und beim Ausschneiden, also du...

Das grüne Hintergrund wird beim sogenannten Keying ausgeschnitten. Es passiert sehr häufig, dass du um deinen Körper herum, und jeder dem, was du für Kleidung an hast, einen grünen Schein, man sagt auch wirklich heiligen Schein dazu, hast. Im extremen Fall kann es auch sein, dass du im Gesicht leicht grünlich wirst und so weiter und so fort. Deshalb braucht man noch eine separate Beleuchtung für den Hintergrund, was natürlich sehr, sehr aufwendig ist. Also kurz zusammengefasst, Quicktip Nummer eins.

Florian Gypser (07:46.646)

Setze dich nicht vor weiße Hintergründe, setze dich nicht vor ein Fenster, nutze als Hintergrund eine schöne, möglichst dunkle Farbe, damit du im Vordergrund, am besten natürlich mit etwas hellerer Kleidung, auch da möglichst kein weiß, einen guten Kontrast abbildest und schon hast du mit wenig Aufwand eine deutliche Verbesserung der Videokommunikation. Also vielleicht hast du ja schon irgendwo...

ein Hintergrund oder etwas, was für einen Hintergrund stellen oder hängen kannst, was dunkel ist, ohne dass du das jetzt zusätzlich investieren musst.

Kleiner Tipp am Rande noch zusätzlich. Wenn du für ganz, ganz kleines Geld einen schönen, einfarbigen Hintergrund haben möchtest, dann eignen sich sehr, sehr gut die sogenannten Verdunklos - oder Vinylrollos. Die gibt es auch bei Ikea, den Namen habe ich jetzt leider gerade nicht parat. Die gibt es bis zwei Meter Breite und die kosten dann weit unter 100 Euro. Also ich meine so um die 60 Euro kostet so ein 1 ,60 Meter, 1 ,70 Meter breites Rollo.

Gibt es auch bei eBay, Amazon, wo auch immer. Aber achte darauf, dass es ein Verdunkelungs -Rollo ist. Weil das hat, wie gesagt, diese Vinylbeschichtung. Das ist also ein Stoff, der vorne zu sehen ist im Raum Inneren. Auf der Rückseite ist dieses Stoff, dieses Gewebe, mit Vinyl beschichtet. Dadurch werden die blickdicht und etwas schwerer. Und da eignet sich natürlich auch ein anthrazitfarbenes Rollo oder dunkles Blau oder vielleicht auch ein Schwarz, wobei Schwarz, ja...

Das wäre ich ein bisschen vorsichtig. Ich finde dunkle Blautöne sind immer sehr gut oder auch Anthrazit. Das kannst du bei dir im Büro einfach in die Decke hängen und wenn du es brauchst, rollst es runter. Dann hast du einen schönen einen Farbenhintergrund und ansonsten ziehst du wieder hoch. Und kleiner Nebeneffekt, diese Rollos sind immer von der einen Seite leicht glänzend, das ist da wo die Vinylbeschichtung ist. Die kommt nach außen zum Fenster, wenn man es vor das Fenster hängt. Also in unserem Falle, die Seite sollte zur Wand zeigen und die vordere Seite, das ist ja Gewebe.

Florian Gypser (09:47.95)

Die ist matt, also reflektiert sie auch kein Licht.

Ja, Tipp Nummer zwei, Mikrofon, Abstand und Position. Dass du für eine gute Kommunikation mit einem separaten Mikrofon arbeiten solltest, hat sich ja hoffentlich schon rumgesprochen, wenn du regelmäßig meine Podcasts hörst. Also internes Mikrofon bitte nicht benutzen, Headset würde ich auch aus rein ästhetischen Gründen und auch was die Professionalität deiner Wirkung betrifft nicht nutzen. Es sieht halt immer so ein bisschen

Naja, unbeholfen aus, erinnert an Callcenter und die Tonqualität von Headset ist eigentlich durch die Bank eher mäßig bis schlecht. Also ein Podcast -Mikrofon ist da auf jeden Fall eine lohnende Investition. Aber ganz wichtig bei Podcast -Mikrofon, wie bei allen Mikrofonen eigentlich auch, ist zum einen die Positionierung. Wo ist das Mikrofon und wie sprichst du rein und der Abstand zum Mikrofon.

Da sehr viele Menschen schon Podcast -Mikrofone haben und ich häufig auch gerade bei LinkedIn sehe, dass die falsch angewendet werden, ist das ja so ein Tipp, wo ich weiß, dass das ganz vielen Menschen dabei unheimlich geholfen hat, die Klangqualität in ihrer Kommunikation zu verbessern. Punkt Nummer eins, Position. Je nachdem, was für ein Podcast -Mikrofon du hast, es gibt also zwei Konstruktionstypen, dynamische, also dynamic steht dann meistens drauf, weil die Beschriftungen ja in Englisch sind, oder...

ein Kondensator, also Kondenser -Microphone. Das sind zwei verschiedene Arten von Mikrofonkapseln. Also ein Mikrofonkapsel ist das, wo du reinsprichst und was dann aus deiner Stimme ein analoges Stromsignal und später ein digitales Signal, also eine Datei macht. Und bei dynamischen Mikrofonen, da sprichst du ganz normal in Anführungsstrichen vorne rein, wie du es auch von Hand gehaltenen Mikrofonen kennst. Also Mikrofone, die man auf der Bühne benutzt.

Florian Gypser (11:51.854)

Die hält man auch so vor den Mund und spricht im Prinzip in die Verlängerung des Mikrofons rein. Bei Kondensatormikrofonen, bei klassischen Podcastkondensatormikrofonen, sogenannten Großmembrankondensatormikrofonen, ist das aber anders. Die stellt man im Prinzip hochkant, stell dir das Ganze vor, wie wenn du eine Gurke hochkant auf den Tisch stellen würdest und nicht vorne reinsprichst, sondern von der Seite. Und das ist auch ganz wichtig. Von welcher Seite? Da.

ist natürlich praktisch ins Handbuch zu schauen, denn da im Handbuch steht drin, wo die sogenannte Haupteinsprechrichtung des Mikros ist. Bei der Firma Rode ist das zum Beispiel ganz einfach. Bei Rode Kondensatormikrofon ist die Einsprechrichtung durch einen kleinen goldenen oder messigenfarbenen Punkt markiert. Bei vielen anderen Firmen wie AKG oder Shure ist es dadurch markiert, dass er einfach auf der Seite, wo man reinsprechen muss, bei den Kondensatormikrofonen der Firmennamen steht.

Aber zur Sicherheit auch da schau ins Handbuch, ob du ein Kondensatormikrofon hast oder ob du ein dynamisches Mikrofon hast. So, dann das Mikrofon muss nicht zwangsläufig genau vor dem Mund sein. Das ist natürlich immer am besten, weil der Schall aus unserem Mund geht natürlich nach vorne raus. Aber wenn das Mikrofon dann zu sehr im Bild ist, dann kannst du es auch seitlich um circa 45 Grad gewinkelt zur Seite. Also stell dir vor, du hältst das Mikrofon

Deinen Mund und schiebst es jetzt ein bisschen zur Seite nach rechts oder links, das ist so mit ungefähr 45 Grad zur Hauptrichtung, die du guckst, auf deinen Mund zeigt und zwar auf den Mund, wie auf die Mundwinkel, auf den rechten oder linken. Dann hast du trotzdem eine gute Klangqualität bei der Aufnahme. Aber das aller aller wichtigste dabei ist der Abstand.

Ich sehe sehr häufig, dass Podcast -Mikrofone so verwendet werden, dass die irgendwo auf dem Tisch stehen. Ein gutes Beispiel ist das Rode NT -USB Mini. Denn es hat direkt ein Tisch -Stativ, das wird mit einem kleinen Tisch -Stativ geliefert. Und dann steht das Mikrofon so irgendwie einen halben Meter entfernt irgendwo auf dem Tisch. Und ganz ehrlich, das Klangergebnis ist so bescheiden, da hätte man sich das Mikrofon auch sparen können. Das hat ganz einfach damit zu tun, ich tippe mal keiner.

Florian Gypser (14:11.118)

den ich kenne, der im Büro mit Videokommunikation zu tun hat, hat eine optimale Raumakustik, wie ich jetzt bei mir im Tonstudio habe. Und selbst bei mir im Tonstudio ist es so, wenn ich jetzt mit meinem Mikrofon weggehe, ich bin jetzt mal einen halben Meter entfernt und spreche weiter und hier drin ist eine vergleichsweise perfekte Akustik, aber du hörst, wie viel schlechter jetzt die Übertragung ist, weil du viel mehr vom Raum hörst als von meiner Stimme. Und je näher ich ans Mikrofon rangehe, jetzt bin ich bei ungefähr zehn Zentimetern.

desto besser wird der Klang. Also je nachdem wie häufig du dein Podcast Mikrofon nutzt, ob das mal gelegentlich für ein Webinar der Fall ist oder hier und da für eine Videoaufzeichnung oder jeden Tag in Video Calls, ist es schon sinnvoll entweder für einmalige Anwendung das Mikrofon auf einen Stapel Bücher zu stellen, also das empfehle ich immer meinen Podcast Gästen, wenn die solche Mikrofone mit eingebauten

Ständer nutzen, sag ich immer, komm, holt mal hier drei, vier dicke Bücher übereinander, Mikrofon drauf, dass es wirklich vor dem Mund ist. Oder ansonsten würde ich dir raten, in einen Mikrofonarm zu investieren. Das sind diese am mergliedrigen Mikrofonstative, die man am Tisch festschraubt mit den, na wie heißt es noch, die haben da so Federn drin, beziehungsweise manche haben auch einen Gummizug drin oder irgendwas, dass man das halt bewegen kann und dass es halt

in der Position bleibt. Denn dann kannst du, sobald du das Mikrofon brauchst, das Mikrofon von der Seite, vom Tisch, zack vor die Nase ziehen, wie gesagt leicht seitlich auf den rechten oder linken Mundwinkel ausgerichtet mit Pi mal Down 10 bis 15, maximal 20 cm Abstand.

So, das war Tipp Nummer 2. Und Tipp Nummer 3, das ist die Kameraposition. Es ist mittlerweile ein trauriger Standard geworden, dass in Video -Calls die sogenannte Nasenlochkamera zum Einsatz kommt. Die hat auch einen guten Freund, das sind die Mickey -Maus -Ohren. Mickey -Maus -Ohren, damit meine ich Headsets, finde ich persönlich, wie gesagt, gruselig.

Florian Gypser (16:27.086)

Wenn du deine Gesprächspartner gut hören möchtest und dafür reichen die Lautsprecher von deinem Laptop und deinem Computer nicht aus, nutz lieber Bluetooth in ihr Kopfhörer. Diese kleinen Knöpfchen wie die AirPods von Apple. Aber bitte nur als Kopfhörer, nicht als Mikrofon, weil da taugen sie nicht viel für. Ansonsten ein paar PC -Lautsprecher ist auch sehr hilfreich, dass man seine Gegenüber gut hört, anstatt jetzt mit einem Headset dazusitzen.

Ja, und die Nasenlochkamera, das erklärt sich ganz einfach. Das ist die eingebaute Laptopkamera, weil der Klassiker ist, man hat das Laptop auf dem Tisch stehen, man klappt den Bildschirm nach hinten, dass man schön zu sehen ist, und dann filmt die Kamera von unten in die Nase rein. Plötzlich hat man auch ein halbes Doppelkinn und so weiter und so fort. Das ist jetzt für einen selber natürlich ungünstig, aber ich sag mal, in einem Erstgespräch mit einem neuen Kunden als Beispiel kommst du da auch nicht so richtig toll rüber. Denn neben der, sag ich mal, unvorteilhaften Perspektive,

Stichwort Nasenloch oder Nasenlöcher, hat diese Kameraposition auch noch eine unterbewusste Wirkung. Denn man spricht hier von der sogenannten untersichtigen Position oder Untersicht. Du schaust von oben in die Kamera rein und wirkst dadurch gegenüber deinen Gesprächspartnern überlegen. Also sie fühlen sich dadurch

dir gegenüber unterlegen und du wirkst bedrohlich. Das ist natürlich nichts, was man sofort im ersten Moment als Gesprächspartner feststellt und sagt, hier, stell mal deine Kamera höher, weil du wirkst bedrohlich. Aber das schwingt unterbewusst immer mit. Deshalb wird das auch in Filmen bewusst genutzt. Das Gleiche andersrum ist, wenn du eine externe Webcam hast und die oben auf dein Monitor positionierst, dann guckt die Kamera von oben auf dich runter und das sorgt dafür, dass du unterlegen.

wirkst für deine Gesprächspartner. Und das ist alles nichts, was wir haben wollen an der Kommunikation. Wir möchten ja möglichst auf Augenhöhe kommunizieren. Ja, und hier gibt es zwei Tipps für diesen dritten Tipp oder zwei Lösungsmöglichkeiten. Möglichkeit eins, wenn du nur mit dem Laptop arbeitest, dann besorg dir einen Laptop -Ständer, wo du das Laptop draufstellen kannst. Das ist natürlich unpraktisch, dann kannst du halt auch nicht mehr tippen. Da würde ich empfehlen, eine externe Tastatur zu nehmen.

Florian Gypser (18:54.446)

Aber die viel bessere Lösung finde ich persönlich und unsere Kunden, bei denen wir das so eingerichtet haben, die haben das dann auch sehr schnell bemerkt, ist, du nutzt einen externen Monitor und den stellst du so, dass er auf Augenhöhe ist. Also ungefähr die Mitte des Monitors, den du hinter dein Laptop stellst, der sollte ungefähr auf Augenhöhe sein. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel so Tischarme für Monitore oder vielleicht hast du ja schon einen externen Monitor, also sehr viele Menschen arbeiten ja mit zwei Monitoren.

Und wenn du dann eine externe Webcam hast, die normalerweise auf dem Monitor oben drauf steht, dann kauf dir dafür einfach ein kleines Tischstativ. Die gibt es schon für ein paar Euro. Und zusätzlich zu dem Tischstativ, also das ist ein Kameratischstativ oder Kameradreibeinstativ, das sind so Miniteile mit so 10 cm langen Füßen. Und dazu eine sogenannte Stativverlängerungsstange oder Stativverlängerung.

Das sind so kleine Metallstangen oder Rohre, die man noch ausziehen kann, oben und unten Gewinde, die man auf ein Kameratisch -Stativ draufschrauben kann. Und dann setzt du oben drauf die Webcam, also deine externe Webcam, wenn du eine hast. Ja und sobald du einen Videocall hast, nimmst du die Kamera auf dem Stativ, die du so eingestellt hast von der Höhe, dass wenn du die Kamera vor den externen Monitor stellst, die genau auf der Mitte des Monitors ist, schiebst du sie vor den Monitor.

und schiebst dann dein Teams - oder Zoom -Fenster hinter die Kamera, gerade so hoch über die Kamera, dass du deinen Gesprächspartner oder die Gesprächspartner siehst. Und wenn du nun auf den Monitor schaust, um deine Gesprächspartner anzuschauen, dann schaust du automatisch in die Kamera rein, weil die davor steht. Auf Dauer würde das stören beim Arbeiten, ist schon klar, deswegen ja halt auch das kleine Tisch -Stativ, was du dann jederzeit zur Seite schieben kannst. Also noch mal ganz kurz, die zwei Lösungen. Lösung Nummer eins, gegen Nasenlochkamera und für direkt...

Blickkontakt auf Augenhöhe ist, Laptop auf einen Laptop -Ständer oder manche nehmen einfach auch dicke Bücher. Das kann man mal machen, aber ist natürlich im Alltag jetzt nicht gerade eine praktikable Lösung. Dann brauchst du allerdings eine externe Tastatur, sodass du halt auch schreiben kannst, wenn das Laptop da auf dem Laptop -Stand oder auf den Büchern ist. Das muss nämlich so hoch sein, dass deine eingebaute Webcam auf Augenhöhe mit dir ist. Oder Möglichkeit Nummer zwei, die deutlich elegantere Lösung,

Florian Gypser (21:21.462)

Externe Webcam auf einem kleinen Kameratisch -Stativ mit einer Distanz -Stange oder einer Stativverlängerungs -Stange und vor deinem externen Monitor positioniert, sodass du gut sitzend gerade in die Kamera guckst und dann hinter der Kamera der externe Monitor ist.

Ja, ich hoffe, das war, auch wenn wir hier jetzt nicht die Möglichkeit haben, das Ganze im Bild nochmal zu zeigen, völlig nachvollziehbar. Ich werde in der Beschreibung vom Podcast ein PDF verlinken, wo das Ganze nochmal mit Bildern zu sehen ist, damit es besser nachvollziehbar ist. Ich hoffe, die Tipps haben dir weitergeholfen und du kannst sie alle umsetzen, denn damit wirst du, wenn es bei dir vorher die klassische Situation war, wie eben beschrieben,

Auf jeden Fall mit ganz, ganz wenig Aufwand die Qualität deiner Videokommunikation deutlich verbessern und deine Gesprächsteilnehmer in Videocalls oder Zuschauer von Videos, die werden es dir danken, denn das werden sie sehr schnell bemerken. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und dass du zugehört hast. Wenn dir diese Podcast Folge weitergeholfen und gefallen hat, dann freue ich mich natürlich über Bewertung bei Spotify, gerne fünf Sterne. Und wenn du eh schon mal da bist,

und noch kein Abo hast, dann klick doch einfach auf Abonnieren. Dann bekommst du jede Woche, Dienstags immer, spannende Impulse zum Thema Videokommunikation, sowohl was Prozesse oder auch Inhalte betrifft, aber auch hier und da technische Tipps. Ja, und wenn du ein Thema hast, wo du sagst, hier, da hätte ich gerne mal eine Podcast -Folge zu, weil ich würde mal gerne wissen, wie kann ich das Thema denn irgendwie lösen oder was gibt es da für Möglichkeiten, dann schreib mir einfach eine E -Mail an podcast at corporate -studio .de.

Oder auch wenn du Lust hast, selber einmal als Gast in meinem Podcast zu sein, weil du ein spannendes Thema rund um Videokommunikation oder den Einsatz von Video in unterschiedlichen Unternehmensfeldern hast oder darüber sprechen möchtest, auch dann schreib mir gerne ein E -Mail an podcast at corporate -studio .de. In diesem Sinne, eine wunderschöne Woche noch und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Florian Gypser (23:36.262)

Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 .0. Und denke immer daran, wenn nichts mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.

Über diesen Podcast

Willkommen zu VIDEO RELOADED, dem Podcast rund um Audio- und Videokommunikation für Unternehmen und Unternehmer. Hier dreht sich alles um die Kunst, eigene Audio- und Videoinhalte zu erschaffen, die deinem Unternehmen einen echten Mehrwert bieten. Entdecke, wie Webinare, Videocalls, Hybrid-Selling, Employer Branding, digitale Trainings, Podcasts, Live-Streaming und Corporate Influencing die Kommunikation deines Unternehmens revolutionieren können.

Die Qualität von Bild und Ton ist entscheidend, doch ebenso wichtig sind die Auswahl der richtigen Formate und Prozesse. Viele scheuen sich vor der Technik und sind sich der vielfältigen Möglichkeiten, die Videokommunikation bietet, nicht bewusst. Genau hier setzt unser Podcast an: Wir bieten Inspiration und ermutigen dich, neue Wege zu gehen.

Florian Gypser, mit über 20 Jahren Erfahrung als Tonmeister, Fachdozent, Lehrbeauftragter und Coach in der Audio- und Videoproduktion, hat bereits Tausenden in Seminaren, Workshops und Coachings weitergeholfen und namhafte Unternehmen beraten. Mit mehr als 200 eigenen Tutorial-Videos und unzähligen Webinaren sowie Live-Workshops ist Florian ein Meister seines Fachs.

Gemeinsam mit seiner Frau Joanna führte er jahrelang ein Unternehmen, das auf Lern- und Trainingsvideos spezialisiert war und renommierte Kunden wie die Deutsche Telekom, Kaspersky, Vodafone und viele mehr betreut.

Heute machen sie Unternehmen fit dafür, verschiedene Formen von Videokommunikation und Audiocontent selber zu produzieren und in den beruflichen Alltag zu integrieren.

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von und mit Florian Gypser

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